<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775</id><updated>2012-02-14T04:33:51.064+01:00</updated><title type='text'>fEjAs Reisen</title><subtitle type='html'>Berichte über die Reisen einer lebenslustigen Abenteurerin</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>22</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-5783598670039661330</id><published>2011-12-31T05:40:00.000+01:00</published><updated>2011-12-31T05:41:25.904+01:00</updated><title type='text'>Guten Rutsch</title><content type='html'>Ein Jahr geht vorbei &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;ein Jahr Leben für jedermann&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;ein Jahr Leben voller einmaliger Erlebnisse&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schau zurück und schau nach vorne&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;was war dein Jahr Leben&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;im letzten Jahr?&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nimm dein Jahr Leben  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;in deine Hände  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;und betrachte es&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;noch einmal genau&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Suche die Stellen&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;in deinem Jahr Leben&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;in denen du voller  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Schmerz und Leid warst&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schau sie dir an&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;und verabschiede dich&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Suche die Stellen&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;in deinem Jahr Leben&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;in denen du voller  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Freude und Begeisterung warst&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schau sie dir an&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;und spüre die Dankbarkeit darüber&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Lerne den Wert der Erfahrung schätzen&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schau zurück und schau nach vorne&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;voller Neugier, Begeisterung und Freude&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schreite in die Zukunft  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;obwohl noch ungewiss&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schau zurück und schau nach vorne&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Sei offen für all die Erfahrungen&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;die du im nächsten Jahr durchleben wirst&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;ein Jahr voller neuer Erlebnisse&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;liegt vor dir&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schreite mutig deinen Weg voran&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;schau zurück und schau nach vorne&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-5783598670039661330?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/5783598670039661330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=5783598670039661330' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5783598670039661330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5783598670039661330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/12/guten-rutsch.html' title='Guten Rutsch'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-542873307277670329</id><published>2011-12-26T11:19:00.002+01:00</published><updated>2011-12-26T11:26:03.941+01:00</updated><title type='text'>Merry Christmas!!!</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Hallo ihr lieben Blogleser,&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;ich wünsche euch allen noch wunderschöne Weihnachten!  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Wieder ist die Zeit unglaublich schnell verflogen und hier kommen ein paar Berichte über die besonderen Ereignisse dieser ereingisreichen Tage...&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Di, 13.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Benni, Lil und Toto kommen an! Sie kommen gleich zu SAFRA-ADAP und stürzen sich voller Elan in die Arbeit unseres Baumpflanzprojektes. Es regnet, aber die anderen wollen trotzdem die Fläche begutachten und die Bäume sehen, und Silvia will natürlich wissen, was in der Zwischenzeit getan wurde. Und so stapfen wir in unseren Gummistiefeln durch den Nieselregen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Danach halten wir in der Rangerhütte eine Sitzung, überlegen, was wir in dieser Woche gemeinsam tun können und was überhaupt die nächsten Aufgaben für das Projekt allgemein im kommenden Jahr sind. Wir versuchen Johnrey einzubeziehen, er ist ein bisschen überfordert, aber auch krank an diesem Tag.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Später ist dann noch die Weihnachtsfeier von der Wirtschaftskammer (chamber of comerce and industry). Wir werden freundlich aufgenommen, fühlen uns aber doch wieder ein bisschen wie Eindringlinge. Die Feier hat anfangs den Anschein, unendlich langweilig zu werden, wird dann aber letzendlich echt toll. Nur halt viel zu lange. Wir dürfen natürlich auch einen Programmbeitrag leisten. Wir sagen, wir singen ein deutsches Weihnachtslied, singen „Hejo, spann den Wagen an“ und Silvia übersetzt den Text von Schneeflöckchen-Weißröckchen. Kleiner Scherz am Rande... und es ist äußerst schwierig, sich das Lachen zu verkneifen. Dann wird ein Gesangs-Wettbewerb gemacht. Unsere SAFRA-ADAP Mitglieder singen fleißig mit und gewinnen später auch viele Preise. Bei diesem Wettbewerb ist auch unser eingeübtes Chor-Weihnachtslied mit dabei. Wir haben alle Weihnachtsmann-Mützen auf und weiße T-shirts an. Es macht total Spaß, gemeinsam dieses Lied zu singen ;) Für das wir übrigens auch einen Preis gewinnen (sind aber auch die einzigen in der Kategorie: Chor ;) ) Zwischendurch wird immer wieder getanzt und wir stehen natürlich im Mittelpunkt, tanzen aber fleißig mit und fordern auch die SAFRA-ADAP-Mitglieder zum tanzen auf. Haben eine Menge Spaß. Später werden dann noch Spiele gespielt, aber wir sind schon so müde, dass wir kaum mehr mitmachen können.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Und am Ende bekommt doch jeder tatsächlich noch ein kleines Weihnachtsgeschenk. Als wir es aufmachen, müssen wir ersteinmal lachen: Jeder hat eine Energiespar-Glühbirne bekommen! Aber es ist ein sehr sinnvolles Geschenk, denn so etwas kann wirklich jeder brauchen. Außer wir, wir wollen es schließlich nicht mit auf Reise schleppen und schenken unsere Glühbirnen Roland.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Erfüllt, glücklich und zufrieden, aber total erschlagen und totmüde machen wir uns auf den Heimweg und fallen ins Bett. Am nächsten Morgen müssen wir sehr früh raus, denn Rene hat uns zu einem Ausflug mit seiner Familie eingeladen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Mi, 14.12.&lt;/b&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span lang="de-DE"&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;(von uns vieren gemeinsam abwechselnd geschrieben)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Der Wecker klingelte schon um 5 Uhr morgens, langsam quälten wir uns aus dem Bett... Silvia versucht Benni zu wecken, der brummt nur: Who is this, who is this?... Dadurch werden auch Roland und Allyn wach und schon bald ist der ganze Haushalt auf den Beinen, nur wir 4 gurken zwischendrin verschlafen rum. Wir essen was uns Allyn schnell kocht, schlürfen Kaffee. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Also wirklich langsam aber als Rene zur Tür herein platzte, kam auch langsam die Energie, die für diesen aufregenden Tag nötig war. Bald schon sitzen wir also im Auto auf dem Weg nach Bislig. Achso, wir sollen hier auch Emotionen und alles reinschreiben: Als ich (Benni) heute morgen von Silvia hörte, dass Rene viel Geld den Tag ausgeben wird, selbst nicht viel verdient, uns aber ein Weihnachtsgeschenk machen will, musste ich mir ein paar Tränen verkneifen. Seit gestern Abend bin ich sehr gerührt von dieser Gastfreundschaft und der Bereitschaft der Menschen zu geben. Ich bin müde und die Julia schreibt jetzt weiter weil ich keinen Satz mehr auf die Reihe krieg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Zuerst eine ewig lange Fahrt im Auto, auf der mir (Ruth) total schlecht wird. Zum Glück muss ich nicht kotzen. Zwischendurch schauen wir uns einen letzten alten Urwaldriesen an. Wirklich beeindruckend. Und schaurig sich vorzustellen, dass davon vorher haufenweise hier herumgestanden haben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Wir halten an einem Fischmarkt an, keine Ahnung wo, Silvia geht mit Rene und den anderen rein um Fisch für das Frühstück/Mittagessen zu kaufen. Benni rennt begeistert mit seiner Kamera hinterher, findet die anderen aber nicht, kommt dafür aber mit Bildern von Schlachtern und seinen Eindrücken des Markts wieder. Wärendessen vermeiden Ruth und ich(Julia) den Geruch des Marktes, müssen dafür aber dem kläglichen Quieken bis zu lautem Schreien einer Sau anhören, die verkertherum an einem Jeepney hängt. Wir laufen auf die andere Seite des Autos.... hat aber nicht soooo viel gebracht, gehört haben wirs trotzdem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Benni kommt total begeistert zurück, zeigt uns die Bilder und schwärmt über die Offenheit der Filippinos, dann zieht er wieder los um noch mehr Eindrücke mit seiner Kamera festzuhalten. Z.b. riesige Eisblöcke die über eine kleine Holzrampe entladen werden und in ein Haus gezerrt, ein voll überladenes Tricycle und ein Jeepney mit einem Rauchendem Adler auf der Seite. Und natürlich die Menschen, die freudestrahlend im Foto festgehalten werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Silvia, Rene und die anderen kommen wieder und die Fahrt geht weiter. Die Straße ist echt gut ausgebaut, ich bin beeindruckt. Vorbei geht es an Palmen und, wie Benni sie so schön genannt hat, Papierröllchenbäume oder auch Klump oder billiges schnell wachsendes Zeug :P&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Bald kommen wir an den Tinuy-an Fällen an, schon der erste ist wunderschön. Steigt man aber ein paar Treppen rauf raubt er einem den Atem. Die Gischt sprüht und das Rauschen verleiht dem ganzen etwas kraftvolles und zugleich ist es wunderschön. Wir lassen uns an einem der kleinen, offenen Nipa-huts nieder, und erstmal wird gekocht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Ruth, Lilli und ich gehen aufs Klo, und dann, wie wir Schildbürger das eben machen, laufen wir alle der Reihe nach zurück, nur um kurz darauf wieder zurück zu latschen um uns umzuziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Dann wird gegessen. Es gibt eine große Auswahl Philippinischer Gerichte, Fried Chicken, Pork Adobo und Rind mit Kartofeln, Karotten und Kürbis in einer leckeren, schön scharfen Kokossauce, und natürlich viiiieeel Reis. Der Fisch kommt erst später da er etwas länger auf dem BBQ kochen muss. Und zum Schluss gibt es noch super leckere Mangos!! &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Es gab auch rohen Fisch, ich (Ruth) war die einzige, die das nicht probiert hat. Ich hatte mich ja gefragt, was mir noch seltsames aufgetischt wird in diesem Land, aber roher Fisch, das muss echt nicht sein. Auch wenn es laut Benni nur nach Ingwer geschmeckt hat. Alles hatte Rene selbst gekocht, wir waren wirklich beeindruckt von seinen Kochkünsten! Und gerührt, wieviel Mühe er sich gegeben hat, uns dies alles auftischen zu können. Benni war vollkommen überrascht, dass dies erst das Frühstück und nicht wie er dachte das Mittagessen war. Nachdem wir alle satt und zufrieden, oder auch teilweise vollkommen überfressen waren, stiegen wir eine Treppe hoch entlang des ersten riesigen Wasserfalls und da kamen noch weitere, nicht so hohe Wasserfälle, unter die man sich drunterstellen und die man hinaufklettern konnte. Wir vergnügen uns im Wasser, toben herum, duschen unter den Fällen, beobachten mit welcher Wucht diese Wassermassen in die Tiefe stürzen, machen unzählige Fotos, haben riesig viel Spaß gemeinsam mit Rene und Nelia, seiner Frau. Samantha, seine 15-jährige wunderschöne Tochter ist etwas schüchtern und traut sich kaum ins Wasser, schlussendlich kriegen wir sie aber doch noch dazu... Als wir wieder auf dem Weg zurück zur Hütte waren, um zu Mittag zu essen, sahen wir wie Leute auf einem Floß unter den riesigen Wasserfall fuhren, indem sie an einem für diesen Zweck gespannten Seil zwischen Ufer und Wasserfall entlanghangelten. Das wollten wir natürlich auch machen und kaum waren die anderen vom Floß unten, sprangen wir auf und zogen uns in Richtung des Wasserfalls. Es war gigantisch! Mit aller Kraft schafften wir es durch den Wasserfall zu kommen. Aber dieser Moment, kurz bevor wir in den Wasserfall eintauchten, war wahnsinn! Diese Wassermassen, diese gigantische Kraft, einfach unbeschreiblich. Unter dem Wasserfall war es dann sehr unbequem, weil das Wasser mit solcher Wucht auf mich platschte, dass ich halb die Orientierung verlor. Dummerweise saß ich nämlich in der Mitte des Floßes und die anderen, die am Anfang saßen, hörten einfach auf zu ziehen nachdem sie durch waren, nur ich saß da unter dem Wasserstrahl und hab nix mehr geblickt. Die Silvia zog mich dann irgendwann da raus, dabei hab ich mir blöderweise so den Zeh angestoßen, dass er blutete und sich später noch ganz blöd entzündete. Und dann war auch ich hinter dem Wasserfall. Krass echt. Wirklich beeindruckend. Unvergesslich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Nach dem Mittagessen, bei dem keiner wirklich etwas aß, weil wir alle noch so satt waren, fuhren wir dann mit dem Auto weiter zum Enchanted River. Und der war so unglaublich schön, dass wir anfangs wieder nur da standen und staunten. Wow, solche Farben im Wasser hab ich noch nie gesehen. Glasklares Wasser, von strahlendem Tiefblau bis helltürkies. Wunderschön. Von ca. 3m hohen Felsen konnte man ins Wasser springen, wo wir anfangs mit etwas Schiss, dann mit voller Begeisterung mit dabei waren. Wir schwammen in diesem unglaublichen Wasser herum, bis wir raus mussten, da wir noch eine Bootstour zum Meer machen wollten. Wir saßen auf dem Boot mit dem fürchterlich lauten Motor, bestaunten die Natur und fingen an zu singen, versuchten mit unseren Liedern das Getöse des Motors zu überbieten, was uns aber kaum gelang. Dann kamen wir bei einer Fischfarm an, bei der wir die Fische füttern durften. Diese Mordsviecher stürzten sich so auf das Futter, dass wir uns kaum ins Wasser trauten, als es hieß wir könnten mit den Fischen schwimmen. Nach vorsichtigem Testen stellten wir fest, dass sich die Fische verzogen und sich nicht auf unsere Zehen stürzten, sobald wir im Wasser waren, wurden wir mutiger und tobten bald schon wieder ausgelassen im Fischbecken herum, sprangen von der Treppe und vom Geländer hinunter. Die armen Fische bekamen bestimmt den Schock ihres Lebens! Als Benni und Silvia im Wasser kämpften und Toto und ich auf der Treppe saßen, alberten wir herum wir wären im Colloseum und Toto schrie: „Wir wollen Blut sehen!“ Kurz darauf blutete Benni wirklich wie ein Schwein, wir waren zuerst geschockt dann total amüsiert über diese Situationskomik. Silvia hatte Benni irgendwie aus Versehen so auf die Nase geschlagen, dass er Nasenbluten bekam. Wir beschlossen, dass wir genug getobt hatten und bald darauf ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Da die Boote so klein waren, fuhren Rene und seine Familie in einem anderen Boot als wir 4 „Weißen“. Wir alberten herum, winkten den anderen zu, taten so als würden wir rudern und lieferten uns ein imaginäres Wettrennen. Dann gab es wieder etwas zu essen und Toto und ich alberten noch einmal im Wasser herum, klärten das Geheimnis der Farbe des Wassers (in der Höhle sitzt eine Riesenkrake, deren Tinte das Wasser so blau färbt) und verliehen uns für diese Überlegung den Professorentitel. So viel herumgealbert und gelacht wie an diesem Tag hatte ich wirklich schon lange nicht mehr. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;Danke Rene für dieses wundervolle Weihnachtsgeschenk, es war für uns alle ein unvergesslicher, verzauberter, glücklicher und wunderschöner Tag!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Fr, 16.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Den Tag verbringen wir bei SAFRA-ADAP im Baumpflanzungsprojekt. Kurz vor Feierabend fängt es an zu regnen und zu winden... wir denken uns nichts groß dabei, gehen nur schnell zum Büro, da neben der Rangerhütte einige Bäume stehen, die laut Silvia morsch sind und leicht umfallen könnten. Der Wind wird immer stärker, schon ziemlich heftig. Ein bisschen Weltuntergangsstimmung da draußen. Wir stehen unter der Überdachung vor dem Büro und genießen eigentlich diese Stimmung. Wir fangen an zu singen, stehen da, schauen dem Wetter zu und singen. Bald ist es ganz dunkel und wir haben kein Licht, da der Strom ausgefallen ist. Der Sturm wird immer heftiger. Das Wellblechdach klappert bedenklich. Plötzlich heißt es, da wäre ein Baum auf die Überdachung der Schreinerei gefallen. Wir gehen gucken, wissen aber nicht wo, finden nichts zerstörtes. Wegen dem Unwetter können wir nicht nach Hause fahren und müssen warten. Keiner weiß wie lange. Auch viele SAFRA-ADAP-Mitglieder sind noch da, wir warten gemeinsam. Irgendwann ist es uns zu kalt da draußen, beschließen die Wärme des Büros dem spannenden Wetterzugucken vorzuziehen und kuscheln uns auf der Bank im Büro eng zusammen. Warten im Dunkeln, nur eine Taschenlampe spendet noch Licht (die Filippinos haben doch so Angst vor der Dunkelheit). Ab und zu muss ich eine leichte Panik, die in mir aufsteigen will, weil das Dach wegfliegen oder ein Baum uns auf den Kopf fallen könnte, unterdrücken. Plötzlich heißt es, da draußen wäre eine riesige Schlange. Wir gehen raus und gucken, die Schlange ist wirklich riesig, vielleicht 5m lang. Sie hatte ein Huhn getötet und wurde dann von den Leuten abgestochen. Wir verstehen nicht, wie man ein solch wundervolles Tier einfach so töten kann, aber so eine Schlange bedeutet für sie wahrscheinlich einfach nur Gefahr. Und vermutlich auch Nahrungsmittel. Bedrückt kuscheln wir uns wieder im Büro zusammen. Warten im Dunkeln. Wir verlieren das Zeitgefühl, aber irgendwann, vielleicht nach 2 oder 3 Stunden, kommt das Auto, um uns abzuholen. Lolong, der Fahrer ist ziemlich besorgt und würde uns am liebsten noch nicht nach Hause fahren, aber irgendwie fahren wir trotzdem. Es regnet immer noch in Strömen. Während der Fahrt müssen wir immer wieder um umgestürzte Bäume herumfahren. Glücklicherweise kommen wir gut zu Hause an. Dort erfahren wir dass Allyn, Rolands Frau, mit dem Auto unterwegs war und noch nicht zurück ist. Alle sind besorgt, ob sie es noch schafft. Aber nach einer halben Stunde erscheint auch sie wieder zu Hause.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Sa, 17.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Heute sehen wir, was der Sturm alles angerichtet hatte. Der mannshohe Bretterzaun um Rolands Grundstück hatte es umgeweht. Wir fegen die vielen Blätter und Äste zusammen, die sich im Innenhof angesammelt hatten. Insgesamt hat es ziemlich viele Bäume umgehauen, und es ist doch tatsächlich einer auf die Überdachung der Schreinerei gefallen, aber zum Glück hat das Dach gehalten. Nur weiter hinten hat die Überdachung nicht gut standgehalten, aber das ist schnell wieder repariert. Rene, der die ganze Nacht lang in der Rettungsmannschaft mitgeholfen hat, erzählt dass  einer der Helfer mit dem Messer abgerutscht ist, als er einen Ast eines umgestürzten Baumes abhacken wollte, und hat sich dabei so tief ins Bein geschnitten, dass es amputiert werden musste. Schrecklich. Wir sind froh, dass die meisten der Hütten der SAFRA-ADAP-Mitglieder dem Sturm standgehalten haben, nur eine ist eingestürzt, und zwar die des Mitarbeiters im Baumpflanzprojekt. Erst am Abend und am nächsten Tag tröpfelt so langsam die Information zu uns durch, welch fürchterliche Überschwemmungen es gegeben hat, und gar nicht so weit weg von uns. Wir sind gottfroh, dass es bei uns nicht so schlimm war.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;So, 18.12. &lt;/b&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Juhu, wir wandern auf den Mount Magdiwata. Darauf haben wir uns alle furchtbar gefreut. Es geht wieder morgens früh los. Obwohl wir etwas zu spät loskommen, da wir von Romrom noch essen gekocht bekommen, sie aber vorher noch zum Markt musste. Silvia stresst rum, da sie meint die Mounteneers wären ja so pünktlich. Haha, wir hocken dann nämlich doch wieder ewig bei Mangchef rum, bei dem wir uns alle treffen. Nicht dass es schlimm wäre, wir haben uns gut mit ihm und Rene unterhalten. Aber wir hätten uns selbst halt nicht stressen brauchen. Mangchef ist ja soo cool, er ist 68 und übt sich gerade darin Aktbilder zu malen. Ganz stolz hat er uns Fotos von seinen Bildern gezeigt, und das eine stand auf der Terasse. Haha, voll witzig. Er hatte eine Hütte im Garten, die der Taifun auch komplett zerstört hatte. Als Huancho dann endlich da war und Al noch irgendetwas organisiert hatte (sich essen besorgen oder sowas) konnten wir dann endlich los. Sind ein Stück mit einem Jeepney gefahren. Und dann konnten wir loslaufen. Zuerst ging es durch eine Palmölplantage. Die wurde 1973 angeplanzt, davor war hier noch Regenwald. Palmölplantagen sind echt langweilig. Auch wenn Palmen für uns, zumindest für mich, eigentlich für Romantik und Urlaub stehen. Aber allein die Tatsache dass es eine Palmölplantage ist, löst bei mir schon Wutgefühle aus. Ich hatte einmal den Besitzer der Palmölplantage neben unserem Baumpflanzprojekt getroffen und es war ganz seltsam. So als Mensch war der Kerl echt ganz nett, aber ich hätte ihm am liebsten an die Gurgel springen können dafür, dass er Palmölplantagenbesitzer ist. &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Huancho erzählte mir, dass Wissenschaftler nachgewiesen haben, dass es in Palmölplantagen viel mehr Vögel gibt als in den anderen Wäldern. Also wird der Schluss gezogen, dass sie gut für die Biodiversität sind. Aber es liegt einfach daran, dass in den anderen Wäldern (die ja eigentlich auch nur Plantagen von dieser einen Baumart sind) kaum mehr Fruchtbäume wachsen und es daher keine Nahrung für die Vögel gibt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach diesem Spaziergang durch die Plantage durch ging es dann richtig los. Keine Wanderwege oder wenigstens irgendwelche Trampelpfade, nein es ging kurz AM, dann aber sogleich IM Bach entlang. Und alle mit voller Montur und Schuhen ins Wasser, juhu. War ja warm. Ich hatte einen festen Schuh und einen Sandalen an, da mein Zeh ein bisschen vor sich hineitert und wenn ich mit dem Schuh abrolle der Schuh einfach direkt auf den Zeh drückt. Man sah gleich von Anfang an, dass der Taifun hier ziemlich übel gewüstet hatte und ganz oft mussten die Mounteneers mit ihren Messern erst einmal einen Weg freischlagen. So viele Bäume hatte es umgehauen, es war ein echtes Schlachtfeld. Alle waren schockiert von diesem Anblick. Wir kämpften uns trotzdem immer weiter nach oben, kletterten über umgestürzte Bäume, bahnten uns ein Weg durch die sich im Wasser angesammelten Äste. Teilweise mussten wir kleine Wasserfälle hinaufklettern, da wurde uns doch etwas mulmig zu mute, weil es echt nicht ohne war. Es war keine Wanderung und es war auch kein Klettersteig, es war einfach nur Abenteuer! Ich musste an Vanessa denken, der dieses Abenteuer sicherlich gefallen hätte ;)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Aber diese vielen umgestürzten Bäume machten mich auch total traurig. Soviel Zerstörung.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Silvia schrie plötzlich auf, ihr hatte irgendetwas ins Ohr gebissen oder gestochen. Kurz darauf schrie sie nocheinmal. Noch ein Stich. Und Benni schrie auch. Wurde auch gestochen. Ohgott, das ging einem durch Mark und Bein und es schellten sofort die Alarmglocken in meinem Kopf, ob das wohl irgendetwas giftiges, gefährliches sein könnte. Ich mummelte mich ein so gut es ging. Aber die Mounteneers beruhigten uns und meinten, das wären wohl eine Art von Bienen gewesen, tut nur am Anfang etwas weh.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Zum Mittagessen holten wir uns große Blätter, die wir als Teller nutzten und aßen mit den Fingern. Warum schleppen wir zuhause denn immer so viel Kram wie Teller und Besteck mit zu einem Ausflug? Dann ging es weiter, wir „duschten“ unter einem Wasserfall, hatten viel Spaß. Aber später dann ging es ersteinmal nicht mehr weiter, weil 2 Bienenstöcke, die an umgestürzten Bäumen hingen, den Weg versperrten. Die Mounteneers meinten, da käme man nicht dran vorbei, das wäre zu gefährlich. Sie versuchten, einen anderen Weg zu bahnen, aber nachdem wir eine Weile gewartet haben kamen sie zurück und meinten, das ginge nicht. Schade. Zum Glück gab es einen „Emergengy Exit“, einen Pfad, der zwar ziemlich matschig war, aber uns den Rückweg durch den Bach und die Wasserfälle ersparte, denn das wäre echt schwierig geworden. Zwar ging der Matschpfad an manchen Stellen ziemlich steil hinunter, so dass wir immer wieder ausrutschten und so richtig schön dreckig wurden. Wir trafen auf einen Häuptling eines Eingeborenenstammes, der uns begrüßte und sich kurz mit den anderen unterhielt. Als wir dann irgendwann wieder unten ankamen, waren wir fix und fertig, aber es ging gleich weiter in ein Resort, wo wir uns den ganzen Abend lang in einer kleinen Hütte mit Alkohol, Abendessen und Karaokesingen vergnügten. Es war ein sehr schöner Tag.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Di, 20.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Wir stehen mitten in der Nacht um 2.15 Uhr auf, da wir um 3 Uhr beim Bus sein wollen. Der fährt aber irgendwie doch erst um 4 Uhr los. Zum Glück haben wir viel Platz und können schlafen. Mittags müssen wir dann ewig auf die Fähre zu der Insel Leyte warten. Die Fahrt mit der Fähre ist toll, da wir den schönsten Sonnenuntergang sehen, den ich je gesehen habe. Danach geht die Fahrt im Dunkeln weiter, der Fahrer fährt fürchterlich schnell und ich versuche zu schlafen, um keine Panik zu bekommen. Irgendwann kommen wir in Tacloban an, fahren mit dem Tricycle zu dem Hotel, in dem Sammy, Nika und Peter uns schon erwarten.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Mi, 21.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Wir machen einen Ausflug auf die Insel Samar, zu der man über eine gigantische Brücke fahren kann. Dort wollen wir eine Höhle besichtigen. Wir kommen gerade rechtzeitig kurz vor 13 Uhr an, denn ab 13 Uhr kann man diese Tour nicht mehr machen, da sie 4 Stunden dauert und es ja dann dunkel wird. Wir wollen noch etwas zu essen besorgen, aber irgendwie haben die ganzen Imbisbuden nichts mehr. Bei einer wird gerade Reis gekocht und wir fragen, ob sie uns noch Aubergine mit Ei machen können. Machen sie, aber das dauert so ewig dass wir letztendlich nur die gerösteten Auberginen ohne Ei mitnehmen. Wir fahren mit dem Boot (Banka) zu der Höhle, die Bootsfahrt dauert ca. eineinhalb Stunden. Der Motor ist wieder fürchterlich laut. Man kann die Dörfer und das Leben am Fluss beobachten, es ist wunderschön. Die Höhle ist dann echt toll, weil sie (noch) nicht so ausgebaut ist wie die anderen Höhlen die ich schon besichtigt habe (in Europa). Wir haben insgesamt 3 Taschenlampen und das ist das einzige Licht. Eine weiße Katze, die uns schon begrüßte als wir aus dem Boot stiegen, folgt uns in die Höhle und die Kids sind viel begeisterter von der Katze als von den krassen Tropfsteinen. Die Höhle ist echt toll, ganz viele Tropfsteine und irgendwie fühlt es sich ein bisschen abenteuerlich an, da so nur mit ein paar Taschenlampen reinzustiefeln.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die Rückfahrt mit dem Boot ist wunderschön, da der Sonnenuntergang eine ganz unbeschreibliche Stimmung in diese Flusslandschaft zaubert.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Do, 22.12.&lt;/b&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Nach dem Frühstück und einem kurzen Einkaufstrip, um Benni Hemden und eine Hose zu kaufen, packen wir unsere Siebensachen, verlassen das Hotel und fahren an einen Strand mit schwarzem Sand, toben im Wasser und bauen Sandburgen und -gestalten. Auf der Fahrt zum Flughafen, um Marife abzuholen, singen wir alle gemeinsam im Auto Weihnachtslieder, das ist echt schön. Wir können beobachten, wie das Flugzeug landet, dann packen wir Marife ins Auto und die Kinder hinten auf unsere Schöße und dann fahren wir eine lange Fahrt im Regen ganz in den Süden der Insel, wo Peter ein Resort gebucht hat. Als wir dort ankommen, bekomme ich total den Kulturschock, denn wir haben ein Luxushäuschen direkt am Strand. Ich komme anfangs echt nicht damit klar, weil ich davor 4 Wochen mit den „Armen“ gelebt habe und mich dann einfach so aus dem Staub machen kann und im Luxus schwelgen. Diese Ungerechtigkeit zerreisst mir mal wieder das Herz. Und eigentlich wäre es viel mehr meine Art gewesen, bei den anderen zu bleiben und mit ihnen Weihnachten zu feiern.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Fr, 23.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Am nächsten Tag kann ich die Situation, jetzt hier in diesem Luxushäuschen zu sein, akzeptieren und genießen. Das Häuschen steht nämlich direkt am Strand. Liege ich in meinem Bett kann ich sogar das Meer sehen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Abends toben wir mit den Kids im Wasser, während die Sonne untergeht. Später lege ich mich einfach nur auf die Wellen und schaue nach oben in den Sternenhimmel. Wow. Es ist wieder einer der besonderen Momente, der einfach nur wunderschön ist und für den ich so dankbar bin, ihn erleben zu dürfen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Sa, 24.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Wir stehen früh auf, frühstücken und dann geht es los auf eine Butanding-Tour. Butandings sind Walhaie, mit denen wir schnorcheln können. Zuerst wieder eine lange Bootsfahrt, diesmal auf einem größeren Boot als sonst. Wir sehen fliegende Fische. Die sind ja echt total witzig, hab ich vorher noch nie gesehen. Die schießen aus dem Wasser und segeln dann eine halbe Ewigkeit herum. So cool. Wir sitzen ganz vorne auf der Spitze des Bootes, beobachten, wie das nächste Ufer langsam näher kommt, bewundern die tollen Wolken, die über der Insel hängen und es sieht mal wieder alles so schön aus. Vor dem anderen Ufer angelangt, schließen sich uns dann ein paar kleine Boote an, die uns helfen, die Walhaie zu finden. Und dann heißt es erstmal warten. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Irgendwann heißt es dann, schnell Taucherbrille auf- und Schwimmflossen anziehen und ab vom Boot ins Wasser springen. Es ist ziemlich aufregend und vor allem bin ich seit Jahren nicht mehr geschnorchelt, ist anfangs ein ganz komisches Gefühl. Und dann noch mit den anderen mithalten, die zu diesem Walhai schwimmen, und nicht wissen, was da auf einen zukommt und zuerst finde ich es echt gruselig, unter Wasser zu gucken und atmen zu können, mann bin ich lange nicht mehr geschnorchelt. Als Kind ein paar mal. Ok, also solch ein Riesenviech suchen, das laut den Berichten der anderen ein Maul so groß wie ein Garagentor haben soll. Irgendwann sehe auch ich diesen Walhai, und eigentlich bin ich erstmal erleichtert, dass es nur ein ganz kleiner ist, vielleicht 3m lang. Und dann paddeln alle mit Mühe diesem Viech hinterher, das elegant durchs Wasser schwebt. Der Walhai könnte sich wirklich köstlich amüsieren über diese komischen Kreaturen mit Taucherbrille und Flossen, die da so unbeholfen und hektisch im Wasser rumplanschen. Die Kids haben wir mitgenommen, aber sie haben etwas Angst. Irgendwann taucht der Walhai dann ab ins tiefe Wasser und ist nicht mehr zu sehen. Wir gehen rauf aufs Boot. So wiederholt sich die ganze Prozedur ein paar mal und die nächsten Walhaie sind ein bisschen größer. Mit der Zeit gewöhne ich mich an das Schnorcheln und kann es genießen, neben diesem Riesenfisch zu paddeln. Wenn man irgendwann nicht mehr kann, kann man in eines der kleinen Boote einsteigen und sich ein Stückchen vorwärts paddeln lassen. Einmal war ich ziemlich nahe dran und da ist der Walhai ein Stückchen höher geschwommen, war schon beeindruckend! Später sind Silvia und Peter dann noch tauchen gegangen und wir konnten bei Korallenriffen schnorcheln. Obwohl Julia meinte, dieses Riff wäre nicht so schön und eigentlich ziemlich zerstört, fand ich es doch echt wunderschön, da ich zum allererstenmal in einem Korallenriff schnorcheln war. Bunte Fische, die Korallen, blaue Seesterne... wow. Als ich bei der Rückfahrt an der Spitze des Bootes saß, ins Wasser starrte und dachte, jetzt müsste ich nur noch Delfine sehen und dann wäre alles perfekt, tauchten doch tatsächlich kurz danach 2 Delfine ganz kurz aus dem Wasser und ich war 100% glücklich ;) Und dann sangen wir die ganze Bootsfahrt lang Weihnachtslieder, das war auch wunderschön. Am Nachmittag bastelten wir zu viert am Weihnachtsgeschenk für Peter und Marife herum, einem Kerzenständer aus Treibholz mit Muscheln verziert und Benni malte ein Portrait von ihnen und ich bastelte einen Bilderrahmen aus Bambus dazu.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dann machten wir uns alle schick und gingen zu Abendessen ins Restaurant, danach gabs Weihnachtsgeschenke auf der Terasse, während wenige Meter weiter weg die Wellen rauschten. Wir saßen noch lange dort und unterhielten uns, leerten eine Flasche Gin und hatten Spaß...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: bold;"&gt;Mo, 26.12.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es regnet den ganzen Tag und fast die Hälfte von uns sind krank... nichts los hier, gedrückte Stimmung, es sind also nicht alle Tage hier so wunderschön und aufregend! Nur falls von meinen Berichten diese Illusion entstanden sein soll ;)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fotos kommen vielleicht noch irgendwann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Ganz liebe Grüße und bis bald! Nur noch 4 Wochen...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-542873307277670329?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/542873307277670329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=542873307277670329' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/542873307277670329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/542873307277670329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/12/merry-christmas.html' title='Merry Christmas!!!'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-6058827574217149994</id><published>2011-12-12T12:12:00.001+01:00</published><updated>2011-12-12T12:12:50.105+01:00</updated><title type='text'>Behinderung in den Philippinen</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Heute ist mir erst so richtig klar geworden, in was für einer schwierigen Situation die Leute mit Behinderung hier stecken. Durch ein Gespräch mit Johnrey, der mir sagte, dass er nach seinem Schlaganfall einfach 5 Jahre lang zu Hause saß und NICHTS tat! 5 Jahre lang. Und andere Mitglieder von SAFRA sogar länger. Sie sitzen einfach nur zu Hause und tun nichts. Ich finde das einfach furchtbar schrecklich! Dabei kann Johnrey doch sogar laufen, zwar humpelnd, aber er braucht keinen Rollstuhl, der das Vorwärtsbewegen hier ja noch viel mehr erschwert. Und er kann seine rechte Hand benutzen. Wenn ich mir anschaue, was Leute in Deutschland mit einer viel schwereren Körperbehinderung alles tun können... und hier... einfach nichts...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Viele haben die Behinderung durch einen Unfall oder eine Krankheit erworben, das ist ja wirklich ein Trauma für diese Menschen. Und dann haben sie nichts, was ihnen weiterhilft, nichts was sie wieder motivieren könnte, nichts was ihnen Hoffnung gibt... keine psychologische Betreuung, keine Gesellschaft, in der es für solche Menschen auch Arbeit gibt, keine Ablenkung von dem Trauma.... nichts...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Oh es ist so grausam. Was kann das nur für ein Leben sein?? Mit solch einem traumatischen Erlebnis dasitzen, versorgt werden müssen und nichts tun zu können... einfach warten, bis das Leben irgendwann vorbei ist??? Die ganze Zeit Angst haben, dass die Leute, die einen versorgen, einen irgendwann nicht mehr versorgen können?? ...scheißescheißescheiße...  &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-6058827574217149994?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/6058827574217149994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=6058827574217149994' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/6058827574217149994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/6058827574217149994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/12/behinderung-in-den-philippinen.html' title='Behinderung in den Philippinen'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-2465818028607741926</id><published>2011-12-11T04:33:00.004+01:00</published><updated>2011-12-11T04:42:26.308+01:00</updated><title type='text'>Erlebnisse...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Manchmal fühle ich mich einsam hier. Nur manchmal, aber dann eben sehr. In den 3 Wochen, in denen ich hier bin, hat sich das auch schon ganz schön viel verbessert mit der Zeit. Trotzdem sind 3 Wochen keine sehr lange Zeit, um Freundschaften aufzubauen. Aber es ist gut so, und ich bin froh über alle Erfahrungen, die ich hier mache. Zumindest lernt man durchs Einsamsein wieder die alten, tiefen Freundschaften und Beziehungen zu schätzen. &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Eigentlich ist es total spannend, dieser Prozess den man durchmacht. Ganz am Anfang dieses sich total fremd fühlen, unsicher, man weiß nicht wie man sich verhalten soll, man weiß einfach nicht, wie die Menschen hier ticken und was als richtig und falsch angesehen wird und was die Menschen von einem erwarten. Aber Tag für Tag lernt man sie besser kennen, man lebt mit ihnen, man findet ganz langsam heraus, wie die Menschen ticken und dass es im Prinzip vollkommen in Ordnung ist, wenn man sich so verhält, wie man eigentlich ist. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;&lt;b&gt;Do, 08.12.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Dekoriere mit Romrom einen kleinen Plastikweihnachtsbaum, den wir ersteinmal zusammenstecken. Uh wird der kitschig und überladen. Nungut, wir sind ja schließlich auf den Philippinen...  &lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-XztRXj70XLM/TuQlCYS1GxI/AAAAAAAAASE/2J7VIAqhMD4/s1600/100_2874%2B-%2BKopie_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-XztRXj70XLM/TuQlCYS1GxI/AAAAAAAAASE/2J7VIAqhMD4/s320/100_2874%2B-%2BKopie_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5684709352459803410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Abends gehe ich mit Allyn auf eine Modenschau/Schönheitswettbewerb, auf dem ich Jury spielen soll. Ich hab halt einfach mal ja gesagt, ok, ich mach das, ein bisschen verrückt muss man ja im Leben sein. Und ich hatte eigentlich wieder keine Vorstellung, was das genau für eine Veranstaltung werden wird. Hoffentlich so wie die am Sonntag, dann weiß ich wenigstens, wie es ablaufen wird...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Als wir ankommen, ist auf dem überdachtem Platz noch ein Gottesdienst am laufen... ok. Danach wird ein Tisch zwischen die Bänke gestellt, viele Leute haben was zu essen mitgebracht, stellen es auf den Tisch. Und dann wird doch tatsächlich ein ganzes Spanferkel auf die Mitte des Tisches drapiert. Uh das sieht schon gruselig aus. Ob ich „Lechon“ („Spanferkel“, oder eigentlich glaub ich „Gegrilltes“) mögen würde. Ich lächle etwas gezwungen, klar mag ich das hehe, ist hier schließlich etwas ganz besonderes. Na wenigstens kein Fisch. Uiuiui, an dem Essenstisch ist ein Gedränge als stehe eine Hungesnot bevor... manchmal hat es doch auch Vorteile, weiß zu sein, da wird man nämlich vorgelassen ;) Und das Spanferkel schmeckt auch ganz passabel. Tja und wie wird es weitergehen? Ich bin ja schon aufgeregt... Ok, irgendwann wird der Essenstisch, an dem nach kurzer Zeit nur noch ein paar Kinder die allerletzen Reste der Torte naschen, abgeräumt und als Jurytisch umfunktioniert. Der Marienbild oben auf der Bühne wird abgehängt und darunter kommt ein Poster eines hübschen Frauenumrisses hervor. So, es heißt ich solle mich an den Jurytisch setzen. Gut. Da sitzt schon einer, den quetsche ich ersteinmal aus, was wir alles so machen müssen. Ein Schwuler, ein ganz netter. Er hat scheinbar schon oft Jury gespielt. Und dann kommt noch das dritte und letzte Jurymitglied, ein Filippino, der hier aufgewachsen aber mit 15 nach Kanada ausgewandert ist und jetzt hier nur Ferien macht. Wir kriegen Zettel, auf denen jeweils die Kriterien stehen. So etwas wie Bühnenpräsez und so... ich kenne einige der Wörter der Kriterien nicht, haha, da lässt es sich ja prima beurteilen. Ich frage nach und kapiere so grob, um was es jeweils geht. Na dann kanns ja losgehen. Aber zunächst wird eine eeeewig lange Liste vorgelesen, und zwar wer eine Spende in welcher Höhe gegeben hat. Es wurde nämlich für eine neue Kirche gesammelt. Aber dann, dann geht’s endlich los. Licht aus... uuund die sieben Schönheiten kommen im Neo-Ethnic-Look, mit Federn geschmückt, in Goldschmuck mit brennenden Lichtern in der Hand herein, und tanzen etwas vor. Sieht echt schön aus. Dann stellen sie sich vor, und die Jury wird vorgestellt (hehe, immer lächeln und winken) und irgendwelche Reden gehalten... dann messen sich die sieben Schönheiten im „Casual Wear Competition“, „Summer Wear Competition“, „Long Gown Competition“ und „Interview“... ich schreibe währenddessen die jeweiligen Prozentzahlen in die Kästchen, versuche gerecht zu sein... zwischendurch tanzen wieder die 2 Kindergruppen vom letzten mal, ist zwar jeweils der gleiche Tanz, aber immer noch soo süß und beeindruckend. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Der letzte Teil des Wettbewerbs ist echt interessant, da werden den Kandidatinnen jeweils ein Bild gezeigt und sie sollen etwas dazu sagen. Bilder von Problemen auf den Philippinen wie Abholzung, Luft- und Wasserverschmutzung, Abtreibung, Armut, Fischen mit Dynamit, aber auch ein Bild von einem gepflanzten Baum. Das finde ich echt spannend. So, alle Punkte sind vergeben, war teilweise schon echt schwierig, eine irgendwie gerechte Bewertung zu geben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Am Ende werden die Pokale und Preise verteilt! Kandidatin Nr. 1 gewinnt ganz viele, aber sie ist auch die hübscheste und hat total die überzeugende Ausstrahlung. Und dann wird noch die „Miss Sta. Immaculada 2011“ gekrönt. Das wars. Ein schönes Erlebnis. Danach wird noch gefeiert, Disco auf dem Sportplatz, wir schauen kurz vorbei, aber wir sind so hundemüde...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;&lt;b&gt;Fr, 09.12.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Eigentlich war es erst kurz vor halb fünf, aber die Arbeiter hatten alle beschlossen, schon mit dem Arbeiten aufzuhören, weil es nämlich regnete. Und so saßen wir alle in der Hütte, die Ranger unterhielten sich, ich beobachtete, wie es immer stärker regnete. Es entwickelte sich zu einem echt heftigen Gewitter mit Regenmassen wie bei der Sintflut. Wir saßen in der Hütte und irgendwie war das total die coole Stimmung. Teilweise saßen die anderen auch nur da und schauten dem Regen zu. Und dann fragten sie mich, ob ich Frosch essen würde. Uaah, Frosch, neeee!! Sie meinten, die würden sie dann später fangen, nach so einem Regen lassen sie sich scheinbar am leichtesten fangen. Und dann würde es die morgen zum Mittagessen geben. Na hoffentlich bringen sie mich nicht dazu, die zu probieren...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;&lt;b&gt;Sa, 10.12.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Uhlala, und ich habe es doch getan. Ich hab wieder etwas total verrücktes gegessen: FROSCH! Ufff, hätte ja nie gedacht, dass ich solche Dinge mal essen werde... ich frage mich, was ich hier noch alles zum probieren aufgetischt bekomme ;) &lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yZpRXj1pfIc/TuQlCtpwb8I/AAAAAAAAASQ/9XJZJwpvLnI/s1600/100_2877_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-yZpRXj1pfIc/TuQlCtpwb8I/AAAAAAAAASQ/9XJZJwpvLnI/s320/100_2877_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5684709358193110978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Und zwar haben mich die Ranger eingeladen, bei ihnen in der Hütte zu essen, weil im Büro nämlich niemand wäre. Gut, ok, da hatte ich noch nicht an gestern gadacht und was sie mir über die Frösche erzählt haben. Und dann gab es sie wirklich. Uah, zum Glück hat man sie nicht auf den ersten Blick gar nicht so richtig erkannt. Und dann hab ich so ein Teil auf meinen Teller geklatscht bekommen, hier probier mal. Sie haben sich köstlich amüsiert, dass ich mich schon etwas geekelt habe. Aber ich hab probiert! Es war zwar zäh, hat aber gar nicht so schlecht geschmeckt. Es war einfach nur die Vorstellung, Frosch zu essen, uah. Naja ich hab das Teil fast ganz aufgegessen. Die Ranger waren total erstaunt, dass es in Deutschland zwar Frösche gebe, aber niemand sie dort essen würde. Sowas.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Nach dem Essen wollte ich dann Arlyn beibringen, wie man Ohrringe macht. Da sie noch nicht wieder im Büro war, bin ich zu ihrer Hütte gegangen. Sie war noch ein bisschen beschäftigt, für ihren Vater was zu kochen. Ich hab mich dazugesetzt. Und auf einmal füllte sich die Hütte mit kleinen Kindern, die neugierig auf mich waren. Sie setzten sich ersteinmal vor den Fernseher... und nahmen schüchtern ein bisschen Kontakt mit mir auf. Schon schade, wenn man sich gar nicht unterhalten kann. Sie wollten meine Dreads anfassen, und meine Haut und ich hab sie ein bisschen gekitzelt. Voll süß! &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Nachdem Arlyn die Kids geschickt hatte, ihre Kleider von der Wäscheleine zu holen, habe ich sie zum Büro geschoben. Das ist echt furchtbar anstrengend auf dem unebenem Weg! Da ist es für Arlyn total unmöglich, selbst ihren Rollstuhl zu schieben. Scheiße echt, wenn so etwas von einer Selbstverständlichkeit für uns, ein geteerter Weg, soviel mehr Selbstständigkeit geben könnte... &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Aber beim Ohrringemachen hatten wir endlos viel Spaß, es war so unglaublich schön. Sie war so wunderbar dankbar und hatte so viel Freude dabei. Und hofft, sich durch den Verkauf von Schmuck vielleicht irgendwann ein bisschen etwas dazuverdienen zu können. Lolita hat sich uns dann angeschlossen, also erstmal die Ohrringe begutachtet und sich dann in die kleine Libelle verliebt, von der ich noch keinen zweiten hatte. Da hab ich ihr den zweiten gemacht und sie ihr geschenkt und sie hat sich so gefreut, dass sie Tränen in den Augen hatte. Sie ist ja sowas von goldig! Und später hat sie gefragt, ob ich auch Ketten machen könnte, ich zeigte ihr, dass ich sie aus Draht häkel und dann hat sie weitergehäkelt. Dann saßen wir zu dritt beim Schmuckbasteln :) Und später dann hat mich Lolita adoptiert ;)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iLmTvwJn8fA/TuQlDA5nbpI/AAAAAAAAASc/j57DuO2b12A/s1600/100_2878_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-iLmTvwJn8fA/TuQlDA5nbpI/AAAAAAAAASc/j57DuO2b12A/s320/100_2878_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5684709363359903378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Danach haben wir noch einmal zusammen das Lied geübt, dass wir am Dienstag bei einer Weihnachtsfeier vorsingen wollen. Also die Weihnachtsfeier wurde von Freitag auf Dienstag verschoben. Gestern haben wir zum ersten mal geübt, es singen einige von SAFRA-ADAP mit. Das macht total Spaß und die anderen finden es so toll, dass ich ein Tagalog-Lied mitsinge :) Die Kinder versammelten sich und hörten zu, aufgereiht auf einem Stapel Bretter. Wir sangen, während langsam die Sonne unterging...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qqlDUshVovM/TuQlDdUT0WI/AAAAAAAAASo/4vEKInge_6s/s1600/100_2888_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-qqlDUshVovM/TuQlDdUT0WI/AAAAAAAAASo/4vEKInge_6s/s320/100_2888_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5684709370988056930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Mitternacht: &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Traditional Arabic;"&gt;Oh ich bin noch ganz verzaubert. Ich habe sie gesehen! Ich habe die Mondfinsternis gesehen! Und das ganz zufällig. Also ich hatte vorher bei den News auf GMX irgendwas mit Mondfinsternis gelesen, dachte oh wie schön, Nachrichten aus Deutschland, da gibt’s ne Mondfinsternis in Deutschland ;) Und nicht weiter drüber nachgedacht. Und vorhin will ich rüber gehen zum Zähneputzen, schaue in den Himmel und WOW... der Mond ist direkt über mir, blutrot und wunderschön. Ich hab einfach so ganz zufällig zum genau richtigen Zeitpunkt in den Himmel geguckt. Ich gehe schnell alle Lichter ausmachen, die anderen schlafen schon alle. Hole meine Kamera, und versuch Fotos zu machen, klappt aber nicht so wie ich das will. Also gut, Kamera weg, ich lege mich auf eine Bank und genieße einfach nur. Wundervoller Sternenhimmel und dann die totale Mondfinsternis! Es ist noch schön warm, die Grillen zirpen, irgendwo in der Ferne Musik.  Am Ende meines Blickfeldes runden die Zweige einer Kokospalme die Romantik des Himmels ab. Es ist so unglaublich wunderschön! Und dazu noch ab und zu eine Sternschnuppe. Ich staune über die Schönheit der Natur, bin so dankbar, dass ich das sehen darf und weiß, in dem Moment bin ich mal wieder der glücklichste Mensch der Welt ;)&lt;/span&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-oIWSEV0ESps/TuQlDx8Q0MI/AAAAAAAAAS4/Mt7VmyzmE70/s1600/100_2907_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-oIWSEV0ESps/TuQlDx8Q0MI/AAAAAAAAAS4/Mt7VmyzmE70/s320/100_2907_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5684709376524341442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-2465818028607741926?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/2465818028607741926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=2465818028607741926' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/2465818028607741926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/2465818028607741926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/12/erlebnisse.html' title='Erlebnisse...'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-XztRXj70XLM/TuQlCYS1GxI/AAAAAAAAASE/2J7VIAqhMD4/s72-c/100_2874%2B-%2BKopie_1022x768.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-5724047646997458799</id><published>2011-12-06T15:02:00.005+01:00</published><updated>2011-12-07T13:48:22.745+01:00</updated><title type='text'>Lebensbedingungen... Veranstaltungen... Alltag...</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Lebensbedingungen&lt;/b&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Die Menschen hier leben in Hütten aus Brettern und Bambus mit Wellblech- oder Palmblätterdach. Wasser hat man vom Regenwasser, das in Tonnen aufgesammelt wird. Ein offener Kanal dient als Abwasserabfluss. Geduscht wird mit einem Eimer kaltem Wasser. Es gibt Kloschüsseln, gespült wird, indem man Wasser reinleert. Gekocht wird hier bei Roland mit Gas. Ob die anderen, Ärmeren auch mit Gas kochen, weiß ich gar nicht.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Roland, bei dem wir wohnen, ist keiner von den wirklich Armen für hiesige Verhältnisse, er hat einen kleinen Laden, eine Apotheke und ist dann noch Manager von SAFRA-ADAP. (Dabei reicht sein Gehalt von SAFRA gerade aus, um das College von seinem Sohn zu bezahlen und der Laden, um täglich etwas zu Essen zu haben). Er hat gerade sein Haus vergrößert, das macht jetzt einen recht ansehnlichen Eindruck: Küche, relativ großer Wohn- und Essbereich, dann noch 3 kleine Zimmerchen, Klo und Dusche. Und der Laden schließt direkt an das Haus an, zum rausgehen geht man dann einfach durch den Laden....&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Eine Hütte eines Arbeites hat mich echt schockiert.... er lebt ganz alleine, eine wirklich winzige Hütte, vielleicht 2,5 auf 2m... ein Loch im Boden, indem sich Regenwasser sammelt, eine Lücke im Gebüsch als Dusche...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;"&gt;ja so leben sie hier.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-sjtsaaSPr5s/Tt4i1qqz22I/AAAAAAAAAQg/u9MJcrgmp2M/s1600/Philippinen%2B2011%2B109_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-sjtsaaSPr5s/Tt4i1qqz22I/AAAAAAAAAQg/u9MJcrgmp2M/s320/Philippinen%2B2011%2B109_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683018085170404194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Samstag, 3.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Um 6 Uhr klingelt der erste Wecker, um 6.30 Uhr nocheinmal, normalerweise stehe ich dann wenn der 3. Wecker um 7 Uhr klingelt dann wirklich auf, aber der 3. Wecker klingelte heute schon um 6.40 Uhr. Heute kommen nämlich Schüler von einer High School und einem College zum Baumpflanzprojekt, um Unkraut zu jäten und Bäume nachzupflanzen. Ich stehe auf, es ist morgens noch nicht so arg warm (also man friert nicht, schwitzt aber auch noch nicht im T-shirt) und gehe duschen. Ein Eimer kaltes Wasser und eine Schöpfkelle. Ist morgens schon eine Überwindung, sich dieses kalte Nass überzuschütten. Dann frühstück und heute dann schon um 8 Uhr los, statt um 9 Uhr. Roland geht’s heute nicht so gut, sodass er zu Hause bleibt. (Er hatte vor 3 Jahren Nierenversagen und muss zweimal die Woche zur Dialyse, langsam geht’s ihm aber immer schlechter).&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bei SAFRA-ADAP angekommen, lassen die Schüler auf sich warten, kommen erst gegen 9 Uhr. Also überleg ich mir noch, was ich denen erzählen kann. Denn ich muss natürlich auch eine Ansprache halten. Vor 120 Schülern, mit meinem grottenschlechten Englisch... Es kommt zuerst eine Fuhre Schüler, auf die andere Fuhre muss noch gewartet werden. Also versuche ich ein bisschen mit ihnen in Kontakt zu kommen... was bei den Philippinos echt schwierig ist, die sind furchtbar schüchtern. Aber einen anstarren, dass können sie gut, die Philippinos. Ich fühle mich immer wieder wie ein Marsmensch. Oder wie ein Superstar, wenn sich dann einer mal überwunden hat mich zu fragen, ob er ein Foto mit mir machen darf. Dann wollen plötzlich alle ein Foto mit mir. Jaja ;) Und auf den Bildern sieht es dann so aus, als wären wir dickste Freunde... ;) Also nachdem alle Schüler da sind, genug Fotos gemacht wurden und Johnrey und ich ne Ansprache gehalten haben, werden die Schüler in Gruppen eingeteilt und ihnen wird ein Gebiet zugewiesen (das die Ranger/Mitarbeiter zuvor vorbildhaft mit Pfosten markiert haben), in dem sie das Unkraut entfernen sollen, in einem Radius von einem halben Meter um die Bäume herum. Andere dürfen dort wo Bäume eingegangen sind, nachpflanzen. Wieder ein paar andere dürfen die Stecken, mit denen die Bäume markiert sind, oben rot anstreichen (für besseren Überblick). &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-CNOBbQZOfPU/Tt4kApYbYhI/AAAAAAAAAQs/wJLMoqichrE/s1600/100_2808_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-CNOBbQZOfPU/Tt4kApYbYhI/AAAAAAAAAQs/wJLMoqichrE/s320/100_2808_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683019373315056146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Sonne brennt vom Himmel und alle schwitzen sich halb zu Tode, aber nach eineinhalb Stunden sieht das Gebiet recht ordentlich aus. Die Schüler bekommen etwas zu trinken und von mir einen Fragebogen in die Hand gedrückt, für meine Bachelorarbeitsforschung.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Xj5HgwMv7Ok/Tt4kA6M6ORI/AAAAAAAAAQ8/1vAZOStYDI8/s1600/100_2822_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Xj5HgwMv7Ok/Tt4kA6M6ORI/AAAAAAAAAQ8/1vAZOStYDI8/s320/100_2822_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683019377830148370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Als die ganze Prozedur zu Ende ist und die Fragebögen wieder eingesammelt, fahren wir in die Stadt, es gibt nämlich noch eine andere interessante Veranstaltung, der „International Day of persons with disabilities“. Dort werden wir, also Johnrey und ich, als wir ankommen erstmal auf die Bühne gesetzt. Ich muss irgendwelche wichtigen Leute begrüßen, von denen ich überhaupt nicht kapiere, was sie sind. Vor der Bühne werden aber gerade irgendwelche Spiele gemacht. Puh ich muss wohl erstmal keine Rede halten. Die Halle ist groß und unter diesem Namen hatte ich mir auch eine etwas größere Veranstaltung vorgestellt, aber es sind nur eine Schule mit Kindern mit Behinderung (hauptsächlich blind und taubstumm) und ein paar Leute von SAFRA-ADAP da. Um diese Leere zu überspielen, ist das Mikrophon und später die Musik überlaut. Auf mich wirkt es irgendwie traurig, aber es ist wohl philippinische Mentalität, auch die kleinste Feier so aufzubauschen... Irgendwann gibt es dann Mittagessen (das die wichtigen Leute der Veranstaltung (also irgendwelche hochoffiziellen Gemeinderegierungsirgendwasmitglieder und ich natürlich) auch an dem Tisch auf der Bühne zu sich nehmen. Eigentlich hieß es, die Veranstaltung würde noch bis nachmittags um 4 Uhr gehen, aber nach dem Essen heißt es dann auf einmal, komm wir gehen nach Hause, es wäre jetzt aus. Ahja ok. Ich wollte doch noch schauen, wen ich interviewen könnte. Mist. Naja, ok, dann verteile ich halt schnell noch ein paar Fragebögen, bevor wir fahren.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wtXaByz-Rh0/Tt4kCX6LnzI/AAAAAAAAARE/_RCp149d2Ag/s1600/100_2829_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-wtXaByz-Rh0/Tt4kCX6LnzI/AAAAAAAAARE/_RCp149d2Ag/s320/100_2829_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683019402984529714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Schon komisch, ich fühl mich teilweise selbst unsicher hier in dem fremden Land, aber alle erachten einen als höchstwichtige Persönlichkeit, nur weil ich weiß bin. Ach und meistens sagen sie dann alle noch, ich wäre ja soo hübsch. Schönheitsideal weiße Haut. So wie es bei uns Selbstbräuner gibt, gibt es hier Hautaufhellercremes. Schon verrückt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Sonntag, 4.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal"&gt;Heute ist der 2. Advent und Advent wird hier ja gar nicht gefeiert.... ich vermisse die Adventszeit, die ganze Stimmung, einen Adventskranz sehr.... zum Glück hab ich den Adventskalender von der Lil hier, mit Bildern und Texten...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sonntagabend waren wir auf einer Veranstaltung... nach Allyns Erklärungen dachte ich es wäre eine Modenschau. Es war aber eine „Talent Show“ von Jugendlichen. Hat echt Spaß gemacht. Vor allem die erste Kandidatin fand ich toll... die hatte ihren Körper angemalt (und Hose und BH) in BraunundGrüntönen und hatte Blätter in den Haaren, also es sah total gut aus. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-dIbWmIbmqUE/Tt4kCUraOhI/AAAAAAAAARQ/7DBaT8HX7YQ/s1600/100_2845%2B-%2BKopie_579x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 242px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dIbWmIbmqUE/Tt4kCUraOhI/AAAAAAAAARQ/7DBaT8HX7YQ/s320/100_2845%2B-%2BKopie_579x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683019402117265938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und sie hat einen „Save our Mother Earth“-Tanz getanzt. Voll cool. Die restlichen Kandidatinnen waren meist tussige Püppchen, die gesungen oder getanzt haben. Eine hat noch Gitarre gespielt und eine hat gemalt (Jesusportrait und „Jesus I love you“ draufgeschrieben). Ansonsten waren zwischendurch noch 2 Kindergruppen, die getanzt haben. Von denen war ich echt beeindruckt! Hammer, echt, wie die tanzen! Und die Leute haben alle gejohlt und sie angefeuert, die fanden das alle ja so witzig und toll! Ich hab mich teilweise weggeschmissen, wie die Filippinos begeistert waren über diese Kinder. Herrlich. Aber ganz am Ende kam der Hammer. Ein vielleicht 3-jähriges Mädel wurde auf die Bühne gestellt, sie hat fast angefangen zu weinen und ist weggerannt. Dann ist sie mit 2 der Kandidatinnen zusammen doch nochmal auf die Bühne und hat sich getraut zu tanzen, weil die anderen mitgetanzt haben. Es war so klasse, wie dieses kleine Ding die sexy Tanzbewegungen der großen Mädels nachgemacht hat. Die zwei anderen haben sich irgendwann von der Bühne geschlichen und das kleine Mädel hat weitergetanzt. Während alle anderen Filippinos gebrüllt haben vor Vergnügen. Es war echt der Oberhammer!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-3XXguuRryHE/Tt4i1e3Nu_I/AAAAAAAAAQU/RREWOjCnXr4/s1600/100_2871_577x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 241px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-3XXguuRryHE/Tt4i1e3Nu_I/AAAAAAAAAQU/RREWOjCnXr4/s320/100_2871_577x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683018082001206258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;b&gt;Dienstag, 6.12.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Oh heute ist ja Nikolaus! Und ich hab nix gekriegt :( Wird hier gar nicht gefeiert.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Johnrey hatte doch tatsächlich heute morgen die Fragebögen für mich abgeholt, juhu. Da hab ich mich gleich mal dran gemacht, sie einzutippen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Johnrey war heute nicht so produktiv. Die Arbeiter konnten bis 877 oder so die Bäume vermessen und dokumentieren. Johnrey bis vierhundertirgendwas eintippen. Ich konnte nachmittags einfach nicht mehr rumsitzen und hab zuerst die toten Bäume gesucht, um an die Stecken ein schwarzes Band zu knoten, dann hab ich mir Pinsel und rote Farbe geschnappt und die Stecken oben rot angemalt. Das hat echt gut getan, mal was anderes zu machen als immer nur Laptop/Papierkram usw. Aber die Bäume waren teilweise etwas chaotisch nummeriert! Da hatten sie welche vergessen, vor allem da wo eine Lücke war... und haben dann später einfach einen Stecken mit einer Nummer, die schon viel höher als die außenherum war, reingesteckt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-X0hWZPXWknI/Tt4i1A1t9uI/AAAAAAAAAQI/yaxsO-2MWP0/s1600/100_2765_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-X0hWZPXWknI/Tt4i1A1t9uI/AAAAAAAAAQI/yaxsO-2MWP0/s320/100_2765_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683018073941866210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;Arlyn hat mich gefragt, ob ich bei einer Weihnachtsfeier am Freitag mitsingen will. SAFRA-ADAP würde ein Lied vorsingen und es wäre doch so schön, wenn ich mitsingen würde. Ok. Mach ich, die freuen sich bestimmt alle. Und ist für mich auch witzig. Hab dann in der Mittagspause und heute Abend nochmal versucht dieses Lied zu lernen. Also den Refrain und eine Zeile, die ich alleine singen soll. Ich muss sagen ich bin echt unbegabt. Naja aber ich versuchs. Ist ja auch nicht einfach in Tagalog. Ich check das doch mit den Betonungen nicht, die Wörter sind für mich so seltsam betont... naja ich werds lernen. Der Refrain wird ja auch im Chor gesungen. Nur eine Zeile allein. Das ist doch zu schaffen ;)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-5724047646997458799?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/5724047646997458799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=5724047646997458799' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5724047646997458799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5724047646997458799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/12/lebensbedingungen-veranstaltungen.html' title='Lebensbedingungen... Veranstaltungen... Alltag...'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-sjtsaaSPr5s/Tt4i1qqz22I/AAAAAAAAAQg/u9MJcrgmp2M/s72-c/Philippinen%2B2011%2B109_1022x768.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-5354053141326675026</id><published>2011-12-05T11:11:00.003+01:00</published><updated>2011-12-06T15:33:16.731+01:00</updated><title type='text'>picturepicturepictures</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-LMgmaVK50Bg/TtycEPJMELI/AAAAAAAAAPM/s_TVoJ2f65Y/s1600/100_2822_1022x768.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-11Ohb6akCLg/TtycDvZTIHI/AAAAAAAAAPE/VXpXl1zDbvU/s1600/Philippinen%2B2011%2B151_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-11Ohb6akCLg/TtycDvZTIHI/AAAAAAAAAPE/VXpXl1zDbvU/s320/Philippinen%2B2011%2B151_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5682588417910841458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die wundervollen traumhaften Inseln....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qAASHpe8l9Y/Ttydcka4eFI/AAAAAAAAAP8/r9wiXL1d3Po/s1600/Philippinen%2B2011%2B089_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qAASHpe8l9Y/Ttydcka4eFI/AAAAAAAAAP8/r9wiXL1d3Po/s320/Philippinen%2B2011%2B089_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5682589943973050450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zuckerrohressen mit den Rangern vom Tree Growing Project&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-i8YtXaK94oo/Tt4mYyJCsOI/AAAAAAAAARo/UwmoKk-mCHQ/s1600/100_2761_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-i8YtXaK94oo/Tt4mYyJCsOI/AAAAAAAAARo/UwmoKk-mCHQ/s320/100_2761_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683021987006558434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kätzchen in der Rangerhütte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-cgzDHIKiknk/Tt4mY6m4s_I/AAAAAAAAARg/x9EO3MAbKZY/s1600/Philippinen%2B2011%2B222%2B-%2BKopie_1022x768.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 241px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-cgzDHIKiknk/Tt4mY6m4s_I/AAAAAAAAARg/x9EO3MAbKZY/s320/Philippinen%2B2011%2B222%2B-%2BKopie_1022x768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683021989279216626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kreeebs...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-x6thGds1IeY/Tt4mZM4rMBI/AAAAAAAAAR4/FrbBlFnu1AU/s1600/Philippinen%2B2011%2B216%2B-%2BKopie.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-x6thGds1IeY/Tt4mZM4rMBI/AAAAAAAAAR4/FrbBlFnu1AU/s320/Philippinen%2B2011%2B216%2B-%2BKopie.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5683021994185666578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;mein Zimmerchen im rosa Häuschen mit meiner Adventsecke auf dem Tisch...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-5354053141326675026?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/5354053141326675026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=5354053141326675026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5354053141326675026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5354053141326675026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/12/pictu.html' title='picturepicturepictures'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-11Ohb6akCLg/TtycDvZTIHI/AAAAAAAAAPE/VXpXl1zDbvU/s72-c/Philippinen%2B2011%2B151_1022x768.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-2895027168358243477</id><published>2011-11-30T07:14:00.000+01:00</published><updated>2011-11-30T07:17:09.291+01:00</updated><title type='text'>Die Philippinen – Anreise, Ankunft, Manila, Weiterreise, San Francisco</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Es hat doch tatsächlich alles noch irgendwie geklappt. Meine Tasche war in dem Lagerraum, wo meine anderen Habseligkeiten untergebracht sind. Gepackt und alles erledigt wurde halt mal wieder bis mitten in die Nacht hinein. Doch am nächsten Morgen stieg ich glatt in den falschen Zug! Aber ich konnte glücklicherweise noch beim nächsten Halt in den richtigen umsteigen. Silvias Zug hatte einen Betriebsschaden und sie stand eine gefühlte Ewigkeit mitten in der Pampa und befürchtete, gar nicht mehr rechtzeitig anzukommen. Doch zum Glück ging es dann nach einer halben Stunde weiter. &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Wir checkten ein und wollten noch einen Reiseführer kaufen, als die Polizei in den Buchladen kam und sagte, dieser Bereich müsse geräumt werden, wegen eines „unbekannten Gegenstands“. Wir zahlten noch schnell, aber machten uns dann schleunigst vom Acker, wäre ja zu ironisch gewesen in ein Gebiet mit Reisewarnung gehen zu wollen und dann noch am Flughafen in die Luft zu fliegen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Im Flugzeug dann wurde uns erst klar, dass wir donnerstags losfliegen, aber erst sonntags ankommen. Furchtbar lange Reise mit Zwischenstop in Peking und Kuala Lumpur. Der erste Flug war ok, das Flugzeug war relativ leer und so hatten wir jeder 2 Sitze zum schlafen, doch irgendwie konnten wir beide nicht schlafen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;In Peking hatten wir dann 7 Stunden Aufenthalt, den wir nutzten, um uns einmal ein bisschen in China umzuschauen. Durch Verzögerungen bei der Ausreise (der Kontrollmensch wollte uns zuerst nicht rauslassen, vielleicht angesichts unserer leichten Bekleidung bei 1°C in der Stadt), Gepäckabgabe und vorheriges Umpacken, Fahrt mit dem Zug vom Flughafen in die Stadt, blieb uns ingesamt nicht viel Zeit, die Stadt zu erkunden. Da wir hungrig waren, wollten wir etwas essen gehen, doch wie sollten wir das anstellen ohne Sprache, ohne irgendeine Vorbereitung auf dieses Land, ohne zu wissen, was die überhaupt essen... So zogen wir unentschlossen an ein paar Restaurants und Essensständen vorbei, bis der Hunger unsere Scheu vertrieb und wir in das nächstbeste Restaurant hineinstolperten. Verlegen nahmen wir Platz und grübelten, wie wir bestellen sollten. Doch - oh Wunder – die Speisekarten hatten Bilder, wie schön. So tippten wir munter auf die Speisen, die am leckersten aussahen und konnten dieses vorzügliche Mahl genießen. Nur der Kaffee, nach dem wir uns beide sehnten, war heißes Wasser ohne irgendetwas und wir schafften es nicht, uns verständlich zu machen. Später sahen wir uns noch riesige, also wirklich vollkommen überdimensionale Stadttore an, die die unsrigen in Deutschland echt lächerlich wirken lassen. Nach diesem Ausflug waren wir so K.O., dass wir im nächsten Flugzeug einfach nur schliefen, obwohl es durch eine Fußballmannschaft ziemlich unruhig war und die Sitze fürchterlich eng. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Wir kamen abends in Kuala Lumpur an und übernachteten in einem Hostel. Den nächsten Tag hatten wir Zeit, Kuala Lumpur zu erkunden, denn unser nächster Flug war erst abends. Wir liefen halbweg ziellos durch die Stadt und schnupperten die Atmosphäre, waren ein bisschen shoppen, hatten interessante Begegnungen mit netten Menschen und schauten uns die Zwillingstürme, moderne Wahrzeichen der Stadt, an. Und dann wieder ab zum Flughafen, Gepäck abholen, zum anderen Terminal fahren, und wieder ein Flug mit viel Platz (diesmal 3 Sitze) aber ohne Schlaf. Wir waren beide furchtbar aufgeregt, als wir dann endlich in Manila ankamen. Trotz verzweifelter Versuche, unser Visum direkt am Flughafen verlängern zu lassen, war dies leider nicht möglich. Silvias Papa holte uns am Flughafen ab und wir fuhren zu ihm nach Hause. Die kleinen hübschen Halbschwestern  von Silvia (Nika und Sammy) waren auch total aufgeregt, sie wieder zu sehen. Anfangs mir gegenüber noch ziemlich schüchtern, aber das legte sich natürlich schnell ;) Wir waren an diesem Tag wirklich richtig K.O. von der Reise und legten uns ab und zu mal hin. Ansonsten spielten wir mit Nika und Sammy, planten ein bisschen unseren Aufenthalt auf den Philippinen und gewöhnten uns langsam an das schwül-heiße Klima hier. Die folgenden Tage verbrachten wir in Manila: erledigten ein bisschen Schreibzeug, plagten uns beim Visaverlängern mit der philippinischen Fensterbürokratie herum, gingen mit Silvias Familie essen und ins Kino, tobten viel mit Nika und Sammy, und ich durfte die philippinische Küche kennenlernen, die hauptsächlich aus Reis und Fisch besteht. Ich hab tatsächlich mit aller Kraft versucht, mich irgendwie an Fisch zu gewöhnen, aber es ist und bleibt dabei, dass ich aufgrund des Geschmacks dieses wiederliche Zeug am liebsten wieder auskotzen möchte und bei jedem Bissen fast würgen muss. Geht einfach nicht, so leid es mir tut. Inzwischen hab ich es eigentlich ganz aufgegeben, es immer wieder zu versuchen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Am Donnerstag, 17.11. sind wir dann runter nach Butuan auf die Insel Mindanao geflogen und mit dem Bus weiter nach San Francisco (jaha, cool ne, ich bin in San Francisco) gefahren. Dort ist die Schreinerei von SAFRA-ADAP (Genossenschaft von Menschen mit Körperbehinderung) und da wird das Baumpflanzungsprojekt durchgeführt. Wer noch nichts darüber weiß, kann unter &lt;a href="http://www.life-giving-forest.de/"&gt;www.life-giving-forest.de&lt;/a&gt; mehr erfahren. Diese Schreinerei ist einfach nur ein Platz mit einem Dach und den nötigsten Maschinen. Die Mitarbeiter haben alle eine Einschränkung, manche sitzen im Rollstuhl, manchen fehlt ein Arm oder ein Bein oder sie können diese nicht vollständig bewegen. Trotzdem wird hier fleißig gehämmert, gesägt, lackiert, geschweißt. Und hinter der Schreinerei steht eine kleine Rangerhütte und eine Baumschule, dahinter sind die bepflanzten Flächen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Wir wohnen beim SAFRA-ADAP-Manager Roland in einer kleinen Hütte und verbrachten die meisten Tage bisher am Projektort. Dort in der Rangerhütte (mit amüsanten rosa Vorhängen) sitzen wir oft fleissig an unseren Laptops. Ich saß bisher lange an der Entwicklung meiner Fragebögen für die Bachelorarbeit. Silvia hat viel Organisatorisches zu tun, muss Infos sammeln, Berichte schreiben und unseren Ranger Johnrey anleiten, der noch Schwierigkeiten hat, alle anstehenden Aufgaben selbstständig durchzuführen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Es ist spannend zu sehen, wie die Bäumchen in der Zwischenzeit gewachsen sind. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Um auf dem neuesten Stand zu sein, hier der aktuelle&lt;span style="text-decoration: none"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="text-decoration: none"&gt;Statusbericht:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Seit Juli 2011 kann allgemein ein sehr gutes Wachstum bei den Bäume verzeichnet werden, jedoch mit großen Unterschieden je nach Standort. Dank der guten tropischen Wetterkonditionen wuchsen die Bäume durchschnittlich um beinahe das doppelte ihrer Höhe, einzelne sogar mehr. Gepflanzt wurden die verschiedenen Baumarten mit Höhen von 15 bis 40 cm. Sogar die sogenannten langsam wachsenden Arten zeigten erstaunliches Höhenwachstum. In sumpfigen und sonnigen Gebieten jedoch zeigte sich in den 5 Monaten aufgrund der problematischen Umweltbedingungen kaum signifikantes Wachstum. Auch dort wo das Unkraut zu viel wucherte, konnten die Bäume kaum wachsen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Insgesamt sind bereits vier der sieben Hektar bepflanzt, die SAFRA-ADAP MPC von der Gemeinde San Francisco für 50 Jahre zur Verfügung gestellt wurden. Diese langfristige Abmachung macht das Projekt unabhängig von den drastischen politischen Schwankungen, von denen die Philippinen nach wie vor betroffen sind. Da auf dieser ehemals öffentlichen Fläche einige Kleinbauern ihre Gärten hatten, entschädigte SAFRA-ADAP diese.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;1,5 Hektar der gesamten bepflanzten Fläche sind sumpfig und mit 1650 Jungbäumen bepflanzt worden. Weitere 2,5 Hektar sind nicht sumpfig und mit 2705 Jungbäumen bestockt worden. Hiervon sind viele jedoch (wird noch nachgezählt) aus unterschiedlichen Gründen bereits eingegangen. Ganz auszuschließen ist das Absterben nicht, da Transport und Umpflanzen für eine Pflanze Stress bedeuten. Leider sind aber auch nicht wenige vom Unkraut überwuchert worden und daher eingegangen oder unauffindbar. Manche sind der Sense der Unkrautjäter zum Opfer gefallen, da einige der Stöcke, die die Pflanzen markieren, abgefault und dadurch umgefallen sind. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Um daher den wirklichen Sinn des Projektes zu unterstreichen, wurde das &lt;i&gt;Tree Planting Project&lt;/i&gt; nun in &lt;i&gt;Tree Growing Project&lt;/i&gt; (TGP) umbenannt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das TGP hat nun seinen eigenen Bereich direkt neben den bepflanzten Flächen. Hier stehen seit Juli 2011 eine kleine Rangerhütte im traditionellen Baustil, sowie die neue Baumschule, die verlegt wurde. Der Ranger Johnrey Romulo ist seit Juni 2011 festangestellt. Er erlitt im Jahr 2006 mit 29 Jahren einen Schlaganfall und kann seitdem seine linke Körperhälfte nur noch sehr eingeschränkt benutzen. Zu Beginn stand ihm ein zweiter Ranger ohne Körperbehinderung, dafür aber mit forstlicher Ausbildung zur Seite. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieser trotz seines Hintergrundes nicht ausreichend an dem Projekt interessiert war und oftmals fehlte oder ineffizient arbeitete. Daher wurde er im Oktober 2011 durch einstimmigen Beschluss des SAFRA-ADAP Gremiums entlassen. Anstatt einen neuen Ranger einzustellen, wurden drei Arbeiter ohne Ausbildung eingestellt, die Johnrey Romulo in ihre Aufgaben einweist und anleitet. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ende August 2011 erhielten die Ranger (damals noch zwei) eine kostenlose zweitägige Schulung in einem Kartierungsprogramm durch das lokale Umweltamt. Das Programm ist jedoch sehr komplex und somit konnte noch keine professionelle Karte des Gebietes erstellt werden. Weitere Schulungen sind bereits in Planung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zu den Arbeitsbereichen des TGP-Teams gehören das Instandhalten der Flächen, das Unkrautjäten, um die 4355 Jungbäume vor dem Überwuchern zu schützen, Öffentlichkeitsarbeit, das Schreiben von Berichten, Neupflanzen eingegangener Bäume sowie das Überwachen der Projektentwicklung und Biodiversität. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Des weiteren versucht das TGP-Team seit August 2011 in seiner Baumschule Setzlinge aus Samen zu ziehen, um von der Bereitstellung durch staatliche Baumschulen unabhängig zu werden. Aufgrund von Material- und Erfahrungsmangel scheiterten jedoch alle Bemühungen bis jetzt. Erfolgreich war dagegen das Sammeln von wild wachsenden Keimlingen, die in der Baumschule aufgezogen werden, um bei einer entsprechenden Größe ausgepflanzt zu werden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Da das Unkraut in den Philippinen aufgrund der tropischen Bedingungen rasant wächst und das Vier-Mann-TGP-Team mit dem Jäten nicht mehr hinterher kommt, bot der Ranger Johnrey dem &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Saint Francis Xavier College aus San Francisco an, dass Schüler ihre pflichtmäßigen Sozialstunden beim Unkrautjäten im TGP abarbeiten können. Dieses Angebot wurde begeistert angenommen. Am 14. September standen über 300 Schüler und Schülerinnen mit Lehrkräften zum freiwilligen Einsatz bereit. Da diese Menge für zwei Ranger und die fünf Angestellten des SAFRA-ADAP-Büros schwer kontrollierbar war, wurde für die weiteren, nun alle drei Monate stattfindenden Einsätze eine Teilnehmerzahl von 20 festgelegt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="de-DE" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Weitere Helfer fanden sich auch durch das Gemeinderatsmitglied&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt; Rodelito Ranoco, der bereits bei der Eröffnungszeremonie begeistert seinen eigenen Baum pflanzte. Dieser organisierte die Ehemaligen (Alumni) seiner Universität, die mit SAFRA-ADAP daraufhin eine Partnerschaft eingingen. Hierbei finden die Treffen der Alumni auf SAFRA-ADAPs Gelände statt. Es finden zeremonielle Pflanzungen und Unkrautjäten statt. SAFRA-ADAP hält diese Flächen instand und stellt sie für die Zeremonien bereit. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Fleissig sind auch die Kinder. Im August 2011 wurde ein großer Malwettbewerb veranstaltet, bei dem Kinder aus der Region zwei Stunden Zeit hatten, um zum Thema Umweltschutz in Agusan del Sur Bilder zu malen. Dieser Malwettbewerb wurde von vielen lokalen und nationalen Sponsoren unterstützt. Er fand im Rahmen einer Bewerbung für den Umweltpreis von Yve-Rocher statt, bei dem das Projekt durch den Verein Life-Giving Forest angemeldet wurde, der mit 10 000 € lockte. Die Resultate sind ansehnlich und machten der Jury (bestehend aus einem Gemeinderatsmitglied, dem lokalen Umweltbeauftragten, einem Vertreter der Bürgermeisterin, sowie dem Vorsitzenden und Manager von SAFRA-ADAP) die Entscheidung nicht leicht. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#004a4a;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im November wurden während dem Jäten zwei Pythons entdeckt. Diese wurden eingefangen und warten in einem Käfig nun darauf, in ein geräumiges Gehege neben der Baumschule umzuziehen, um als Ansschauungsobjekt für scheue Arten zu dienen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So, das war der Bericht über den aktuellen Status des Tree Growing Projektes. Als wir hier ankamen mussten wir uns erst einmal darum kümmern, all diese Infos einzusammeln. Mit der kontinuierlichen Dokumentation aller erforderlichen Informationen hat es nämlich leider nicht gut geklappt. Stichprobenartig wurden daher ersteinmal einige Bäume gemessen, um einen Überblick zu bekommen. Von den 20 Bäumen, die jeden Monat gemessen werden sollten, fehlten zum Glück nur Daten von einem Monat und die wurden schleunigst wieder gemessen. Dramatisch dabei war, dass selbst von diesen 20 Bäumen vier “verschwunden” waren. Daher mussten diese mit dem GPS-Gerät wieder gesucht werden und wurden tatsächlich lebend wiedergefunden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Den Filipinos ist unser wissenschaftliches Denken einfach nicht so geläufig und wir leisten viel Überzeugungsarbeit, dass die kontinuierliche Dokumentation überaus wichtig ist. Schließlich wollen wir ja nicht nur ein paar Bäumchen aufziehen. Das ganze Projekt ist als wissenschaftliche Anschauungsfläche angelegt, um es einerseits durch die gesammelten Daten stets verbessern zu können, aber auch um Beweise für den Erflog des Konzeptes liefern zu können, falls es denn erfolgreich sein sollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So bringen wir Ranger Johnrey z.B. gerade bei, wie man einen Bericht über die verschienen Aktivitäten erstellt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die riesige Lücke zwischen unseren Welten bereitet uns immer wieder Probleme. Diese Lücke zwischen dem, was  wir als selbstverständlich ansehen und dem, was die Leute hier können und wissen. Gerade zeigte Silvia auf Nachfragen Johnreys, wie man die Speicherkarte der Kamera formatiert. Vorher fragte sie natürlich, ob er alle Fotos auf dem Computer gespeichert hätte. Er bejahte dies mehrmals. So und nun sind alle Fotos weg , denn der Ordner mit den Fotos, den er auf dem Computer erstellt hatte, war nur eine Verknüpfung zur Kamera. Echt problematisch! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Heute haben wir auch eine große Tour über das gesamte Gebiet unternommen. Teilweise waren wir schockiert, wie die kleinen Bäumchen überwuchert wurden und daher einfach verschwinden. In einer Ecke war das Unkraut ca. 2 Meter hoch und ohne Machete gab es gar kein Durchkommen mehr. Aber die Arbeiter haben sich ins Zeug gelegt und uns damit beeindruckt, wie sie unter der ganzen Überwucherung doch immer wieder die Bäume gefunden haben. Aufgabe für die nächsten zwei Wochen für den Ranger und die Arbeiter ist es jetzt ersteinmal, die ganze Fläche in Ordnung zu bringen: die gesamten gepflanzten Bäume  finden, im Radius von 50cm das Unkraut entfernen, dafür sorgen, dass jeder Baum seinen Stab zur Kennzeichnung hat, diese Stäbe oben rot anmalen, damit man sie leicht sieht und alle Bäume durchnummerieren, indem die Nummern auf die Stäbe geschrieben werden. Währenddessen zu jedem Baum gewisse Daten wie Art, Höhe, Durchmesser und Gesundheitszustand notieren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Erstellung einer Karte des Gebiets und eine Datenaufstellung über die aktuelle Flora und Fauna der Fläche wurden bei den Umweltämtern beantragt. Wir beabsichtigen auch einen Vertrag mit dem Govenor, um für die ganze Projektlaufzeit technische Unterstützung zugesichert zu bekommen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eine weitere Aufgabe besteht in der Planung des Waldlehrpfades und Berechnung, wieviel dieser kosten würde. Wichtig ist dieser auch, dass z.B. Manager Roland im Rollstuhl die Entwicklung der Fläche kontrollieren kann, damit so etwas wie die Überwucherung in den hinteren Bereichen nicht mehr vorkommt. Wir werden die ersten Schilder für diesen Waldlehrpfad erstellen und weitere, wenn wir die genaueren Daten des Umweltamts erhalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Des weiteren sollen die wunderschönen Bilder, die beim Malwettbewerb entstanden sind, ausgestellt werden. Dafür müssen Bilderrahmen auf Ständern erstellt werden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ach ja und noch was: die weitere Finanzierung des Projektes steht noch vollkommen in den Sternen. Da müssen wir uns jetzt wirklich reinhängen, da das Geld nur noch für die Löhne bis Ende Dezember reicht und für sonst gar nichts mehr. Also wer noch irgendwelche Ideen fürs Spendensammeln hat, immer her damit ;) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Silvia wird nun alles versuchen, die Finanzierung des Projektes zu sichern und sie will eine ganze Projektmappe entwickeln, mit der wir uns dann auch bei großen Firmen oder Organisationen bewerben können. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Also für was Gelder gebraucht werden:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;  &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Löhne  der Mitarbeiter&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;  &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bau  des Waldlehrpfades&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;  &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Baumwächter  (spezielle Pappringe, die um die Bäume gestellt werden können, um  sie vor Überwucherung zu schützen und damit sie gerade wachsen)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;  &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bau  des Schlangengeheges&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;  &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bau  von Sanitäranlagen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und nun noch die News aus Deutschland: WIR SIND EIN EINGETRAGENER VEREIN!!! Juhu. Die Gemeinnützigkeit muss aber noch vom Finanzamt bestätigt werden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und am Sonntag konnten bei einem Spendenaufruf in einem CVJM-Gottesdienst über 500€ Spenden gesammelt werden, DANKE BENNI! Damit sind schon einmal die Löhne der Mitarbeiter für den Januar gesichert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir waren am Sonntag stattdessen nicht so fleißig, sondern machten einen wundervollen Ausflug mit Roland, seiner Family &amp;amp; Angestellten nach Britania ans Meer. Es war total idyllisch dort. Wir fuhren mit dem Boot zu kleinen traumhaft paradiesischen Inselchen. Dort schwammen wir im klaren warmen Wasser, witzelten mit den Filippinos herum und genossen einfach die traumhafte Umgebung. Am aufregendsten waren unsere 2 kleinen Spaziergänge durch den Dschungel bis zur Spitze der Insel. Die Filippinos wollten uns zuerst gar nicht gehen lassen, aber wir machten uns trotzdem barfuss auf den Weg und es war wunderschön. Ein herrlicher Tag. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;Gestern abend saß ich mit Alyn bei dem neuen Imbissstand, in dem Romrom fleißig Shakes mixte. Alyn fütterte mich mit irgendwelchen komischen Fisch/Fleischbällchen und Mangoshakes mit seltsamen schwarzen Kugeln drinne (irgendwas von einer Blume). Es war spannend einfach so dazusitzen und das Leben auf der Straße zu beobachten. Irgendwie war es auch witzig, wie die Leute immer wieder zu mir schauen ;) Es wurde allmählich dunkel, der Schülerschwarm, der den Imbissstand belagert hatte, ebbte langsam ab, die Leute saßen auf den Bänken und unterhielten sich, auf der Straße fuhren Busse, Trycicles, Fahrradrikschahs, alles mögliche vorbei. Eine Gruppe Jungs spielte an der Straße. Immer wieder kamen kleine Kinder an den Stand und kauften sich mit einer Münze eine klitzekleine Leckerei, die sie mit leuchtenden Augen verspeißten. Tata erzählte ständig irgendwas witziges, so wie er dabei die ganze Zeit total amüsiert lachte. Ich saß einfach nur da und genoß diese Abendstimmung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Momentan&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt; sitze ich auf dem (überdachten!) Balkon meiner Bahaikubo (Hütte) und bin mal wieder am Staunen über die Natur. Es regnet nämlich gerade. Schon krass, echt, der tropische Regen. Was hier vom Himmel runter kommen kann! Diese Wassermassen! Beeindruckend!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt; &lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;So, ich hoffe ich konnte euch ein paar Einblicke von meinem Aufenthalt auf den Philippinen geben. Bis bald mal wieder. Alles Liebe – eure fEjA&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0" lang="en" align="LEFT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-2895027168358243477?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/2895027168358243477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=2895027168358243477' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/2895027168358243477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/2895027168358243477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/11/die-philippinen-anreise-ankunft-manila.html' title='Die Philippinen – Anreise, Ankunft, Manila, Weiterreise, San Francisco'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-7986784331149304311</id><published>2011-11-09T14:22:00.007+01:00</published><updated>2011-11-09T14:43:18.468+01:00</updated><title type='text'>Und diesmal gehts.... auf die Philippinen!</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:lucida grande;" &gt;So, ich gehe wieder auf Reisen und möchte versuchen, diesmal aktuelle Infos hier zu posten. Ab morgen werde ich für 2 Monate auf den Philippinen sein. Dort werde ich das Projekt unseres neu gegründeten Fördervereins&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:lucida grande;font-size:100%;"  &gt; Life-Giving Forest kennenlernen und die Forschung für meine Bachelorarbeit zum Thema&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);font-family:lucida grande;font-size:100%;color:#000000;"   &gt; "Soziale Integration in der Gesellschaft von Menschen mit Körperbehinderung auf den Philippinen" machen. Die Vorbereitung versinkt mal wieder im Chaos. Meine Reisetasche, die ich während des Umzugs schon gepackt hatte, ist verschwunden. Darin waren natürlich die wichtigsten Dinge wie Reisepass &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:100%;color:#000000;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;und Kamera. Das zerrt momentan etwas an den Nerven... Hoffentlich taucht wieder sie auf! Auch die theoretischen Vorbereitungen für die Bachelorarbeit sind etwas hinter dem Zeitplan... Ja, ich fliege morgen. Was, morgen schon? Mist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Nun gut, bisher hat doch alles immer noch irgendwie geklappt, einfach die Nerven behalten, durchatmen und weitermachen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Philippinen, ich komme!&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-gvc1rT_s0Ac/TrqCnQCuPJI/AAAAAAAAAOg/X8g3DgfCcOU/s1600/Life-Giving%2BForest.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 254px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-gvc1rT_s0Ac/TrqCnQCuPJI/AAAAAAAAAOg/X8g3DgfCcOU/s320/Life-Giving%2BForest.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672990291459456146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-7986784331149304311?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/7986784331149304311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=7986784331149304311' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/7986784331149304311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/7986784331149304311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2011/11/philippinen.html' title='Und diesmal gehts.... auf die Philippinen!'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-gvc1rT_s0Ac/TrqCnQCuPJI/AAAAAAAAAOg/X8g3DgfCcOU/s72-c/Life-Giving%2BForest.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-8149967500165542179</id><published>2010-03-14T21:01:00.004+01:00</published><updated>2010-03-14T21:36:20.375+01:00</updated><title type='text'>Pfingsturlaub 2009 in Kroatien- Mein Geburtstag</title><content type='html'>Als Einblick in unseren Urlaub in Kroatien hier nun ein Bericht über meinen Geburtstag:&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;Der Tag begann damit, dass Fabian mich mit seinem Anruf geweckt hat, der leider etwas abrupt zu Ende war, als mein Guthaben aufgebraucht war (ziemlich teurer Anruf...)... Dann gab es ein Geburtstags-Camping-Frühstück mit einem gekauften Mini-Marmor-Kuchen und Berlinern und gekochten Eiern... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DWHZbRbI/AAAAAAAAANk/g-GFephPzFs/s1600-h/Pfingsturlaub+2009+006.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DWHZbRbI/AAAAAAAAANk/g-GFephPzFs/s320/Pfingsturlaub+2009+006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448585171410044338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es war recht amüsant, als es anfing zu regnen und wir versuchten, mit Regen- und Sonnenschirmen den Tisch (und uns!) trocken zu halten. Als dann der zweite Schauer nahte, trugen wir kurzerhand den ganzen Tisch unter den Pavillon vom Nachbarzelt, das stand eh leer. Dort konnte das Frühstück munter und trocken zu Ende geführt werden. Es hat aber zum Glück auch wieder aufgehört zu regnen.  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;Nach der gewohnt langen adlerischen Aufbruch-Pack-und-Richte-Zeit machten wir uns mit den Kanus auf dem Dach auf zu einem Fjord. Am Ende dieses Fjords sollte es Kletterfelsen geben, die dann tatsächlich auch unübersichtlich direkt neben der Straße waren. &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DVqvqE1I/AAAAAAAAANc/aZ1NxxZZxOU/s1600-h/Pfingsturlaub+2009+022.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DVqvqE1I/AAAAAAAAANc/aZ1NxxZZxOU/s320/Pfingsturlaub+2009+022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448585163718660946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;An diesen Felsen hochzukommen war gar nicht so leicht, da man an diesem Kalkgestein kaum Halt mit den Füßen finden konnte und immer wieder abrutschte.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;Nach dem Klettern machten wir unten am Fjord eine Mittagspause und vesperten Brote,&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DW_6um0I/AAAAAAAAAN0/7T7RdOD2yTU/s1600-h/Pfingsturlaub+2009+044.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DW_6um0I/AAAAAAAAAN0/7T7RdOD2yTU/s320/Pfingsturlaub+2009+044.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448585186582108994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt; um dann frisch gestärkt mit unseren Kanus das Fjord zu bezwingen. Das war herrlich, wir hatten Mitwind, der teils echt kräftig war. Es hat total Spaß gemacht, obwohl klettern und dann noch paddeln ein bisschen viel für die Armmuskeln war.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DWbfmJUI/AAAAAAAAANs/kBjGEFod7YU/s1600-h/Pfingsturlaub+2009+045.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DWbfmJUI/AAAAAAAAANs/kBjGEFod7YU/s320/Pfingsturlaub+2009+045.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448585176804631874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mama fuhr mit dem Auto an den Anfang des Fjords, um uns dort wieder abzuholen. Wir hatten schon ein gutes Stück geschafft, als es in der Ferne anfing zu gewittern, die Wellen wurden immer höher, der Wind kräftiger,... da Tabea total Panik bekam und auch Papa die Wetterlage sehr bedenklich fand, fuhren wir an der nächsten Bucht an Land und beschlossen das letzte Stück zu laufen, während Benni und Jonny in ihrem der Wetterlage etwas geeigneterem Boot weiterpaddelten. Wir ließen unser Boot in der Bucht liegen, um es später oder am nächsten Tag abzuholen. Durch den Wald kraxelten wir den Berg hoch, fanden einen Weg und liefen und liefen und liefen... es war doch weiter als gedacht. Ein paar kurze Regenschauer, kräftiger Wind und Blitze in der Ferne begleiteten uns. Tabea konnte irgendwann fast nicht mehr, doch ich war ungetrübt guter Laune, fand dieses kleine „Abenteuer“ irgendwie witzig. Ich machte mir nur etwas Gedanken, ob wir die anderen überhaupt wiederfinden könnten, so ganz ohne Handy und ohne Geld... Es muss lustig ausgesehen haben, wie wir in unseren Schwimmwesten und Badelatschen durch den Regen liefen. Irgendwann kamen wir in den Ort, wo wir uns treffen wollten, doch der war leider nicht allzu klein... wo sollten wir nur hin? Da bog eine kleine Straße ab zum Wasser, aber vielleicht waren die anderen am Ende der großen Straße, die noch weiter geradeaus führte. Um die anderen bloß nicht zu verpassen (und weil Tabea nicht mehr konnte) setzten Tabsi und ich uns an die große Straße und Papa ging die kleine Straße runter zum Meer. Müde und durchnässt saßen wir am Straßenrand und erfanden Geschichten... Geschichten, in denen unser Auto immer bei uns vorbeikam. Tatsächlich kam wundersamerweise irgendwann sogar wirklich unser Auto vorbei. Papa hatte die anderen ganz zufällig getroffen!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;Weil wir immer essen gehen, wenn ich im Urlaub Geburtstag habe, machten wir es auch diesmal. Zerzaust und durchnässt marschierten wir in ein Restaurant und hatten einen sehr schönen Abend.  &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;Am Hafen schauten wir uns dann noch den wunderschönen Sonnenuntergang an.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DXY8D7_I/AAAAAAAAAN8/Qck8shJMtW8/s1600-h/Pfingsturlaub+2009+055.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DXY8D7_I/AAAAAAAAAN8/Qck8shJMtW8/s320/Pfingsturlaub+2009+055.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448585193298587634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;Als wir dann zurück auf unserem Zeltplatz waren, gingen Benni, Jonny und ich noch mit der Gitarre ans Meer sangen Lieder. Es war wirklich ein toller, erlebnisreicher und unvergesslicher Tag!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-8149967500165542179?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/8149967500165542179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=8149967500165542179' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/8149967500165542179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/8149967500165542179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2010/03/pfingsturlaub-2009-in-kroatien-mein.html' title='Pfingsturlaub 2009 in Kroatien- Mein Geburtstag'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S51DWHZbRbI/AAAAAAAAANk/g-GFephPzFs/s72-c/Pfingsturlaub+2009+006.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-533186712717286698</id><published>2010-03-14T17:53:00.006+01:00</published><updated>2010-03-14T20:59:44.289+01:00</updated><title type='text'>Bericht Indien 2009</title><content type='html'>&lt;span&gt;बेरिच्त&lt;/span&gt; &lt;span&gt;ईन्दिएन&lt;/span&gt; &lt;span&gt;२००९&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;  &lt;/p&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Altlautern, den 17.02.2009 (Di)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Es ist mitten in der Nacht, 3.45Uhr. Es geht los. Fabian und ich werden von Reinhardt zum Bahnhof gefahren. Es hat die ganze Nacht schon geschneit, die Straßen sind voller Schnee, die Winterlandschaft ringsherum wunderschön. Der Aufbruch war mal wieder etwas stressig. Nun sitzen wir im Auto und bangen ein wenig darum, ob wir auf den verschneiten Straßen rechtzeitig am Bahnhof sein werden.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Es geht alles gut und wir setzen uns in den Zug, der uns zum Stuttgarter Flughafen bringen wird. Es ist bitterkalt und wir frieren wie die Schneider. Ich packe meine Decke aus und wir kuscheln uns darin ein. Als wir dann endlich im Flugzeug sitzen, kann es nicht starten, weil die Startbahn vereist ist. Oh nein. Wir müssen gefühlte Ewigkeiten warten, aber irgendwann geht es dann endlich los. Zuerst einmal nach Paris, dort müssen wir umsteigen. Aufgrund der Verspätung haben wir Angst, unser Flugzeug zu verpassen. Der Flughafen ist riesig und verwirrend, wir bekommen Panik, rennen hin und her, bis wir endlich in der richtigen Schlange stehen, doch die ist ewig lang und wir dürfen nicht vor... Stress pur. Irgendwann werden wir dann doch vorgelassen, wieder Sicherheitskontrolle, dann rennen wir zu unserem Gate, erwischen unser Flugzeug gerade noch so. Puh, geschafft.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Ich liebe fliegen, wenn keine dichte Wolkenschicht die Sicht nach unten versperrt und man die Landschaft von oben betrachten kann, das ist einfach wahnsinnig toll.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Bangalore, den 18.02.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Kurz nach Mitternacht landen wir sicher in Bangalore und verbringen die restliche Nacht noch am Flughafen, weil ich nicht mitten in der Nacht in Bangalore herumgeistern will. Als der Morgen naht machen wir uns auf den Weg zu Anu und ihrer Familie, setzen uns in einen Bus und fahren in die Stadt, dann weiter mit der Rikschah. Die Wiedersehensfreude ist groß, Ajanna erkennt mich schon, als sie nur meine Stimme hört („She is back“). Die anderen können es kaum glauben, dass ich wirklich so schnell wieder zurückgekehrt bin.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Bangalore, den 21.02.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir verbringen vier Tage in Bangalore, besuchen meine Freunde Gaurav, Georgie und Collins an ihrem College, sehen ein wenig bei den Vorbereitungen für ein College-Fest zu und uns dann am nächsten Tag bei dem Fest ein paar Aufführungen an. Wir erkunden Bangalore, gehen shoppen, chillen in den Parks und verbringen viel Zeit in Bangalores Chaos-Verkehr.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Von Deutschlands eiskaltem Schnee-Wetter in Indiens gnadenloser Hitze zu landen, verpasst uns einen Klima-Schock und wir müssen alles etwas langsam angehen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Fabian macht Bekanntschaft mit dem „spicy indian food" und erfährt in interessanten Gesprächen mit Anu und ihrer Familie alles mögliche über Indien, die Kultur und den Hinduismus. Beispielsweise dass die Brahmenen ihre Kinder an den Haaren festbinden, damit wenn ihnen beim vielen Lernen die Augen zu fallen und ihr Kopf nach vorne kippt, sie dies gleich schmerzhaft spüren und sie weiterlernen, oder warum der Gott Ganesh einen Elefantenkopf hat (Die Göttin Parvati  wollte in einem Fluss baden gehen und formte sich aus Lehm ein Kind, das aufpassen sollte dass niemand sie dabei beobachtet. Da kommt ihr Gatte Shiva vorbei und als das Kind ihn nicht vorbeilassen will, schlägt er ihm den Kopf ab. Als Parvati das aber sieht ist sie sehr traurig und so verspricht Shiva, das Kind solle von dem nächsten, der vorüberkommt, den Kopf bekommen. Der nächste, der vorüber kam, aber war ein Elefant...)&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Da ich für mein Studium eine Hausarbeit über die Situation von Menschen mit Behinderung in Indien schreiben will, besuchen wir am Samstag eine Schule und eine Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung. Es ist total interessant.  &lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Am Abend nehmen wir den Nachtbus nach Manvi, ich bin total aufgeregt.   &lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Manvi, den 22.02.2009 (So)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Früh morgens steigen wir aus dem Bus. Tief durchatmen und los geht es, die Koffer und Rucksäcke den Weg zum Gebäude schleppen. Das Tor ist versperrt, keiner ist da zum Aufmachen. Na super, was für ein Empfang. Da läuft jemand vorbei, wir rufen, er öffnet. Balvantha ist sehr erstaunt, mich wiederzusehen. Allgemein zeigen die Inder nicht viel Wiedersehensfreude, aber so sind sie nun mal. Unter den Kindern aber stiftet meine Wiederkehr natürlich viel Aufregung. Wie ich mich doch freue, sie alle wiederzusehen!  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Manvi und Pannur, den 01.03.2009 (So)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir verbringen eine Woche in Manvi und Pannur. Ich zeige Fabian die Umgebung, alles was mir wichtig ist. Wir machen Wasserschlachten mit den Dorfkids, werden von armen Familien in ihre Lehmhütten zum Essen eingeladen,...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir besichtigen viel von dem Projekt, die Schule natürlich und das Krankenhaus, das gerade gebaut wird, das neue Hostel in Ramathnal, die Selbsthilfegruppen, und wir sind sogar dabei als den Dorfbewohnern Schafe übergeben werden, deren erste Junge an andere kastenlose Familien weitergegeben werden, so dass irgendwann alle Familien Schafe besitzen können.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l4eE7yyI/AAAAAAAAAMU/QSIISVgVrk4/s1600-h/100_9642.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l4eE7yyI/AAAAAAAAAMU/QSIISVgVrk4/s320/100_9642.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448552776264829730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Manvi, Bus und Hampi, den 02.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Ich sitze gerade in einem „Frisörsalon“ in Manvi und Fabian bekommt gerade Haare geschnitten. Der „Frisörsalon“ besteht aus einem Strohzaum, Wellblechdach, 2 Stühlen und Scheren und Kämmen, in denen sich die Läuse sicherlich sehr wohl fühlen... jetzt werden ihm hinten die Haare rasiert, ich hoffe er schneidet ihn nicht (→ AIDS??)... &lt;span style="font-weight: normal;"&gt;seufz... Hygiene und Sicherheit kommen in Indien einfach ein bisschen zu kurz...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Dann machen wir uns auf nach Hampi, statt fünf Stunden sitzen wir sieben Stunden im Bus, weil ich dachte, die Busse nach Hampi fahren von Raichur aus, einer Stadt die eine Stunde Busfahrt entfernt ist. Als wir jedoch dort einen Bus nach Hampi nehmen und nach einer Stunde wieder in Manvi vorbeikommen, stellt sich heraus, dass wir die 2 Stunden umsonst gefahren sind. Wir kommen total fertig in Hampi an und nehmen uns ein Zimmer im Shantis Guest House, dass ich zum Glück schon von früher kenne. Nach einer kühlen Dusche und etwas zu Essen (Pizza, leider nicht so gut) geht es uns langsam wieder besser.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Hampi, der Ort mit seinem ganz eigenen Charme, verzaubert auch uns. Auf dem Felsenhügel mit den vielen winzigen Tempelchen genießen wir die Sonnenuntergangsstimmung (die Sonne war leider schon untergegangen, während wir aßen). Danach erkunden wir den großen Tempel im Ort, dort wird ein Fest gefeiert, Musiker spielen auf einer Bühne im Vorhof etwas vor. Im Inneren des Tempels ist eine faszinierende Stimmung, in den düsteren Tempelgängen im Dämmerlicht hallen Shiva-Gebets-Gesänge durch die Lautsprecher, Pilger bringen Opfer dar, die in weiße Tücher gehüllten Priester verrichten ihre geheimnisvollen Zeremonien... ich komme mir mal wieder ziemlich fehl am Platz vor und bin dennoch fasziniert von alldem. Den Hinduismus werde ich wohl nie ganz verstehen. Wir setzen uns noch ein bisschen zu der Musik und hören zu, betrachten die bunten Gäste auf den Plastikstühlen. Dann schlendern wir noch ein bisschen durch den Ort, trinken literweise kühles Sprite (tut einfach wahnsinnig gut in der Hitze), betrachten noch ein bisschen schönen Schmuck und fallen dann müde ins Bett.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Hampi, den 03.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Am Morgen stehen wir früh auf, um den Sonnenaufgang am Fluss anzugucken. Wir sitzen lange am Flussufer und genießen das bunte Treiben; religiöse Zeremonien werden abgehalten neben Männern, die im Fluss baden und Zähne putzen, Frauen, die Kleider waschen und der großen Touristenattraktion Laxmi, die Tempelelefantendame, die im Fluss ihr allmorgendliches Bad bekommt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Als wir uns satt gesehen haben, gehen wir ein bisschen spazieren und entdecken das Mango-Tree-Restaurant und die genialen Bananen-Milchshakes, die es dort gibt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Später gehen wir zur Polizei, um uns registrieren zu lassen, dann weiter, den Berg hinauf, Tempel angucken... wir treffen eine uralte Frau, die irgendetwas vor sich hin faselt, uns den kleinen Tempel zeigt, in dem sie sich eingenistet hat, Hanumantha-Affengott, sie macht uns Kumkum-Pulver-Punkte auf die Stirne, will dann Geld. Wir geben ihr 10Rs und gehen weiter... und plötzlich... gigantische Aussicht... in einem Tal, umgeben von Felsenbergen und Palmen... ein Tempelkomplex, der Wahnsinn. Es sieht so toll aus. Wie im Dschungelbuch. Aber es ist auch wahnsinnig heiß, wir haben kein Wasser dabei, schauen uns noch den Tempel an, machen Fotos. Auf dem Rückweg will Fabian noch den nächsten Berg erklimmen, aber ich geh nicht mit, mir ist zu heiß, brauche dringend was zu trinken.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Nachmittags machen wir eine Rikschahtour zu den „edelsten“ Tempeln, zu denen man sogar Eintritt bezahlen muss: Lotus Mahal, Elephant Stables und Vittala-Temple.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508gq3r0tI/AAAAAAAAAM8/f7Hu3Bc3J5o/s1600-h/100_9915.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508gq3r0tI/AAAAAAAAAM8/f7Hu3Bc3J5o/s320/100_9915.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448577656149496530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ist wirklich ziemlich beeindruckend. Vor allem die Musiksäulen. Man darf sie eigentlich nicht mehr anfassen, aber die Wächter haben gegen ein kleines Trinkgeld diese feinen Steinsäulen mit dem Finger angetippt, und dann geben diese Säulen richtig schöne Töne von sich! Wie das nur möglich sein kann! Total krass, was die Menschen früher geleistet haben. Passend zur Sonnenuntergangszeit wurden wir dann noch zum „Sunset-Place“ gefahren, auf einem Berg von dem aus man eine wunderschöne Aussicht hat.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Abends waren wir dann noch im Internet-Cafe, haben unsere Zugtickets, die wir in einem Reisebüro bestellt hatten, abgeholt und meine Kurta beim Schneider, der die Ärmel drangenäht hat. Zum Abendessen gibt es Käse-Tomaten-Naan, richtig lecker!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Hampi, Manvi und Bus, den 04.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir sitzen gerade unter einem riesigen Mangobaum, haben eine gigantische Aussicht auf einen sich durch die felsige Landschaft windenden Fluss. Weiße Vögel, grasende schwarze Wasserbüffel, friedlich idyllisch, zwei Männer in einem runden Schilfböötchen auf dem Fluss, eine Frau am Ufer, unter einem Regenschirm gegen die Sonne sitzend, die Büffel hütend... eine laue Briese weht durch die Mangoblätter... wir zählen die Mangos, die am Baum hängen...  Wir sind wieder im Mango-Tree-Restaurant und genießen unsere letzte Zeit und unsere letzten Bananen-Milchshakes hier.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Die Atmosphäre von Hampi und die Ruinen vom alten Vijyanagar-Reich haben eine ganz eigene Faszination, wir waren echt begeistert und haben die vergangenen zwei Tage dort sehr genossen. Wir würden am liebsten noch viel länger bleiben als geplant...  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Am Mittag machen wir uns aber schon wieder auf den Weg zurück nach Manvi, wo noch unsere Koffer stehen. Fünf Stunden Busfahrt in der Mittagshitze auf holprigen Straßen mit suizidgefährdeten Kamikaze-Busfahrern ist wirklich kein Honigschlecken. Wenigstens entdecken wir den Wert von Ohropax, mit denen das ständige Gehupe nicht mehr ganz so weh tut in den Ohren.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Im Hostel in Manvi angekommen müssen wir schnell umpacken und räumen die Kinderkleider aus unseren zwei Koffern, die wir mitgebracht haben, Kleider von mir und meinen Geschwistern früher. Als Eric die Kleider sieht, meint er total überrascht: „Wow, die sind ja SCHÖN!“, und ist total begeistert. Hoffentlich schaffen die Jesuiten es, die Kleider gerecht zu verteilen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir haben so wenig Zeit, dass ich mich gar nicht mehr von den Kindern verabschieden kann, ist ein seltsames Gefühl, so ohne Abschied von den Kindern zu gehen...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir nehmen den Nachtbus von Manvi nach Bangalore, einen Kühlschrankbus, sprich mit Klimaanlage, weil der ohne leider nicht fährt. Ich mag diese Busse nicht, weil die generell viel zu kalt sind. Aber in unsere warmen Decken eingehüllt können wir eigentlich ganz gut schlafen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Bangalore und Zug, den 05.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Am Morgen nehmen wir eine Rikschah und fahren zu Anu, laden unser Gepäck ab, unterhalten uns ein bisschen, duschen und gehen shoppen. Wir verbringen den ganzen Tag mit „shoppen“ (ein ganz spezielles Geschäft „fabindia“ suchen kostet uns fast den halben Tag, den restlichen Tag verbringen wir mit Kleider angucken und anprobieren, letztendlich kaufen wir jeder eine Kurta...).&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Weil wir „normales“ Essen so vermissen, essen wir in einer Mall im Subway zu abend, hmjam. Dann holen wir unsere Rucksäcke, nehmen einen Bus zum Bahnhof, finden irgendwie unseren Zug, steigen ein, machen es uns gemütlich und schlafen ein.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Im Zug irgendwo in Kerala und Varkala, den 06.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Es ist Mittag und wir sitzen immer noch im gleichen Zug, in den wir gestern abend eingestiegen sind. Grüne Wälder, Palmen, kleine Hütten ziehen an unserem Fenster vorbei. Es ist heiß, hat eine hohe Luftfeuchtigkeit. Bald sind wir da, in Varkala, am Strand, juche!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Als wir dann endlich in Varkala ankommen, sind wir zuerst einmal enttäuscht, die vielen Touri-Shops und Touri-Restaurants sind nervig, der Rikschah-Fahrer fährt uns zum falschen Hotel, wir nehmen dann dort die letzte Bambushütte, damit sie uns nicht mehr weggeschnappt werden kann, sind aber eigentlich nicht recht zufrieden damit... wir schauen uns den relativ vollen Strand an. Die roten Klippen sind schon toll.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Als Vorsichtsmaßnahme benutzen wir dann mal unser mitgebrachtes Läuseshampoo, damit die Viecher, die ja überall in Indien und vor allem im Hostel in Manvi rumgeistern, sich nicht bei uns einnisten.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Zum Abendessen finden wir ein kleines romantisches Restaurant ganz nah am Meer, abseits des ganzen Troubles, das nur mit Kerzen beleuchtet wird und langsam sind wir doch bereit, uns mit dem Ort anzufreunden...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Varkala, den 07.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir stehen früh auf und gehen zuallererst im Meer schwimmen, das ist toll. Teilweise gibt es echt gute Wellen und sich im kühlen Nass auszutoben ist einfach herrlich. Danach waschen wir unsere Wäsche (am Ende gibt’s kein Wasser mehr und ich kann das Waschpulver nicht mehr auswaschen, wie ärgerlich!). &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Ich genieße es sehr, einfach nur auf der Terrasse von unserer Bambushütte zu sitzen, die anderen Traveller zu beobachten, Postkarten schreiben... Kokospalmenschatten... Bananenmilchshakes... wieder an den Strand, abkühlen im Meer... toben in den Wellen... es ist so schön mit Fabian. Wir bauen Sandburgen... Hexentürme... nassen Sand aus der Hand tropfen lassen... ist unheimlich meditativ... und man kann die unglaublichsten Gebilde schaffen... sehr faszinierend... es endet in einer Sandburgenzerstörschlacht, die wiederum in eine ausgereifte Schlammschlacht ausartet... zu lustig.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Als es langsam dunkel wird, machen wir einen Spaziergang raus aus dem Touri-Troubel... und gleich am Ende des Ortes stoßen wir auf kleine Fischerhütten... eine Moschee... hier gefällt es uns besser...der Mond scheint, die Wellen rauschen unermüdlich... wir setzen uns in einer kleine Bucht in den Sand... aneinandergekuschelt sitzen wir ewig nur da, genießen das Meer, den Mond, die Sterne, die traute Zweisamkeit...  Fabian singt mir ein paar Lieder vor... glücklich...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Zu Abend aß Fabi ein Stück von einem 2m langen Sägefisch (die Restaurants stellen die Fische hier immer aus, irgendwie beeindruckend zu sehen, von was man da ein Stück auf den Teller bekommt) und ich Pizza (müsste es langsam echt mal lernen: europäisches Essen schmeckt einfach überhaupt nicht in Indien!)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l5MB6qhI/AAAAAAAAAMk/GB3OtozLG_Y/s1600-h/100_9930.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l5MB6qhI/AAAAAAAAAMk/GB3OtozLG_Y/s320/100_9930.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448552788600203794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Varkala, Kollam und Paripally, den 08.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir stehen extra früh auf, um noch einen Spaziergang machen zu können und wen treffen wir nach ein paar Metern? Die Engländer Dinah und Peter, die wir in Manvi getroffen haben. Da wir uns eine Weile mit ihnen unterhalten (Peter ist echt lustig), fällt unser Spaziergang ziemlich kurz aus. Wir baden noch einmal im Meer und tanzen in den Wellen, ein unheimlich schönes Gefühl, von meinem Freund im Wasser so herumgewirbelt zu werden.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Dann packen wir unsere Sachen und nehmen den nächsten Zug nach Kollam. Dort verbringen wir eine Weile mit Hotelsuchen, nehmen letztendlich doch was ziemlich gammeliges für einen meiner Meinung nach viel zu hohen Preis, aber wir finden einfach nichts günstigeres.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Gleich darauf machen wir uns auf den Weg nach Paripally, einem nahe gelegenen Ort, in dem an diesem Abend ein religiöses Fest mit einer Elefantenparade stattfinden soll. Zuerst wollen uns Reisebürofuzzis beschwatzen, bei ihnen eine Tour dorthin zu buchen, dann behaupten die Rikschahfahrer, es würden keine Busse dorthin fahren und wir sollen doch eine Rikschah nehmen. Aber wir sind so schlau selbst beim Bus-Stand nachzufragen und dort wird uns der nächste Bus gezeigt, der auch gleich losfährt. In Paripally erwartet uns eine fröhliche Fest-Stimmung, die Menschen sind schick angezogen, die Kinder herausgeputzt und geschminkt (Kajal &amp;amp; schwarze Punkte gegen böse Geister). In einer Bäckerei probieren wir eine Spezial-Süßigkeit von Kerala, leider echt widerlich. Bäh. Wir erkunden die Stadt und bestaunen die riesigen Pappmaché-Figuren, die irgendwelche Götter darstellen. Die Menschenmassen suchen sich langsam ihre Plätze am Straßenrand und stehen auch schon zu hauf auf den Balkonen. Wir wussten leider nicht, wo und wann die Elefantenparade anfängt, es hieß immer hier und jetzt, doch eben nach indischer Interpretation... Wir unterhalten uns ein wenig mit einem dänischen Pärchen mit süßem kleinen Kind... liefen mal hier herum, mal da herum... kauften und kauten Zuckerrohr (das „indische Popcorn“)... bis es dann endlich anfing in irgendeiner Seitenstraße. Wir eilten schnell hin, wollen nichts verpassen. Von Trommlern begleitet kommen die goldgeschmückten Elefanten würdevoll dahergeschritten, Priester mit Schirmen thronen auf ihren Rücken. Wirklich beeindruckend! &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l5YtDnII/AAAAAAAAAMs/FDMY8LsDYjA/s1600-h/100_9971.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l5YtDnII/AAAAAAAAAMs/FDMY8LsDYjA/s320/100_9971.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448552792002370690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Elefant für Elefant schreitet an uns vorüber... Trommelmusik und Feststimmung liegt in der Luft... wir genießen das zuvor noch nie gesehene... bis plötzlich... ein Elefant ausbricht, außer Kontrolle gerät... die Menschen rennen in alle Richtungen davon... Massenpanik... ich bin gerade beschäftigt mit Fotosmachen und brauche eine Weile, bis ich sehe, was los ist... shit... was tun? Alle Menschen sind schon nach links und rechts weggelaufen, ich stehe allein da, ein wilder Elefant vor mir, eine undurchdringliche Häuserwand direkt hinter mir...  es kommt hier bei solchen Festen ja immer wieder vor, dass ein Elefant Menschen zertrampelt oder mit seinen Stoßzähnen aufspießt...mein Hirn scheint Ewigkeiten zu brauchen, um zu reagieren... dann renne ich Fabian hinterher, der die Straße entlang rennt, den anderen Menschen hinterher... die Bewegung bringt auch wieder Bewegung in mein Hirn und das meldet auf einmal: Panik, Todesangst! Da, eine Mauer, Fabian ist schon auf der anderen Seite. Es ist eine hüfthohe Betonmauer, darauf ein nochmal so hoher Drahtzaun... ich komme nicht gleich rüber, bleibe hängen... Fabians Hektik versetzt mich noch mehr in Stress und die Vorstellung der Elefant könnte jetzt direkt auf mich zukommen... schluck... mein T-shirt reisst, als ich mich endlich irgendwie über diesen doofen Zaun schwinge... ich falle in Fabians Arme... drehe mich um und was steht da hinter mir: noch ein Elefant! Schock! Doch der scheint unter Kontrolle zu sein. Wir bleiben auf der Mauer stehen und checken die Lage... allmählich gerät alles wieder unter Kontrolle... trotzdem zittere ich wie Espenlaub. Das war ein Schock, wirklich. Nach einer Weile geht die Elefantenparade ihren normalen Lauf, als ob nichts gewesen wäre... die Elefanten marschieren weiter die Straße entlang, die Trommler trommeln, die Menschenmassen säumen wieder den Straßenrand... nur ich hab noch weiche Knie, eine ganze Weile lang. Mein Respekt vor Elefanten ist innerhalb kürzester Zeit enorm gestiegen. Wir suchen uns einen Platz, an dem man sich schnell in Sicherheit bringen kann, falls die Elefanten wieder Lust kriegen, uns kleine Menschlein ein bisschen zu ärgern. Langsam wird es dunkel. Die Elefanten stellen sich am Straßenrand auf. Fackeln werden angezündet.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508hOIl4fI/AAAAAAAAANE/dUaq4lRe0yw/s1600-h/100_9996.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508hOIl4fI/AAAAAAAAANE/dUaq4lRe0yw/s320/100_9996.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448577665615651314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Die unbeschreibliche, faszinierende Stimmung nimmt mich gefangen, verzaubert mich, lässt mich den Schock vergessen. Ich fühle mich wie im Märchenland. Bald gehen die Elefanten auch wieder dorthin zurück, wo sie hergekommen sind. Und plötzlich fühle ich mich wie im Gruselkabinett: zwischen all der indischen kitschigen Beleuchtung erwachen die Pappmaché-Figuren zum Leben, bewegen sich, machen Geräusche, erzählen Geschichten, teils ziemlich grausame Geschichten. Da ist Hanumantha, der Affengott, der einen Mann besiegt, indem er ihm den Bauch aufreißt und dieser natürlich ordentlich dazu schreit oder eine Göttin, die einem anderen Gott ihren Speer in die Brust rammt... überall ist Musik, überall blinkt und blitzt es, die Menschen feiern. Wir bestellen uns einen Tee bei einem wie sich herausstellt ziemlich lustigen Teemann. Der tanzt beim Teekochen wie verrückt, freut sich dermaßen über uns ausländischen Gäste, neckt seine Frau, ist sehr ausgelassen, lässt sich von anderen überreden den heißen Tee mit geschlossenen Augen aus einer enormen Höhe in die Tasse in seiner Hand zu schütten... und verbrennt sich dabei auch nur ein klitzekleines bisschen... zuerst denken wir, der hat einfach nur brutal gute Laune, aber irgendwann merken wir, dass der Kerl stockbesoffen ist.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;So langsam machen wir uns wieder auf den Rückweg, wissen schließlich nicht, wie lange die Busse noch fahren... nach ein wenig kuddelmuddel und Verständigungsproblemen und einiger Wartezeit finden wir den richtigen Bus und fahren zurück nach Kollam.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt;Kollam, den 09.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Heute wollen wir zuerst ein Hausboot buchen. Bei den vielen kleinen Reisebüros am Seeufer werden wir wie Regen nach langer Trockenzeit empfangen, kriegen in jedem das „allerbeste“ Angebot und nach einigem hin und her und Besichtigung der Boote entscheiden wir uns für ein echt schickes und buchen eine eineinhalbtägige Tour durch die Backwaters, die am nächsten Tag starten soll. Nachdem wir dies geschafft haben, besichtigen wir den Ort und seine Märkte.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Weil eine Ayurveda-Massage ja so toll sein soll, suchen wir ein im Lonely Planet erwähntes Ayurveda-Zentrum, werden fündig und ich bekomme eine herrliche Ganzkörper-Öl-Massage. Danach fühle ich mich wie neugeboren. Für Fabian reicht die Zeit leider nicht mehr, der darf dann morgen. Wir möchten nämlich noch zu einer Kathakali-Vorstellung. Doch die fällt leider aus, weil es regnet. Weil wir so enttäuscht aussehen geht unser Rikschahfahrer nochmal auf Erkundungstour und erzählt uns dann, dass es am anderen Ende der Stadt ein Tempel-Fest mit einer Kathakali-Aufführung gibt und fährt uns dann auch gleich dorthin. Wir schauen uns auf dem Tempelgelände um, alles ist geschmückt, die Menschen schick und fröhlich. Die Schuhe, die man vor einem Tempel ja immer ausziehen muss, versinken fast in den Regenpfützen. Die Hindus verrichten seltsame Rituale. Wir sind die einzigen Ausländer hier, eine kleine Attraktion für die Inder. Wir bekommen etwas zu essen. Ich spiele ein bisschen mit den Kindern. Doch der Kathakali-Mensch lässt auf sich warten, uns wird trotz der vielen Eindrücke irgendwann langweilig, die Zeit zieht und zieht sich. Lohnt es sich überhaupt noch zu warten? Irgendwann, es ist schon längst dunkel, fängt es dann endlich, endlich an. Die religiöse Zeremonie beginnt damit, dass der in dieser Kunst gut ausgebildete Tänzer sich das sehr aufwändige Kostüm anzieht, zwischendurch rituelle Bewegungen vollführt. Das ganze wird von Trommel-Musik begleitet. Der Tänzer teilt jedem eine handvoll Essen aus. Dann führt er den heiligen Tanz auf, wird nach dem Glauben der Hindus während des Tanzes zu einem richtigen Gott. Es wird gegen Ende sehr ekstasisch... Wenn es auch seeehr langwierig ist, ist es doch auch seehr beeindruckend.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);" align="right"&gt; Irgendwo auf dem Wasser in den Backwaters, den 10.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir starten unsere Hausboottour. Nur Fabian und ich und vier Crew-Mitglieder (die Hälfte hätte es auch getan: Koch und Steuermann, der „Alleinunterhalter“ nervte ziemlich) auf einem großen, luxuriösen Hausboot. Wir tuckern durch die Seen- und Flusslandschaft der Backwaters mit den grünen Kokospalmenufern. Es ist sehr chillig, wir genießen die wunderschöne Landschaft, die Ruhe, das Nichtstun. Mittags bekommen wir ein leckeres Essen aufgetischt. Nachmittags machen wir dann eine Village-Tour in einem kleinen Kanu. Wir sehen wie Kokosseile gedreht werden, erfahren wie Kokosöl gemacht wird (wir probieren ein halb getrocknetes Stück Kokosnuss, davon wird mir unheimlich schlecht), sehen Maniok, Ananas und Inger wachsen (weil Fabian gerne Ingwer mitnehmen will, gräbt ein Mann fast sein ganzes Beet aus) und während wir durch winzige Kanäle fahren, können wir die Dorfbewohner bei ihren alltäglichen Beschäftigungen am Ufer beobachten.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l54ej0hI/AAAAAAAAAM0/gScHoF9BqGU/s1600-h/101_0132.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l54ej0hI/AAAAAAAAAM0/gScHoF9BqGU/s320/101_0132.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448552800531501586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Danach geht’s wieder auf dem Hausboot weiter und während für uns gekocht wird, kommen ein paar „Dorfbewohner“ und zeigen uns eine riesige Krabbe, die sie uns als Abendbrot andrehen wollen, doch leider (ich finde: zum Glück) ist unser Essen schon fast fertig.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Den Abend verbringen wir auf dem Oberdeck, reden stundenlang, beobachten, wie der Vollmond in den Wolken verschwindet und wieder auftaucht, hören den Dschungelgeräuschen zu, genießen die Nacht auf dem Wasser...&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Backwaters und Bus, den 11.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Ich sitze auf unserem wunderschönen Hausboot inmitten der Backwaters, die Sonne ist gerade aufgegangen. Um mich herum nichts als Wasser und dschungeliges Land mit haufenweise Kokospalmen. Die Vögel zwitschern, Grillen zirpen, aus der Ferne erklingt indische Musik. Eine rote Hibiskusblüte steckt in meinem Haar, ein Schmetterling flattert um mich herum. Der Steuermann hat gerade ein brennendes Räucherstäbchen am Anker befestigt. Es ist noch schön kühl. Ich genieße die herrliche Morgenstimmung vom Oberdeck aus. Der Motor geht an, wir legen ab. Ab und zu kommen Fischer in kleinen Kanus vorbei.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508hweyhRI/AAAAAAAAANU/PCy0e86sf4I/s1600-h/101_0242.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508hweyhRI/AAAAAAAAANU/PCy0e86sf4I/s320/101_0242.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448577674835559698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Gegen Mittag kommen wir wieder in Kollam an, verabschieden uns von unserem tollen Hausboot und fahren gleich mit dem Bus weiter nach &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;Kumili zum Periyar National Park. Die&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Fahrt zieht sich stundenlang durch die bergige Landschaft, auf und ab, unbefestigte Straße, steile Abhänge, Kurve für Kurve, Berg für Berg, nerviges Hupen... Fabian schläft doch tatsächlich ein. Langsam wird es dunkel und spektakuläre Blitze durchzucken den Himmel. Endlich kommen wir an und müssen uns auf die stressige Herbergssuche im Dunkeln machen, lassen uns von einem Typ bequatschen, der uns ein nettes Häuschen mit ganz passablen Zimmern zeigt, uns zum Tee einlädt und uns auch bei unseren Fragen zum Nationalpark weiterhelfen kann.   &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Kumili, den 12.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir starten früh morgens mit einem geführten Spaziergang durch den Nationalpark. Wir hoffen möglichst viele Tiere zu sehen, doch leider quatschen die Leute in unserer Gruppe viel zu viel. Anfangs sehen wir nur abertausende Frösche, bei denen wir sogar aufpassen müssen, dass wir nicht auf sie drauftreten. Dann müssen wir uns für eine Weile mit den verschiedenartigsten Pflanzen zufrieden geben, bis wir „wild buffalos“ entdecken und später auch ein Skelett von einem, der von einem Tiger gerissen wurde. Affen sehen wir auch. Unser Führer ist einer von den Ureinwohnern und weiß viel interessantes zu erzählen. &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Später fahren wir zu einem „Spice Garden“, in dem die verschiedensten Gewürze wachsen. Es ist unheimlich interessant, die bekannten Gewürze an ihren Pflanzen wachsen zu sehen und unbekannte Gewürze zu entdecken.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Dann geht’s weiter zu einer Elefantenfarm, dort kann man auf Elefanten reiten. Ist echt krass, auf so einem riesigen Tier durch den Dschungel zu reiten.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508hWVzYzI/AAAAAAAAANM/GNbr2W_4snY/s1600-h/101_0310.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S508hWVzYzI/AAAAAAAAANM/GNbr2W_4snY/s320/101_0310.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5448577667818545970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Doch Fabi versaut die Stimmung, indem er die ganze Zeit meint, der Elefant würde gleich tot umfallen, weil er seiner Meinung nach garantiert uralt sein müsse, nur weil er im doofen Reiseführer etwas von altersschwachen Elefanten gelesen hat.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Am Nachmittag machen wir dann noch eine Bootstour durch den Nationalpark in einem laut vor sich hin tuckerndem Boot, bis zum Rand gefüllt mit hauptsächlich indischen Touristen, die alle auf eine Seite rennen, wenn es etwas zu sehen gibt, so dass das Boot fast umkippt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;13.03.- 15.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Wir fahren zur Hill Station nach Kodaikana&lt;span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;l.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt; Es i&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;st ziemlich kühl und regnerisch, indische Touristen erholen sich hier oben von der Hitze in ihrem Land. &lt;/span&gt;Wir erkunden den Ort, genießen gegrillte Maiskolben und den Ausblick auf die Berge und radeln mit geliehenen Fahrrädern um den See, bei denen die Bremsen kaum funktionieren. Höhepunkt ist eine Tour hoch zu Ross durch die Berge, auf die wir uns schon lange freuen. Leider sind die Preise gesalzen und der Wanderritt führt anfangs auf der Straße entlang, auf der die Autos rücksichtslos an uns vorbeirauschen und es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, schrecklich! Erst als wir auf etwas abgelegenere Pfade kommen, können wir den Ausritt langsam genießen. Die Pferde sind total hübsch mit ihren außergewöhnlich geschwungenen Ohren.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;16.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Nach einer ewig langen Busfahrt kommen wir irgendwann wieder in Bangalore an und treffen uns  noch einmal mit Gaurav, Goergie und Collins zum Eisessen und Tschüss-Sagen. Heute hat Benni Geburtstag, also rufen wir ihn an und er kann kaum glauben, seine indischen Bekannten am Telefon zu hören. Abends geht es dann auch schon Richtung Flughafen und wir müssen uns endgültig von Anu und ihrer Familie verabschieden, die uns mit ihrer herzlichen Gastfreundschaft wieder einmal sehr bereichert haben.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;17.03.2009&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(102, 51, 0);"&gt;Um 2 Uhr morgens sitzen wir im Flugzeug Richtung Heimat, viele viele schöne und auch ein paar unschöne Erlebnisse schwirren in unseren Köpfen. Beide sind wir uns einig: der Monat in Indien hat sich gelohnt, doch war er viel zu kurz. Wir werden wiederkommen!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-533186712717286698?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/533186712717286698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=533186712717286698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/533186712717286698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/533186712717286698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2010/03/bericht-indien-2009.html' title='Bericht Indien 2009'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/S50l4eE7yyI/AAAAAAAAAMU/QSIISVgVrk4/s72-c/100_9642.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-3056812947984874882</id><published>2009-04-28T23:24:00.007+02:00</published><updated>2009-04-29T00:26:57.358+02:00</updated><title type='text'>Ein bisschen verspätet hier nun der Bericht meiner Reise nach Peru und Bolivien im September 2008</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9pP3s5vI/AAAAAAAAALE/tbh-w1VDWLM/s1600-h/Peru+%26+Bolivien+229+(Small).JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329866831604541170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9pP3s5vI/AAAAAAAAALE/tbh-w1VDWLM/s320/Peru+%26+Bolivien+229+(Small).JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alles fing damit an, dass mein Freund seinen Freiwilligendienst in Südamerika machte und ich ihn unbedingt besuchen wollte, als ich aus Indien zurückkam. Zeit hatte ich ja, aber Geld… durch glückliche Fügungen bekam ich einen Flug, der auch für mich bezahlbar war und so saß ich am Freitag 29.08.2008 voller Abenteuerlust, Vorfreude und Aufregung im Flugzeug neben meiner Cousine auf dem Weg nach Lima in Peru. In Lima wurden wir von Annie, die peruanische Freundin meiner Cousine, deren Familie und Freund von Flughafen abgeholt und verbrachten ein paar Tage in Lima mit Annie. Lima war für mich nur interessant, weil es die erste südamerikanische Stadt war, die ich kennenlernte, ansonsten hat es mir nicht sooo gefallen.&lt;br /&gt;Das trübe Wetter schlägt einem unheimlich auf die Stimmung, der Smog raubt einem den Atem, alles ist grau und staubig. Viele Armenviertel, Backsteinhäuser, die alle so aussehen als wären sie nicht fertig gebaut, sandige Hügel, ab und zu ein paar Kakteen, vergitterte Häuser und Geschäfte, Straßenhunde, ein Fluss voller Müll.&lt;br /&gt;Wir verbrachten drei Tage in Lima, dann machten Vanessa und ich uns gemeinsam auf, das Land zu erkunden und dabei ganz nebenbei auch ein bisschen Richtung Bolivien zu reisen, wo ich Fabian treffen wollte.&lt;br /&gt;Zuerst machten wir einen kleinen Stop an der Lagune „Milagrosa“ – die Wunderbare, die Heilkräfte besitzen soll. Das war ehrlich gesagt ziemlich enttäuschend, ein kleines grünes Wasserloch, unheimlich unspektakulär, außer den klitzekleinen Vögeln, die sich die ganze Zeit im Wasser drehten, als wären sie verrückt. Es lag nahe, dass diese Vögelchen von dem Wasser verrückt geworden sind, es sah nämlich nicht sehr gesund aus und als ich meine Hand reinstreckte, fing sie an zu brennen. Ich glaube nicht, dass das aufgrund irgendwelcher Heilkräfte kam. Daher machten wir uns schon nach einer Stunde auf zu unserem nächsten Ziel, das wir erst in der Abenddämmerung erreichten. Den ganzen Tag fuhren wir in (im Vergleich zu Indien recht noblen, fernsehbestückten, langweiligen) Bussen an der Küste entlang, obwohl es mir so vorkam, als würden wir mitten durch die Wüste fahren. Nichts als Sand und Felsen, kein Grün, keine Pflanze, nix. Nur ab und zu immer wieder ein paar heruntergekommene Häuser. Ich habe mich gefragt, wie man nur so leben kann, mit nichts als Sand um einen herum, ein paar anderen Häusern und der großen Straße. Das muss echt hart sein.&lt;br /&gt;Abends erreichten wir Pisco, eine Stadt die sich den Namen mit dem berühmten Traubenschnaps teilt (hab ihn in Lima probiert, schmeckt echt gut, haut aber voll rein… kein weiterer Kommentar dazu…) und die letztes Jahr von einem Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht wurde. Wir fuhren aber nur mit dem Taxi durch und weiter bis zum nächsten Ort, Paracas. Es war dunkel, wir waren allein auf der Straße und dann nimmt dieser Taxifahrer auch noch einen anderen Mann mit, der im Dunkeln an der Straße stand. Man hört ja so allerlei Geschichten, vor allem von Taxifahrern und falschen Polizisten, die einen ausrauben. Naja wir sind gut angekommen und haben dann gleich im Hotel eine Bootstour für den nächsten Morgen gebucht. Auf dieser Bootstour sahen wir einen 2300 Jahre alten Kaktusumriss, der 60cm tief in den Felsen geritzt wurde.&lt;br /&gt;Dann flitzten wir ne halbe Stunde übers Meer zu kleinen Felseninseln, um die früher sogar mal Krieg geführt wurde. Auf diesen Felsen leben nämlich Millionen von Vögeln, die Guano produzieren (Vogelscheisse, die als Dünger verwendet wird), das alle 5 Jahre abgebaut wird (früher konnte man jedes Jahr 3m abbauen, aber heute sind es nicht mehr so viele Vögel wie damals). Beeindruckend, wie viele Vögel dort leben, wirklich.&lt;br /&gt;Und Robben und Pinguine leben auch auf diesen Inseln. Es war ein toller Ausflug, vor allem bei der rasanten Bootsfahrt übers offene Meer konnte man sich mal so richtig den Wind durch den Kopf pfeifen lassen. Hinter dem Strand türmten sich auch schon die Dünen der Wüste, toller Anblick, krasser Gegensatz, Meer und Wüste, Wasser und Trockenheit, Leben und Tod, direkt nebeneinander. Und als wir dann schon fast wieder im Hafen waren, haben wir tatsächlich noch Delfine gesehen.&lt;br /&gt;Dann sind wir mit einem Taxi nach Huacachina gecruist, zu der Lagune, die auf der Rückseite des 50-Soles-Scheins abgebildet ist. Laut einer Legende ist die Lagune entstanden, weil eine Frau ganz alleine in der Wüste war und sie hat geweint und aus ihren Tränen ist die Lagune entstanden. Die Legende war noch viel länger, seltsamer und komplizierter, ich hab sie irgendwie nie ganz verstanden und den Rest wieder vergessen… Doch es war wahnsinnig schön dort, eine kleine Oase, von grünen Palmen und ein paar bunten Häusern umringt, drumherum türmten sich die riesigen Sanddünen der Wüste…&lt;br /&gt;Die Wüste übt eine solche Faszination auf mich aus, dieser krasse Gegensatz zwischen den wunderschönen sanften Dünen und der todbringenden trockenen Hitze ist einfach der Wahnsinn. Vanessa und ich bestiegen eine der riesigen Sanddünen, das war megamäßig anstrengend, doch für die Aussicht hat es sich gelohnt. Direkt beim Sonnenuntergang waren wir oben, herrlich. Wirklich unbeschreiblich… &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329872026049427266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SfeCXmr3t0I/AAAAAAAAAMM/xM796buf65Y/s320/Peru+%26+Bolivien+737.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Nachtbus fuhren wir dann nach Arequipa, der früh morgens, als es noch dunkel war, leider mitten in der Wüste stehen blieb, Motorschaden. Draußen war es schrecklich kalt. Die Leute aus dem Bus stellten sich an die Straße und versuchten per Anhalter weiterzufahren. Ganz wenig Busse hielten und nahmen dann auch nur ganz wenig Leute mit. Wir erwischten mit 3 anderen, tschechischen Backpackern einen Truck, in dessen Führerhäuschen wir uns dann hineinquetschten. Es war herrlich abenteuerlich, wir fuhren dem Sonnenaufgang entgegen. Als es dann die Berge hoch ging, schaffte unser Truck nur 25km/h, zu witzig, wie wir gaanz laangsam die Berge hinaufkrochen, doch ich war ganz froh darum, denn am Straßenrand standen durchgehend Kreuze von Verunglückten...&lt;br /&gt;Von der Stadt Arequipa waren wir ein wenig enttäuscht, da uns alle immer so vorgeschwärmt hatten, wie schön sie doch wäre... so toll war sie nämlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sa, 06.09.2008&lt;br /&gt;Nachdem ich eine Woche lang mit meiner Cousine Vanessa durch Peru gereist bin, trennen wir uns und sie setzt mich in Arequipa in den Bus nach Puno, dort möchte ich nach zehneinhalb Monaten Auslandszeit in Uruguay und Indien endlich wieder Fabian treffen. Ich sitze also so im Bus und genieße die vom Vulkan „El Misti“ (der alle 100 Jahre mal ausbricht) und schneebedeckten Gipfel des „Chachani“ (6075m) dominierte Landschaft. Nach etwa einer Stunde manövriert der Bus auf einmal irgendwie herum, doch dann fährt er gleich weiter, vielleicht haben wir ja nur eine Abfahrt verpasst. Kurz darauf kommt jedoch der Schaffner und sagt irgendwas, ich verstehe natürlich kein Wort. Aber die Leute im Bus regen sich voll auf. Scheiße, was ist denn los? Nach einer Weile hab ich plötzlich das Gefühl, wir fahren in die falsche Richtung, mit Hilfe von Sonnenstand und Landkarte verstärkt sich meine Hypothese leider auch, und spätestens als ich den Berg und den Vulkan wieder sehe, ist sie bestätigt. Ich würde gerne jemanden fragen, warum wir denn zurückfahren, aber leider leider kann ich ja kein Spanisch. Ich bekomme halb die Panik und male mir die verzwicktesten Szenarien aus, wie ich mir ohne ein Wort Spanisch zu können mein Geld zurückfordern, einen neuen Bus suchen und mit allerlei sonstigen Schwierigkeiten kämpfen muss. Als wir wieder in Arequipa sind, fahren wir unglaublicher weise nur zur nächsten Tankstelle, halten dort für zehn Minuten und fahren dann weiter, wieder in Richtung Puno. Das macht mich nun aber auch wütend, zwei Stunden Umweg, nur weil sie vergessen haben zu tanken, hallo, was soll das denn?! Das allerblödeste ist, dass ich Fabian nicht Bescheid sagen kann. Gegen Ende der mir endlos scheinenden, auf knapp 4000m hochgehenden (acht-stündigen) Busfahrt wird mir so richtig schlecht, ich bekomme höllische Kopfschmerzen und habe Angst, mich übergeben zu müssen. Vor allem die letzten zwei Stunden waren eine richtige Qual. Und ich befürchte, dass Fabian nicht mehr am Busbahnhof sein würde... Umso froher war ich, als wir endlich ankamen, ich aus dem Bus stieg und gleich darauf auch schon Fabian erblickte. Hallelujah! Ich war nicht mehr aufgeregt, ich machte mir keine Gedanken mehr, wie ich ihn begrüßen solle, ich war einfach nur noch erleichtert, dass er auf mich gewartet hat. Ich hole noch schnell meinen Rucksack aus dem Gepäckraum, da kommt er auch schon auf mich zu und ich falle ihm in die Arme. (Wenn ich mich recht erinnere, waren meine ersten Worte: „Oh mir ist ja soo schlecht“, nicht gerade romantisch, aber im Nachhinein finde ich es unglaublich witzig.) Ich war so froh wieder bei ihm zu sein und wir waren uns noch so vertraut, dass es mir gar nicht so vorkam, als wären wir so lange getrennt gewesen. Fabian weiht mich auch gleich in die „Kunst“ des Koka-Blätter-Kauens (oder vielmehr -in-die-Backe-schieben) ein und das hilft tatsächlich gegen meine Übelkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, 07.09.2008&lt;br /&gt;Den Morgen verbringen wir auf dem Markt. Mir gefällt es... bin fasziniert von allem... besonders von den Cholitas, den traditionell gekleideten indigenen dicken Frauen mit ihren Hüten und weiten Röcken (unter die sie haufenweise Unterröcke anziehen). Der Markt ist ungefähr wie eine Mischung aus indischen und südeuropäischen Märkten, bunt und vielfältig, nur dass es noch mehr frisch zubereitetes Essen und die verschiedensten Getränke gibt.&lt;br /&gt;Puno liegt direkt am Titicaca-See, darum verbringen wir den Nachmittag am See, der eine unglaublich tiefblaue Farbe hat, erkunden Puno und kaufen Karten für eine Bootstour morgen früh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mo, 08.09.2008&lt;br /&gt;In einem der zahlreichen Touri-Touren-Booten machen wir uns auf zu den „Islas Flotanes“, die eigentlich nur noch lebendiges Museum sind, aber doch sehr faszinierend (und scheinbar sollen auf für Touristen nicht zugänglichen Inseln noch richtige „Uros“ leben). &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329865455812408338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd8ZKpS9BI/AAAAAAAAAKU/qT_nyaCgBWI/s320/Peru+%26+Bolivien+036+(Small).JPG" border="0" /&gt;Danach geht’s in stundenlanger Bootsfahrt weiter zur „Isla Amantaní“, dort werden wir von einer dicken Cholita in Empfang genommen, bei der wir übernachten dürfen. Am Nachmittag erkunden wir die Insel, schauen uns die Ruinen von den Tempeln von „Pacha Mama“ und „Pacha Papa“ an und verlaufen uns im Dunkeln, finden beinahe nicht mehr zu unserem Haus zurück und kommen daher zu spät zum Abendessen. Später sehen wir noch ganz zufällig eine geheimnisvolle Prozession am Seeufer und ein Schwein erschreckt mich und lacht mich danach richtig aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Di, 09.09.2008&lt;br /&gt;Heute morgen machen wir uns auf zur „Isla Taquile“, auf der eine interessante traditionelle Kleiderordung herrscht. Die Männer tragen lustige Mützen, die bunt sind, wenn sie ledig sind und halb weiß, wenn sie verheiratet sind, die Frauen schwarze Tücher mit bunten großen Bommeln, wenn sie ledig sind und mit kleinen Bommeln, wenn sie verheiratet sind. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329870041878582466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SfeAkHErVMI/AAAAAAAAAL0/AAPKHak9s9s/s320/Peru+%26+Bolivien+128+(Small).JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;In einem klitzekleinen Museum spielen wir „Guckug – da!“ mit einem kleinen süßen einheimischen Mädchen.&lt;br /&gt;Später tuckern wir in unserem Bootchen zurück nach Puno und übernachten noch einmal dort, weil die Grenze schon zu hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mi, 10.09.2008&lt;br /&gt;Wir fahren mit dem Bus über die Grenze Peru-Bolivien nach Copacabana, und dort steigen wir nach dem Mittagessen wieder in ein Boot, das uns zu der im Titicaca-See liegenden berühmten Sonneninsel „Isla del Sol“ bringen soll. So sitzen wir in dem langsam vor sich hintuckernden, nach Benzin stinkenden Boot, die Sonne scheint mir ins Gesicht und auf die winzigen Wellen im See, die dadurch unheimlich glitzern. Irgendwie fasziniert mich der Titicaca-See total, er ist so unheimlich schön mit seinen unterschiedlichsten intensiven Blautönen und den wie ein in der Sonne funkelnder Edelstein glitzernden Wellen. Die Sonneninsel gefällt mir auch, die interessant gekleideten Menschen treiben ihre Eselchen den Berg hoch und auf der Suche nach den Inka-Ruinen erkunden wir die halbe Insel, bis wir sie letztendlich doch noch finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do, 11.09.2008&lt;br /&gt;Nachdem wir im Süden der Sonneninsel übernachtet haben, bringt uns ein Boot am nächsten Morgen in den Norden der Insel, wo weitere Ruinen auf uns warten. Durch Geschichten der Einheimischen werden diese interessant, sie erzählen von Jungfrauen, die geopfert wurden indem ihnen das Herz aus dem lebendigen Leib geschnitten wurde...&lt;br /&gt;Doch diese gruseligen Geschichten können die wunderschöne Atmosphäre auf der Insel nicht trüben und es gefällt uns so gut, dass wir beschließen doch noch eine Nacht hier zu bleiben, obwohl wir kaum noch Geld dabei haben, gesellen uns zu den am Strand spielenden Kindern, ernähren uns von Brötchen mit Ananasmarmelade und Bananen. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329866835408513986" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9peCo68I/AAAAAAAAALU/QpDqyXyDN8I/s320/Peru+%26+Bolivien+185+(Small).JPG" border="0" /&gt;Die strahlende Sonne verlockt uns dazu, im See schwimmen zu gehen, was jedoch aufgrund der Wassertemperatur nur für ein paar Sekunden möglich ist. Danach klettern wir die alten Terrassen-Felder hoch auf einen Berg und genießen die Aussicht, zum Abendessen verspeisen wir wieder Brötchen mit Ananasmarmelade und Bananen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fr, 12.09.2008&lt;br /&gt;Den nächsten Morgen verbringen wir wieder am Strand und schauen den Kindern beim Spielen zu, bis uns ein Boot wieder mit nach Copacabana nimmt, dort besichtigen wir noch den Ort und die Kirche. Wir erfahren von den Unruhen der reichen „Flachländer“, die sich von den armen indigenen „Hochländern“ abspalten wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sa, 13.09.2008&lt;br /&gt;Wir fahren nach La Paz und bekommen in El Alto eine der berühmten Straßenblockaden der Bolivianer mit, die unseren Bus zu einer anderen Route zwingt. Die Menschen blockieren mit Gasflaschen die Straße, weil sie Angst haben, dass die „Flachländer“ ihnen das Gas abdrehen. Die Leute, die im Bus vor uns sitzen, unterhalten sich schon darüber, wie lange ihnen das Gas (zum Kochen) noch reichen wird.&lt;br /&gt;Am Abend schlendern wir durch die Innenstadt. Verlockend lecker aussehendes Eis verleitet uns dazu, es zu kaufen, aber es schmeckt nicht halb so gut wie es aussieht. Darum wollen wir das Eis Bettlern schenken, die eigentlich überall anzutreffen sind, wenn man sie jedoch braucht, sind sie natürlich nicht da. Irgendwann finden wir doch noch eine Bettlerin und geben ihr das Eis, doch beim Gehen sehe ich noch, wie sie das Eis in ihren Beutel steckt, vielleicht weiß sie ja gar nicht, was Eis ist und dass es schmilzt. Danach gehen wir auf eine „Schokoladenparty“, doch die ist auch ziemlich enttäuschend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, 14.09.2008&lt;br /&gt;Von unserem Hotelfenster aus sehen wir morgens eine riesige Demonstration, die vermutlich auch mit den Unruhen zusammenhängt.&lt;br /&gt;In der Innenstadt gibt es sonntags immer so etwas wie „Straßenfeste“ und begeistert gucken wir einer Capoeira-Gruppe zu. Danach fahren wir nach El Alto zur Feria (Markt), und ich kaufe mir einen Cholita-Hut und -Röcke. Abends gehen wir zu einem indigenen Filmfestival, das ziemlich politisch und von den Unruhen geprägt ist, es werden Reden gehalten und Musikgruppen treten auf, danach wird ein Film über Indios gezeigt, die aus dem Urwald vertrieben werden (Fabian hat mir alles übersetzt). Es war sehr beeindruckend und interessant, die Meinung der Indios mitzubekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mo, 15.09.2008&lt;br /&gt;Wir besuchen Basti, der in El Alto einen Freiwilligendienst macht. Er erschrickt ziemlich, als er mich in Cholita-Kleidern herumlaufen sieht. Danach fahren wir nach Oruro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Di, 16.09.2008&lt;br /&gt;Nachdem wir unsere Zugfahrt gebucht haben, machen wir noch einen Ausflug zu heißen Quellen, dann verbringen wir den Rest des Tages im Zug nach Uyuni.&lt;br /&gt;Die Landschaft des Altiplano zieht an uns vorbei... trockene grau-gelbe Grasbüschel, im Hintergrund braune kahle hügelige Hügel... ab und zu Kuh- oder Schafherden mit ihren Hirten... ein Lama... trübe graue Wolken... ein paar alte Lehmhütten-Ruinen... chillige Musik tönt aus den Lautsprechern des Zuges... ein grünes Feld in dieser wilden zerfurchten Landschaft, dahinter ein Bauernhof... Fabian an meiner Seite, er malt gerade... der Zug zuckelt unglaublich langsam vor sich hin, schaukelt aber dermaßen... ein himmelblaues Wolkenloch, die Gegend erstrahlt im goldenen Sonnenschein... vorhin haben Fabian und ich fast eine ganze Wassermelone verschlungen, wir haben immer noch Wasserbäuche... draußen ist der Boden auf einmal weiß, von Salz überzogen, man merkt dass wir auf dem Weg zur Salzwüste sind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mi, 17.09.2008&lt;br /&gt;Wir starten eine Jeeptour über den „Salar de Uyuni“ und Umgebung. Mit uns touren Anna, die deutsche Psychologin auf Weltreise, Christin, die fotosüchtige Schottin und ein japanisches Pärchen. Erste Station ist der Eisenbahnfriedhof, wäre ein toller Abenteuerspielplatz gewesen. Hier stehen lauter uralte, verrostet Lokomotiven herum. Rost hat einfach eine schöne Farbe. Dann geht’s weiter auf den riesig großen Salzsee. Unser Führer erzählt uns, dass wir nun auf einer 3-4m dicken Salzschicht fahren, darunter wäre Wasser. Von Wasser ist nichts zu sehen, daher ist die Bezeichnung Salzwüste auch passender. Nichts als eine riesige Fläche blendendes Weiß, ganz im Hintergrund in unterschiedlichen Schattierungen blaue Berge. Wie eine flache Schneelandschaft. Überhaupt erinnern einen diese in der Sonne funkelnden Salzkristalle an Schnee. Nur dass es eben etwas härter und nicht so kalt und nass ist.Wir machen an verschiedenen Stellen Halt, an einem winzigen Museum mit zwei großen Salzfiguren und allerlei Krimskrams, dort wo das Salz abgebaut und zum Trockenen aufgeschichtet wird, an einem Hotel ganz aus Salz und dort wo in kleinen Löchern im Salz Süß-und Salzwasser aufeinander treffen, was zu einem interessanten Sprudeln führt. Zur Mittagszeit halten wir bei der „Isla de los Pescadores“, die wegen ihrer Form „Fisch-Insel“ heißt, aber ansonsten nichts mit Fischen zu tun hat. Vielmehr ist es ein kleiner brauner Hügel in der weißen Ebene, bewachsen mit unzähligen riesigen Kakteen. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329870044256214274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SfeAkP7jHQI/AAAAAAAAAL8/PauCcSntpIU/s320/Peru+%26+Bolivien+357+(Small).JPG" border="0" /&gt;Wir machen einen Rundgang über die Insel, die riesigen Kakteen geben einen so krassen Gegensatz zu dem strahlenden Weiß. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329866835589715586" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9pet11oI/AAAAAAAAALM/5gPmLyy4JZI/s320/Peru+%26+Bolivien+376+(Small).JPG" border="0" /&gt;Wir hatten viel Spaß beim Fotoschießen...&lt;br /&gt;Nach einer langen langen Fahrt über das mit der Zeit doch etwas langweilig werdende Weiß der Salzwüste verlassen wir sie schließlich und fahren noch ein Stückchen durch braune, mit Kakteen bewachsene Geröll-Hügel zu unserem Nachtlager, einem krassen Hotel aus Salz in einem winzigen Lehmdörfchen. Alles aus Salz, die Wände, die Betten, die Nachttische... voll krass. Fabian und ich machen uns auf zu einem Spaziergang, besichtigen das Lehmhütten-Dorf und sehen in der Nähe eine ganze Ansammlung von Lehmhütten-Ruinen, laufen an stinkenden Klohäuschen vorbei, in einem Flusstal entlang. Wir unterhalten uns mit einem Bauer (der einen Fleck auf der Hose hat als hätte er hineingepinkelt)... erfahren interessante Sachen...z.B. dass die Ruinen da sind, weil das ganze Dorf vor einer Weile umgezogen ist, da es in der Regenzeit immer vom Fluss unterspült wurde... dass die Leute vom Dorf nur sehr selten in die Stadt kommen und dort dann Quinua verkaufen, ansonsten von ihren eigenen Erzeugnissen leben. Und er erzählt uns von tollen Lagunen, die gar nicht weit entfernt wären. Also machen wir uns auf den Weg... finden aber nur ein einen halben Meter mit Wasser gefülltes Betonbecken... irgendwie ernüchternd. Ein anderer Bauer meint, die schöne Lagune wäre noch zwei Stunden Fußmarsch entfernt.&lt;br /&gt;Beim Abendessen kommen vier Jungs mit Panflöten und einer Trommel, die sind voll süß, obwohl ihre Musik nicht so der Hammer ist ;) Bei Tee und heißer Schokolade sitzen wir (unsere „Reisegruppe“) noch lange zusammen und schwätzen... der Mond ist wundervoll, wie er so groß und golden aufgeht, eine Koreanerin (von einer anderen Reisegruppe) singt wunderschöne Lieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do, 18.09.2008&lt;br /&gt;Wir frühstücken um sechs Uhr morgens und dann geht es auch schon weiter, stundenlange Jeepfahrt. Erste Station für heute: Der aktive Vulkan „Ollagüe“, der an einer Stelle sogar wirklich ein kleines bisschen raucht. Hier liegen krass geformte aus Lava entstandene Steine herum. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329870045227298066" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SfeAkTjErRI/AAAAAAAAAME/Sf_3vrR4aiQ/s320/Bolivien+091+(Small).JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Wir fahren weiter zwischen ehemaligen Vulkanen und bunten Bergen und Geröllfeldern hindurch zu ein paar Lagunen, bei manchen können wir Flamingos beobachten, &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329865460998980850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd8Zd93xPI/AAAAAAAAAKc/vtBWnw9S1V0/s320/Bolivien+135+(Small).JPG" border="0" /&gt;und einem krass geformten Felsen, dem Baum aus Stein. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329866826378907602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9o8Z0D9I/AAAAAAAAAK8/if6rHC3mivY/s320/Bolivien+181+(Small).JPG" border="0" /&gt;Weiter geht die Fahrt bis zur „Laguna Colorada“, der farbigen Lagune, obwohl alle immer nur von der roten Lagune sprechen. Und es ist wirklich der Hammer! Umringt von kahlen braunen Bergen, durchzogen von einer weißen Eis- und Borax-Schicht liegt ein See in der Landschaft, in dem viele viele Flamingos stolzieren, und dieser See ist wirklich rot! Es ist total faszinierend. Stellenweise ist der See blau, doch der überwiegende Teil geht von knallorange über korallenrot und bordeaux bis zu rostbraun. Und dazwischen immer wieder weißes Borax und auch Eis und Schnee. Gerade die Farbenfreudigkeit macht diese Faszination dieses Naturwunders aus. Abgerundet wird das Bild von gelben Grasbüscheln, braunen Bergen, schwarzen Schatten und dem strahlenden Blau des Himmels. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329870036555284050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SfeAjzPgPlI/AAAAAAAAALs/VAwYYLv8dGU/s320/Bolivien+191+(Small).JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Doch warum ist diese Lagune überhaupt rot? Wegen dem Plankton (und vielleicht anderen kleinen Tierchen). Und weil Flamingos dieses Plankton fressen, sind sie rosa. Und Hummer rot.&lt;br /&gt;Ich habe festgestellt, dass ich Flamingos toll finde. Sie in freier Wildbahn, in ihrem natürlichen Zuhause beobachten zu können ist einfach wundervoll. Einfach schön, wie diese großen rosa-weißen Vögel im flachen Wasser herumstolzieren und mit ihren Schnäbeln nach Plankton fischen. Und direkt am Ufer des roten Sees steht unser heruntergekommenes Hostal unter einem wundervollen Sternenhimmel. Es herrscht eine klirrende Kälte (-20°C), die sich bis auf die Knochen in den Körper frisst und ihn erbarmungslos aller Wärme beraubt. Der kleine verrostete Ofen brennt nicht richtig. Ich verkrieche mich zu Fabian ins Bett, um nicht mehr so arg zu frieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fr, 19.09.2008&lt;br /&gt;Morgens um vier Uhr geht unsere Tour weiter, es ist grausig kalt. In der Morgendämmerung errichen wir Geysire und heiße Quellen. Wir kommen uns vor wie in einer Hexenküche. Überall sind Löcher am Boden, in denen Schlamm brodelt und weißer warmer Schwefeldampf steigt auf. Irgendwie benebelt, auch noch von der Müdigkeit und der Kälte, kommt uns diese Landschaft ziemlich unwirklich vor.&lt;br /&gt;Weiter geht die Fahrt zu den heißen Quellen „Termas de Polques“, in denen wir baden können. Es kostet einen Haufen Überwindung, sich in dieser Schweinekälte aus den dicken Kleiderschichten zu schälen, doch wenn man es schafft, ist die Belohnung groß: das schöne warme Wasser ist einfach himmlisch! Als wir danach frühstücken, frieren unsere nassen Badeanzüge, Handtücher und Haare ein. Irgendwann ist die Sonne dann wieder so kräftig, dass sie die Kälte vertreibt und im Windschatten kann man dann sogar wieder im T-shirt in der Sonne sitzen.&lt;br /&gt;Letzter Halt der Tour ist die „Laguna Verde“ auf 5000m über dem Meeresspiegel, dann geht es wieder zurück nach Uyuni.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sa, 20.09.2008&lt;br /&gt;Wir fahren durch die rauhe, zerklüftete Landschaft des Altiplano mit einem Bus nach Potosí, der höchstgelegenen Stadt der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, 21.09.2008&lt;br /&gt;Wir besichtigen die Stadt und verbringen wieder viel Zeit auf einem der bunten, lebhaften Märkte. Fabian entdeckt die gegrillten Rinderherzen für sich und scheint fast süchtig danach zu sein und nachdem er mir so viel davon vorgeschwärmt hat, traue ich mich doch zu probieren und finde sie eigentlich auch ziemlich lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mo, 22.09.2008&lt;br /&gt;Wir besichtigen eine Mine im Berg „Cerro Rico“. Es ist beeindruckend wie unser Führer von seinem Leben erzählt, wie er früher auch in den Minen gearbeitet hat und dann einer der ersten war, der Touristen durch diese Minen führte, ohne Spanisch zu können. Die Minenarbeiter beten den "Tio", den Gott der Unterwelt, der über das Schicksal der Minenarbeiter herrscht, an und bringen ihm Opfer (Alkohol, Zigaretten, Koka-Blätter) dar. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329866838888191906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9prAQl6I/AAAAAAAAALc/OXu_4eykcQ4/s320/Bolivien+014+(Small).JPG" border="0" /&gt;Es ist ziemlich anstrengend, durch die engen „Maulwurfsgänge“ im Berg zu klettern, es muss schrecklich sein hier jeden Tag ohne Sonnenlicht arbeiten zu müssen.&lt;br /&gt;Den restlichen Tag chillen wir ein bisschen in der Stadt. Die Nacht verbringen wir im Bus nach La Paz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Di, 23.09.2008&lt;br /&gt;Kaum in La Paz angekommen, machen wir uns auch schon mit einem Sammeltaxi auf den Weg nach Coroico, nach dem misslungenen Versuch, eine Mountain-Bike-Tour dorthin zu buchen. Es ist total schön, endlich wieder ganz viel Grün zu sehen und dass es hier richtig schön warm ist. Wir machen ein Spaziergang zu kleinen Wasserfällen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mi, 24.09.2008&lt;br /&gt;Wir machen einen siebenstündigen Ausflug hoch zu Ross und genießen die subtropische Landschaft mit Kaffeeplantagen, Bananenstauden, Orangenbäumen, Blumen,... Reiten ist toll! Unser Führer kennt den Weg selber gar nicht, und wir reiten einfach so drauf los. Einmal kommen wir von einem kleinen Trampelpfad an eine kleine Brücke aus Ästen, die Pferde haben Angst darüber zu gehen. Nachdem nach viel gutem Zureden das erste Pferd auf der Brücke einbricht, sich zum Glück aber noch auf die andere Seite retten kann, ist es unmöglich, die anderen Pferde über die Brücke zu bekommen, doch unser Führer gibt nicht auf und lässt die Pferde schließlich durch den kleinen Bach unter der Brücke „klettern“, es ist sehr sehr steil aber die Pferde schaffen es gerade so. Das war schon abenteuerlich. Nach der Tour werden wir auch noch zu Tee und Keksen eingeladen und am nächsten Morgen bringt uns unser Führer überraschenderweise ungeröstete Kaffeebohnen vorbei (wir hatten gefragt, ob man das hier kaufen kann).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do, 25.09.2008&lt;br /&gt;Wir machen einen Ausflug zu einem Fluss, in dem wir baden können. Das Wasser ist zwar kalt, aber es lässt sich aushalten. Es ist herrlich, sich durch das wilde Wasser zu kämpfen und wir haben viel Spaß. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329870036440446594" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SfeAjy0H9oI/AAAAAAAAALk/Ezul5GQnEy0/s320/Bolivien+061+(Small).JPG" border="0" /&gt;Danach geht’s wieder auf nach La Paz und wir starten eine letzte Shoppingtour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fr, 26.09.2008&lt;br /&gt;Ich sitze im Bus von La Paz nach Lima, 26 Stunden muss ich in diesem noblem Bus mit Stewardress verbringen, aus dessen Lautsprechern traurig-schnulzige Musik tönt. In mir drin ist die Freude über diese wunderschöne Zeit, die hinter mir liegt, und doch Trauer über den Abschied, den Abschied von Fabian und auch ein bisschen von Bolivien, das wirklich ein sehr schönes Land ist, und auch Abschied vom Reisen, denn übermorgen sitze ich wieder mit Vanessa im Flugzeug nach Hause.&lt;br /&gt;Es war so schön mit Fabian, ich vermisse ihn jetzt schon, vermisse es hier im Bus meinen Kopf an seine Schulter lehnen zu können, mich an ihn zu kuscheln.&lt;br /&gt;Es war eine sehr intensive Zeit miteinander und ich bin unheimlich froh, dass ich die Möglichkeit hatte nach Südamerika zu kommen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-3056812947984874882?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/3056812947984874882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=3056812947984874882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/3056812947984874882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/3056812947984874882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2009/04/ein-bisschen-verspatet-hier-nun-der.html' title='Ein bisschen verspätet hier nun der Bericht meiner Reise nach Peru und Bolivien im September 2008'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Sfd9pP3s5vI/AAAAAAAAALE/tbh-w1VDWLM/s72-c/Peru+%26+Bolivien+229+(Small).JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-2310649304273292868</id><published>2008-07-11T02:35:00.009+02:00</published><updated>2008-07-16T18:53:09.029+02:00</updated><title type='text'>Meine süßen kleinen Kinder, die ich schon so sehr vermisse...</title><content type='html'>&lt;p align="left"&gt;...wirklich, ich wache mit dem Gedanken an Indien auf und gehe auch wieder mit dem Gedanken an Indien ins Bett, nachdem ich mir fast jeden Abend ein paar Fotos von den Kids angeschaut habe. Ich wünschte ich wäre noch dort. Vor allem wenn mich die Leute so blöd angucken und dumme Bemerkungen ("toller Sonnenschutz!") machen, wenn ich etwas auf dem Kopf trage. Oder wenn ich in den Schrank gucke und einfach nicht mehr verstehe, wieso in aller Welt wir so viele Tassen haben. Da fühle ich mich fast schon wie eine Fremde, im eigenen Land. Es ist einfach eine ganz andere Welt. Aber keine Sorge, ich bin schon wieder dabei, mich einzuleben. Auch wenn ich dabei das Gefühl habe, mir geht diese Wärme verloren, die ich dort so oft erfahren habe...Nun möchte ich euch eine Bildershow mit den Gesichtern und Gesängen meiner Kinder zeigen. Erfreut euch daran, genießt die Farben, die großen Kinderaugen... es soll aber auch ein bisschen zum Nachdenken anregen... oder zum Spenden ;-)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-1e98635d8df30276" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v10.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3D1e98635d8df30276%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331401513%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D79EC44D61A3D989561D8919A162FD276999F6627.1A98D3994523264697FB6C80AFDB65ED1C0AD4B0%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D1e98635d8df30276%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DT-Z5JaPqj0_ILTdU689V_lBhO_8&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v10.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3D1e98635d8df30276%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331401513%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D79EC44D61A3D989561D8919A162FD276999F6627.1A98D3994523264697FB6C80AFDB65ED1C0AD4B0%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D1e98635d8df30276%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DT-Z5JaPqj0_ILTdU689V_lBhO_8&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Empfänger: Jesuitenmission&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bank: Liga Bank Nürnberg&lt;br /&gt;BLZ: 750 903 00 &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Konto: 5115582&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verwendungs-&lt;br /&gt;zweck: "3849 Ruth Adler"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte geben Sie beim Verwendungszweck auch noch Ihre vollständige Adresse an. Eine Spendenquittung wird zugesandt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-2310649304273292868?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='enclosure' type='video/mp4' href='http://www.blogger.com/video-play.mp4?contentId=1e98635d8df30276&amp;type=video%2Fmp4' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/2310649304273292868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=2310649304273292868' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/2310649304273292868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/2310649304273292868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/07/meine-sen-kleinen-kinder-die-ich-schon.html' title='Meine süßen kleinen Kinder, die ich schon so sehr vermisse...'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-695253362384574465</id><published>2008-06-25T16:49:00.007+02:00</published><updated>2008-06-25T21:40:54.222+02:00</updated><title type='text'>Welcome home!  ... ehm... nein?!!... noch nicht...</title><content type='html'>Tja liebe Freunde, leider muss ich euch mitteilen, dass ich immer noch in Indien bin. Und zwar ganz unabsichtlich... nein, auch wenn es zu mir passen wuerde, ich habe nicht mein Flugzeug verpasst. Ich war ganz ueberpuenktlich 4 Stunden vor Abflug am Flughafen. Vor ein paar Wochen wurde 40km ausserhalb von Bangalore ein neuer Flughafen eroeffnet, der ist (noch) so neu und so sauber und so professionell, gar nicht indisch-dreckig-chaotisch, so dass ich dort fast schon einen kleinen Kulturschock bekam ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ein spiegelblanker Fussboden ohne ein Kruemelchen Staub, die wenigen Leute sitzen vereinzelt zivilisiert auf den Stuehlen und liegen nicht massenweise auf dem Boden, kein Laerm, keine Verkaeufer, keine Bettler,... Ich fuehle mich wirklich komisch, als ob alle "indischen" Erinnerungen in dieser "sterilen" Umgebung unaufhaltsam entschwinden, so wie dir Wasser unaufhaltsam aus den Fingern rinnt. Mit der Zeit werde ich schlaefrig und nicke ab und zu ein. Bis ich merke, dass der Emirates-Schalter offen hat. Ich stelle mich in die Schlange und bibbere, dass mein Koffer nicht zu schwer sein wird, denn ich hatte keine Moeglichkeit ihn zu wiegen und Uebergewicht kostet 30 Euro pro Kilo. Aber als ich ihn dann aufs Band hieve, zeigt die Waage 22,5kg an und mir faellt ein Stein vom Herzen. Ich bekomme einen Fensterplatz, juhuu, muss aber nach dem Check-in noch eine bloede Flughafengebuehr zahlen... ok, dann Treppe rauf zum Gate... ich bin schrecklich muede, habe Muehe nicht im Stehen einzuschlafen... oh, erst durch die Immigration-Passkontrolle... nichtsahnend reiche ich ihnen meinen Reisepass... und sie fragen mich nach irgendwelchen Papieren, aber ich raff nix... hab keine anderen Papiere. Sie sagen, mir wuerde die Ausreise verweigert. Schock. Wieso, weshalb, warum, verdammt, das kann nicht sein.... Ist das ein Alptraum? Ich werde zu einem Schreibtisch gefuehrt, der etwas abseits steht. Dort sitzt ein Mann, der mir die Sache zwar halbherzig, aber doch etwas genauer erklaert. Wenn ich laenger als 6 Monate (ich bin seit 7 Monaten dort) in Indien bleibe, muss ich mich registrieren lassen (auch wenn ich ein Visum fuer ein Jahr habe) und das hab ich nicht getan. Ich wusste es nicht, denn ich hatte ja eigentlich geplant, nur 6 Monate zu bleiben und hab dann ganz spontan noch einen Monat verlaengert. Sie sagen mir, ich duerfe erst fliegen, nachdem ich mich registriert habe lassen und das waere erst morgen bei der Polizei in Bangalore moeglich. Na super. Mein Flug geht doch in 2 Stunden. Die Leere, die sich aufgrund des Schocks in mir ausgebreitet hat, weicht einer aufkommenden Panik. Soll mein Flugzeug etwa ohne mich fliegen? Wie soll ich denn dann nach Deutschland zurueckkommen? Shit mann, ich will nach Hause. Irgendwann machen sie mir klar, ich koenne dann morgen fliegen, es waere kein Problem, den Flug nochmal zu verschieben. Puh. Wenigstens muss ich keinen neuen Flug bezahlen. Nun gut, es bleibt mir wohl nix anderes uebrig, als nach Bangalore zurueckzugehen. Mein Koffer wird zurueckgeholt und auch die Flughafengebuehr wird mir zurueckerstattet. Ploetzlich ueberkommt mich eine schreckliche Muedigkeit und ich beschliesse, die restliche Nacht am Flughafen zu pennen, weil ich nicht mitten in der Nacht in Bangarole rumgeistern moechte und auch meine Freunde nicht zu sehr schocken moechte, indem ich mitten in der Nacht vor ihrer Tuer auftauche...''&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja und nun muss ich mich also mit der indischen Buerokratie rumschlagen, renne vom Foreigners Registration Office zur Polizeistation und zurueck und muss haufenweise Papiere ausfuellen, luegen und Schmiergeld zahlen, Passfotos und tausend Kopien machen und zwischendurch natuerlich ueberall stundenlang warten... Gott sei Dank helfen mir meine Freunde, denn allein haette ich das bestimmt nicht alles auf die Reihe gekriegt. Meinen Flug hab ich nun auf den 27. Juni verschoben, denn das zieht sich eben alles doch etwas laenger als einen Tag... ich hoffe wirklich, dass bis morgen abend alles geregelt ist, ich dann endlich fliegen kann und am Freitag um 13.15 Uhr nach genau 7 Monaten und 3 Tagen in Frankfurt wieder deutschen Boden betreten kann...&lt;br /&gt;Auch wenn sich das jetzt vielleicht so anhoert, hab ich nicht wirklich auf den Tag gewartet, an dem ich wieder in Deutschland sein werde. Dazu hab ich Indien und seine Menschen viel zu lieb gewonnen. Ich konnte nicht glauben, dass meine Zeit in Indien schon um ist und war wirklich schrecklich traurig ueber den Abschied. Jetzt, da ich eigentlich schon wieder zurueck in Deutschland sein sollte, kann ich kaum glauben, dass ich immer noch hier bin und merke, dass ich mich doch darauf freue, wieder nach Hause zu kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-695253362384574465?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/695253362384574465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=695253362384574465' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/695253362384574465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/695253362384574465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/06/welcome-home-ehm-nein-noch-nicht.html' title='Welcome home!  ... ehm... nein?!!... noch nicht...'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-8843260346615333270</id><published>2008-05-22T11:36:00.002+02:00</published><updated>2008-05-22T11:46:53.267+02:00</updated><title type='text'>Hab ich eigentlich schon irgendwann einmal erwaehnt,</title><content type='html'>... dass ich meinen Rueckflug auf den 24. Juni 2008 verschoben habe?? Kann mich nicht so leicht von Indien trennen und am liebsten wuerde ich noch laenger da bleiben ;-)&lt;br /&gt;Momentan sind Benni und ich in Mumbai, nach ein paar Tagen am Strand in Gokarna, und heut abend gehts auch schon weiter nach Rajasthan. Uns gehts bis auf ziemlich laestigen Durchfall sehr gut, bis jetzt sind wir noch nicht geschmolzen in der gluehenden Hitze.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-8843260346615333270?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/8843260346615333270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=8843260346615333270' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/8843260346615333270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/8843260346615333270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/05/hab-ich-eigentlich-schon-irgendwann.html' title='Hab ich eigentlich schon irgendwann einmal erwaehnt,'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-7385739321681457890</id><published>2008-05-14T12:03:00.004+02:00</published><updated>2008-05-14T13:46:57.491+02:00</updated><title type='text'>Summer Camp 2008</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Zeit hat einfach zu rasen begonnen, ich kann kaum glauben, dass mein letzter Bericht schon soo lange her ist. Anfang April haben die grossen Sommerferien hier begonnen, aber ein paar Kinder mussten bis zu einer Woche laenger im Hostel bleiben, da die Eltern das Schulgeld (ca. 55 Euro fuer das ganze Jahr) nicht zahlen konnten, denn erst nach dem Bezahlen durften sie ihre Kinder mit nach Hause nehmen. Ich war etwas wuetend und enttaeuscht, da man mir naemlich vorher immer gesagt hat, wenn die Eltern nicht zahlen koennen, muessen sie nicht oder nur teilweise zahlen. Und die Kinder waren so traurig, ich habe so viele Traenen gesehen. Und doch war dies in gewisser Weise vielleicht meine schoenste Woche im Hostel. Denn ich versuchtemit Mal-, Bastel- und Spielaktionen die Kinder aufzuheitern. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200197873383410178" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrQafzCigI/AAAAAAAAAGM/1elx_7QGiOw/s320/Picture+594.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Endlich hatten die Kids mal den ganzen Tag Zeit zun Spielen. Und es war herrlich lustig, wir bastelten Drachen, knuepften Freundschaftsbaendchen, malten unzaehlige Bilder, bauten Boote und liessen sie im Tuempel schwimmen, spielten Kegeln und Hockey mit wassergefuellten Plastikflaschen, undundund... &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200197899153213970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrQb_zCihI/AAAAAAAAAGU/pt2aiqCdQcE/s320/Picture+618.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fuer mich war es natuerlich wie immer stressig, da die Kinder soo viel Aufmerksamkeit brauchen und ich war zu der Zeit die einzigste Freiwillige im Hostel, selbst die Lehrerinnen und Betreuerinnen sind nach Hause gegangen. Das heisst, ich musste auch staendig die kranken und verwundeten Kinder versorgen und zwischendurch naehen usw. Vielleicht bin ich daher auch wieder krank geworden, hatte einen Tag sehr hohes Fieber, aber es ging mir schnell wieder besser (hab inzwischen auch mal einen Bluttest gemacht, weil ich staendig Fieber bekomme, aber ich bin gesund, also nix mit Malaria oder so). Aber die Anstrengung hat sich gelohnt, die Kinder waren total happy und einer hat mir z.B. gesagt, er ist total froh dass er hier ist, weil es hier mit mir so toll waere und alle anderen Kinder, die zu Hause sind wuerden sich nur langweilen... ;-) und als er dann endlich von seinem Vater abgeholt wurde, war er ganz traurig... &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein paar Tage danach (am 15.04.) begann das Summer Camp. William und Carolina kamen von ihren Reisen zurueck und 3 Studenten aus Bangalore (besser gesagt sie studieren in Bangalore, sie kommen aus Punjab (Nordindien), Manipur (Nordostindien) und Kenia) kamen und spaeter noch ein paar Jesuiten, die aber auch schon frueher wieder abreisten. Mit den Studenten aus Bangalore verstehen wir (Volunteers aus Europa) uns super, wir verbrachten halbe (oder auch mal ganze) Naechte auf der Dachterasse, genossen den naechtlichen Sternenhimmel und den leichten Wind (in den Zimmern kuehlt es auch nachts nicht ab, wir haben gerade Hochsommer mit Temperaturen so um die 40 Grad, man schwitzt praktisch durchgehend und ist heilfroh, wenn mal Wasser zum Duschen da ist), und unterhielten uns, der Gedankenaustausch und die Gemeinschaft mit Leuten in meinem Alter tat mir wirklich gut. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200192435954813426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrLd_zCifI/AAAAAAAAAGE/yQHkLHRwMWU/s320/Picture+599.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Fuer das Camp sollten eigentlich alle Kinder ab der 4. Klasse kommen, es kamen ungefaehr ein Drittel. Das Camp gestaltete sich praktisch wie Schulalltag, und doch versuchten wir den Freiraum, der uns gegeben wurde, so gut wie moeglich zu nutzen. Wir machten Projektarbeit, gingen mit den Kindern in die neu eingerichteten Labors und die Buecherei, machten Wanderungen und Ausfluege (Hoehepunkt war ein Ausflug zu einem Staudamm, alle badeten im Fluss und wir hatten viel Spass bei der Wasserschlacht), brachten ihnen Lieder bei usw. und ich bastelte natuerlich ganz viel mit ihnen. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200192423069911506" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrLdPzCidI/AAAAAAAAAF0/TZ0bJRQeNgs/s320/Picture+513.jpg" border="0" /&gt;Alles mit dem Ziel, den Kindern Englisch beizubringen, damit sie verstehen lernen, was sie nachplappern, den englischen Text in ihren Schulbuechern lesen koennen, ihre Aussprache verbessern und lernen, sich auf Englisch ausdruecken zu koennen. Und ganz wichtig war auch die Vorbereitung eines Programmes am Ende vom Camp, jede Klasse uebte ein Theaterstueck und ein paar Lieder ein. Ich war "Klassenlehrerin" der 6. Klasse, meiner Meinung nach die schlimmste ueberhaupt, es war teilweise wirklich hart, aber letzten Endes hat dann doch noch alles geklappt. Die Kinder sind es gewoehnt, geschlagen zu werden und da sie ganz genau wissen, dass wir das nicht tun, tantzten sie uns auf der Nase herum. Ab ca. der Haelfte des Camps gab mir Eric eine andere Arbeit, ich malte mit einem Jesuit Bilder an die Waende der zukuenftigen Kindergarten- und Vorschul-Raeume. Nebenher uebte ich nur noch das Theaterstueck mit meiner Klasse. Gestern war dann die Auffuehrung, ich uebernahm die Dekoration der Halle und die Gestaltung des Buehnenbildes, gleichzeitig musste ich meine Kids verkleiden, doch die hatten teilweise ihre Kostueme im Hostel vergessen oder weigerten sich die Kostueme anzuziehen, jeder fragte mich nach irgendetwas und ich, total im Stress, hab halb die Nerven verloren... Und doch waren am Schluss alle begeistert. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200192414479976898" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrLcvzCicI/AAAAAAAAAFs/JkrNlo2pD7U/s320/Picture+672.jpg" border="0" /&gt;Zuschauer (speziell die Eltern der Kinder) sind ausser den Pannur-Kids nur sehr wenige gekommen, aber die Auffuehrung wurde gefilmt und wird im oertlichen Fernsehen zeigt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich kann kaum glauben, dass das Camp schon vorbei ist, die 4 Wochen vergingen wie im Flug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200192427364878818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrLdfzCieI/AAAAAAAAAF8/ZafKGBkmY9E/s320/Picture+636.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt; Seit dem 10.05. ist mein Bruder Benni zu Besuch, ich hab mich riesig gefreut ihn wieder zu sehen und in ein paar Tagen geht es dann auf grosse Reise, juchee.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bis bald, liebe Gruesse aus dem heissen Indien, eure Ruth&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-7385739321681457890?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/7385739321681457890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=7385739321681457890' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/7385739321681457890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/7385739321681457890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/05/summer-camp-2008.html' title='Summer Camp 2008'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SCrQafzCigI/AAAAAAAAAGM/1elx_7QGiOw/s72-c/Picture+594.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-1524040194330068076</id><published>2008-03-27T10:49:00.003+01:00</published><updated>2008-03-27T11:04:30.381+01:00</updated><title type='text'>500 m Weg ...</title><content type='html'>... zwischen Schule und Hostel. Die Sonne knallt erbarmungslos auf mein Hirn.&lt;br /&gt;Hab den Morgen zuerst mit den “Chicken-Pox”-Kindern (Windpocken!) verbracht, wir haben gemalt und die Bilder an die Wand gehaengt, dann war ich in der Schule. Dort steht eine uralte Naehmaschine, natuerlich ohne Strom, sondern mit Fusspedal. Mit dieser hab ich ein paar von 60 Stoffhuellen genaeht fuer die “maps” (Tabellen mit Voegeln, Blumen, Alphabet, Mathe, Landkarten,…) in der Buecherei. Das System um den Oberfaden auf den Unterfaden zu faedeln ist total verrostet und somit musste ich ersteinmal ewig Faden auf das kleine silberne Unterfadenroellchen wickeln...&lt;br /&gt;Es ist Mittag. Alle Kinder kommen mir vom Hostel entgegen.&lt;br /&gt;“Good afternoon”&lt;br /&gt;Irgendwie hab ich es mit der Zeit mal wieder verpeilt oder sie haben die Zeiten wieder geaendert, ohne dass ich es mitgekriegt habe. Jedenfalls sind alle schon mit dem Mittagessen fertig.&lt;br /&gt;“Good afternoon”&lt;br /&gt;Naja, macht nix, das Essen wird auf mich warten.&lt;br /&gt;“Good afternoon”&lt;br /&gt;Die Kinder gruessen mich, ich sage mindestens 100 Mal “Good afternoon”, in verschiedenen Stimmlagen, damit es nicht langweilig wird.&lt;br /&gt;"Good afternoon".&lt;br /&gt;Manche Kids sagen “Good morning” oder “Good evening”. Ich muss lachen. Einige verpeilen es wirklich, aber es gibt auch ein paar Spassvoegel unter ihnen.&lt;br /&gt;“Good afternoon”.&lt;br /&gt;“Miss, beating” kreischt es mir da entgegen und ich versuche auf die schnelle Streit zu schlichten.&lt;br /&gt;“Good afternoon”.&lt;br /&gt;Einer weint, ich versuche ihn zu troesten und herauszubekommen, warum er weint, aber er geht einfach nur schluchzend weiter. Pavitraj erklaert mir, er muesse schnell zur Schule, wegen “Exam”.&lt;br /&gt;“Good afternoon”.&lt;br /&gt;Einem humpelnden Jungen muss ich versprechen, ihm spaeter einen Verband zu machen.&lt;br /&gt;“Good afternoon. Good afternoon”.&lt;br /&gt;Ach herrlich, ich liiebe diese Kinder einfach!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-1524040194330068076?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/1524040194330068076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=1524040194330068076' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/1524040194330068076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/1524040194330068076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/03/500-m-weg.html' title='500 m Weg ...'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-5691901548174310747</id><published>2008-03-23T09:33:00.012+01:00</published><updated>2008-04-02T20:25:44.019+02:00</updated><title type='text'>Frohe Ostern</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PEoMyzygI/AAAAAAAAAEE/KDhbOyzuOdI/s1600-h/101_4163.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184703790941719042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PEoMyzygI/AAAAAAAAAEE/KDhbOyzuOdI/s320/101_4163.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;euch allen! Ich hoffe ihr habt einen schoenen Festtag und euch gehts gut. Mir gehts super, gestern sind meine Oma und meine Schwester wieder nach Hause geflogen. Wir hatten eine echt schoene Zeit miteinander. Vor allem dass Oma mit dabei war, fand ich echt cool. Wir hatten viel zu lachen und die Inder waren immer ganz ueberrascht zu hoeren, dass es unsere Oma und nicht unsere Mutter ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184705461683997218" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PGJcyzyiI/AAAAAAAAAEU/ORxyAhvtJ7g/s320/BILD0081.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst verbrachten wir ein paar Tagen in der Loyola School (die jetzt uebrigens in St. Xaviers School umbenannt worden ist), dort wurden die riesigen Koffer geleert, die sie mitgebracht hatten. Zu Hause sind naemlich 200 Kuscheltiere gesammelt worden (hauptsaechlich in der Alois Henhoefer Schule, hier ein riesen Dankeschoen alle, die ein Kuscheltier gespendet haben) und die haben wir dann an die Kinder verteilt. Ihr koennt euch gar nicht vorstellen, wie sehr sie sich gefreut haben! Und wie dankbar sie waren, dass Kinder aus dem fernen fernen Deutschland ihnen aus Liebe ein Kuscheltier geschenkt haben, obwohl sie sie gar nicht kennen. Es war wirklich eine wunderbare Ueberraschung fuer sie. Mit strahlenden Augen kam Sharana Basava an und verkuendete, seine "doll" (das heisst eigentlich Puppe, aber die Kinder kannten kein Wort fuer Kuscheltier) heisse "King" und haette morgen Geburtstag. Nithin baute aus einem Pappkarton ein Auto, in das er sein Kuscheltier hineinsetzte, mit einer Schnur zum Ziehen dran.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184705908360596018" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PGjcyzyjI/AAAAAAAAAEc/hVDm0txkGVg/s320/BILD0091.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Veeresh bastelte sogar eine Schaukel... usw. Sie waren wirklich begeistert und wir waren ueberrascht, welch Kreativitaet so ein kleines Kuscheltierchen in diesen Kindern weckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gingen wir nach Pannur, aber dort waren keine Kinder. Ueber die Haelfte ist naemlich krank geworden und so wurden alle nach Hause geschickt, damit die anderen sich nicht auch noch anstecken. Mit der Zeit trudelten die auskurierten Kinder wieder ein. In Pannur genossen wir die Stille und den Frieden, erkundeten die Gegend und besuchten das naechste Dorf. Ueberall wurden wir freudig begruesst und einige luden uns zum Essen ein, Rebekka und Oma staunten ueber die Gastfreundschaft dieser armen Menschen. Waehrend wir in Pannur waren, studierten wir auch fleissig unsere Reisefuehrerund planten (zumindest den ersten Teil) unserer Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ging es samstags los, 5 Stunden Busfahrt nach Hampi. Ricardo, ein spanischer Artzt, der in den vorherigen 4 Wochen die Menschen in den Doerfern verarztet hat, begleitete uns und William, der franzoesische Volunteer, kam auch noch ganz spontan mit. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184706947742681682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PHf8yzylI/AAAAAAAAAEs/My3DLu0h-0k/s320/BILD0136.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;In Hampi gab es viele alte Tempelruinen zu besichtigen, das war echt schoen. Und obwohl es sehr touristisch war, hatte der Ort eine ganz eigene Atmosphaere und es war allein schon interessant, die Touristen zu beobachten. Am Sonntagmorgen sahen wir der Tempelelefantendame Lakshmi zu, wie sie ein Bad im Fluss nahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184707858275748450" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PIU8yzymI/AAAAAAAAAE0/v4WnnfbSm4g/s320/BILD0144.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Ricardo und William verliessen uns am Sonntagmorgen und wir setzen unsere Reise am Monatg fort, fuhren mit dem Bus nach Badami. Unser erster Eindruck war, dass dies eine haessliche, laute, stinkende Kleinstadt waere, doch am naechsten Tag, als wir durch die Gassen schlenderten auf der Suche nach den Hoehlentempeln, wurden wir eines besseren belehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184711380148931266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PLh8yzysI/AAAAAAAAAFc/kSSy9F_4sJg/s320/BILD0193.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Die Hoehlentempel waren beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Hindus das vor knapp eineinhalb Jahrtausenden aus dem Felsen gehauen haben, aber noch schoener fand ich die Landschaft, die Felsen, die Aussicht auf Badami und den Stausee, in dem haufenweise Frauen ihre Waesche wuschen, wobei das Klopfen der Waesche an den Felsen widerhallte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184712200487684818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PMRsyzytI/AAAAAAAAAFk/N3X3FOHmUUU/s320/BILD0210.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Unser naechstes Ziel war der kleine Bundesstaat Goa, beruehmt fuer seine schoenen Straende und Partys, als wir dort ankamen, total fertig von der halsbrecherischen Busfahrt, wurde ich ersteinmal von einem Hund gebissen. Nicht schlimm und es hat auch nur minimal geblutet, aber ich bin eben nicht gegen Tollwut geimpft. Der Hund zum Glueck schon, aber reicht das? Wir haben dann doch noch einen Arzt um Rat gefragt, und der hat mir die Entscheidung, ob ich mich noch impfen lassen will, freigestellt... naja, ich habs dann nicht gemacht, obwohl ich mich hinterher gefragt habe ob es unverantwortlich war, aber ich hab eben was von meiner impfgegnerischen Mutter geerbt und manchmal ein ziemlich grosses Gottvertrauen... Laut Hundebesitzer, den wir letzte Woche anriefen, da ich Fieber hatte, gehts dem Hund aber gut und auch mein Fieber ist so schnell wieder verschwunden wie es gekommen ist.&lt;br /&gt;In Arambol (Nord-Goa) verbrachten wir vier Tage am Strand, faulenzten, shoppten in den unzaehligen tollen Geschaeftchen, lernten Leute kennen (besonders Jose, der uns beherbergte, ein richtiger Lebenskuenstler der aussieht wie Robinson Crusoe)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184704469546551826" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PFPsyzyhI/AAAAAAAAAEM/cNJrt3WijK8/s320/BILD0016a.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;oder trafen sie zufaellig wieder (Ryuta, ein Kalifornier, den ich in Hampi kennenlernte und der in Bangalore studiert)...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach mussten wir nocheinmal einen Zwischenstop in Manvi machen, um die grossen Koffer nach Bangalore zu bringen. In Bangalore wurden wir von Anus (eine Freundin, die ich in Pannur kennenlernte) Familie ganz lieb beherbergt und versorgt, wir machten eine Tagestour nach Mysore, wo ein ziemlich beeindruckender Palast steht und brachen nach 2 Uebernachtungen in Bangalore nach Kerala auf, ein Bundesstaat ganz im Suedwesten Indiens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kochin sahen wir Kathakali, ein traditioneller indischer Tanz, ich fand es toll, waehrend Oma jedoch dabei eingeschlafen ist... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R-YYosyzybI/AAAAAAAAADc/I0Xb5P1GN7U/s1600-h/100_4479.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180855508834437554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R-YYosyzybI/AAAAAAAAADc/I0Xb5P1GN7U/s320/100_4479.JPG" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir machten eine Backwater-Tour, das war echt unbeschreiblich herrlich. Auf Booten wie diesen&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R-YYpMyzycI/AAAAAAAAADk/BqIg6JWDTlg/s1600-h/100_4481.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180855517424372162" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R-YYpMyzycI/AAAAAAAAADk/BqIg6JWDTlg/s320/100_4481.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R-YYpcyzydI/AAAAAAAAADs/kitMDecMrRw/s1600-h/100_4504.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5180855521719339474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: pointer; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R-YYpcyzydI/AAAAAAAAADs/kitMDecMrRw/s320/100_4504.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;durch eine wunder-wunderschoene Flusslandschaft geschippert werden und Bilder wie im Traum geniessen... Selten sah man mal ein Haeuschen am Ufer stehen oder traf auf ein anderes Boot, aber ansonsten nur Gruen und Voegel, ab und zu eine Kuh oder interessante Fruechte wie Mangos, Pfeffer, Jack-Fruits, Ananas, Kakao, Bananen, Kokos, Kardamon, ... Kerala ist wie ein Paradies und so reich an Fruechten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Kochin landeten wir mitten im tiefsten Urwald in der Naehe von Munnar in einem ziemlich noblen Gaestehaus mit Koch und Chauffeur. Obwohl solcher Luxus hier nicht teuer ist, hatte ich anfangs doch mit meinem schlechten Gewissen zu kaempfen, das mir sagte, das was wir hierfuer ausgeben ist ein Viertel von dem, was ein Kind in der St. Xaviers School fuer ein ganzes Jahr zum Leben braucht. Aber dann war ich von allem dort so begeistert, das ich das schnell vergas...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184708970672278146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PJVsyzyoI/AAAAAAAAAFA/4zwD25y50A4/s320/100_4834.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Das aufregendste war die gigantische Landschaft mit Bergen, Urwald, Felsen, Eukalyptusbaeumen, Fluessen, Seen und Wasserfaellen, die hoechstgelegenen Tee-Plantagen der Welt und allerhand sonstige interessante Pflanzen... Und Elefanten! Wir sahen einen, der musste Baumstaemme schleppen, und auf einem anderen sind wir sogar geritten, das war echt lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184709924155017890" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PKNMyzyqI/AAAAAAAAAFM/m-QKXz_JvrI/s320/100_4857.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Ok, langsam sollte ich mal Schluss machen, damit ich nicht den ganzen Ostersonntag vor dem Computer verbringe. Momentan bin ich noch in Bangalore, habe mit Anu und ihrer Familie Ostern gefeiert, aber heute abend werde ich endlich wieder nach Manvi zurueckfahren, ich habe "meine" Kids doch so sehr vermisst und manchmal ein schlechtes Gewissen gehabt, sie so lange "alleine" zu lassen... Mir wurde auch erzaehlt, dass ein paar immer wieder nach mir fragen, wenn ich nicht da bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist zwar jetzt etwas unpassend, da ich nur von unserer Reise und nicht von den Kindern erzaehlt habe, aber ich habe noch ein grosses Anliegen. Die Jesuitenmission in Nuernberg hat mir ein Spendenkonto eingerichtet, das Geld geht direkt an das Projekt. Falls mir jemand ein Ostergeschenk machen moechte oder sonst irgendwie ein bisschen Geld uebrig hat, duerft ihr es gerne spenden. Ich wuerde mich fuer "meine" Kids riesig freuen und die Kinder und Jesuitenpater ( Projektleiter) natuerlich auch. Es wird immer Geld benoetigt, zuallererst natuerlich um fuer die Kinder Essen und was sie sonst noch so brauchen zu kaufen und die Schulbildung zu finanzieren, zum anderen wird aber auch gerade ein Krankenhaus und eine Kirche in Pannur gebaut und in Manvi moechte man noch ein zweites Hostel-Gebaeude bauen, um noch mehr arme Kinder aufnehmen zu koennen. Das Geld wird auf jeden Fall sinnvoll eingesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesuitenmission&lt;br /&gt;Liga Bank Nürnberg, BLZ 750 903 00&lt;br /&gt;Kto. 5115582&lt;br /&gt;Verwendungszweck: "3849 Ruth Adler"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5184706428051638850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PHBsyzykI/AAAAAAAAAEk/5qsUEzRq3ac/s320/BILD0093.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Vielen lieben herzlichen Dank schon mal im Vorraus. Ich hoffe ihr seid fleissige Spender ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin auch am ueberlegen, ob ich nicht so etwas wie Patenschaften arrangieren kann, wer Interesse hat kann sich ja schon einmal bei mir melden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-5691901548174310747?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/5691901548174310747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=5691901548174310747' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5691901548174310747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5691901548174310747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/03/frohe-ostern.html' title='Frohe Ostern'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R_PEoMyzygI/AAAAAAAAAEE/KDhbOyzuOdI/s72-c/101_4163.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-7201019474877407354</id><published>2008-01-18T06:54:00.016+01:00</published><updated>2008-02-22T21:10:42.003+01:00</updated><title type='text'>Namaskara</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zHXBmSXI/AAAAAAAAADE/XkoaTXvTnws/s1600-h/100_3288.JPG"&gt;  &lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ja, ich lebe noch und mir geht es gut, habe &lt;st1:state st="on"&gt;mich&lt;/st1:state&gt; in diesem wundervollen und anfangs doch so &lt;st1:place st="on"&gt;&lt;st1:placename st="on"&gt;fremden&lt;/st1:placename&gt; &lt;st1:placetype st="on"&gt;Land&lt;/st1:placetype&gt;&lt;/st1:place&gt; eingelebt und eine Aufgabe in der Loyola School gefunden, mit der ich schwer beschaeftigt bin. Aber davon erzaehle ich spaeter, zuerst einmal moechte ich von dem Projekt hier berichten. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;PANNUR JESUIT SOCIAL SERVICE CENTRE&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie alles anfing&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 2002 wird die Pannur-Mission gegruendet, deren Anliegen es ist "nicht den Fisch, sondern das Netz zu geben” und sich (neben Haeuserbau, medizinischer Versorgung, Selbsthilfegruppen,…) hauptsaechlich um die Schulbildung der Kinder zu kuemmern, denn Bildung ist der einzigste Ausweg aus der Armut, Unterdrueckung und Ausnutzung der Dalits. Die "Landlords" und Leute hoeherer Kasten sehen verachtend auf die Dalits herab und sorgen dafuer, dass sie aus der Gesellschaft ausgestossen bleiben. Die Jesuiten wollen den Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft geben, denn sie fanden die meisten Kinder in den umliegenden Doerfern statt in die Schule gehend, Kuehe huetend vor. Pro Kuh bekommt ein Kind 10 Rupien im Monat, das sind weniger als 20 Cent. Es ist nicht einfach, die Kinder aus ihrem bisherigen Leben herauszuholen und so gehen die Jesuiten mit einem Kassettenrecorder auf's Feld, um die kuehehuetenden Kinder mit sich vertraut zu machen... von der Musik angezogen kommen sie neugierig herbei, hoeren interessiert zu und fangen an zu tanzen. Damit beginnt sich ihr Leben von Grund auf zu aendern...&lt;/p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Heute&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;gehen insgesamt 500 von diesen armen Dorfkindern in verschiedenen Einrichtungen (auch in weiter entfernten Staedten) regelmaessig zur Schule. In Pannur selbst wurde ein "Hostel" gegruendet, in dem heute 43 Kinder betreut werden. Sie gehen in die staatliche Schule, bekommen im Hostel aber Zusatzunterricht, etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zIHBmSZI/AAAAAAAAADU/7CLVr90vB4s/s1600-h/100_3071.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zIHBmSZI/AAAAAAAAADU/7CLVr90vB4s/s320/100_3071.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169696005429807506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;        Auf dem Bild sind die Pannur-Kids in ihrem Klassenzimmer zu sehen. Stuehle und Tische gibt es nicht, daher sitzen sie auf dem Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Kinder sich praechtig entwickelten und auch ihre Leistungen in der Schule sehr zufriedenstellend waren, wollte Fr. Eric SJ (der die Pannur-Mission leitet) eine grosse, englischsprachige Schule fuer Dalit-Kinder gruenden, um ihnen eine richtig gute Ausbildung zu ermoeglichen, da die staatlichen Schulen doch oft sehr zu wuenschen uebrig lassen. Und so wurde die Loyola School (aufgrund besserer Strassenverhaeltnisse) in der Kleinstadt Manvi gebaut, 14 km vom Dorf Pannur entfernt. Dort gehen heute 423 Kinder zur Schule und von diesen wohnen 160 im dazugehoerigen Hostel (da der Schulweg zu weit waere und um sie bestmoeglichst versorgen zu koennen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tagesablauf in der Loyola School&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;5.30. Im Hostel ertoent die Glocke, woraufhin sich in den 5 Schlaafsaaelen je ca. 30 kleine Koerper unter den duennen Decken mehr oder weniger zu regen beginnen. Manche muessen regelrecht von ihren Strohmatten gezerrt werden. Muede und schlaftrunken tapsen die Kinder zum Waschraum, putzen Zaehne und besprenkeln sich ein wenig mit Wasser, was sie sich waschen nennen und dabei auch die Seife oftmals links liegen lassen, wenn sie denn eine haben. Dann kramen sie ihre Schuluniformen aus ihren Koffern, in denen sie ihren ganzen Besitz verstauen&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xHnBmSUI/AAAAAAAAACs/SnpMidTK-jQ/s1600-h/100_3205.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xHnBmSUI/AAAAAAAAACs/SnpMidTK-jQ/s320/100_3205.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169693797816617282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und schluepfen in das blau-weiss gestreiftes Hemd, blaue Hose oder Rock, Guertel und Krawatte. Seit neustem gibt es sogar einen Spiegel in jedem Zimmer, vor diesem wird sich dann Kokosnussoel in die Haare geschmiert und ordentlich frisiert, damit es keinen Aerger gibt.&lt;br /&gt;Ein paar Kinder muessen auch noch jeden Morgen fegen und putzen.&lt;br /&gt;Um 6.30 Uhr versammeln sich dann alle Kids in dem Raum, der als Kapelle dient, zum Beten. Zuerst eine viertel Stunde lang auf Kannada, danach beginnt die Messe, die unter der Woche auf Englisch gehalten wird.&lt;br /&gt;Das friedliche Beisammensitzen und der begeisterte Gesang, der mit Trommeln und Schellen begleitet wird, lassen einen kaum ahnen, dass viele der Kinder Hindus und Moslems sind. Aber man spuert doch, dass sie waehrend der Gebete etwas vereint: die Dankbarkeit. Sie beten jeden Morgen fuer ihre "benefectors and their families" denn sie wissen, dass ihr jetztiges Leben nur durch Spenden ermoeglicht wird. Es ist so ganz anders von ihrem frueheren Leben, sicherlich nicht viel einfacherer, aber etwas grundlegendes hat sich doch geaendert: Sie sind keine dreckigen kleinen Dorfkinder ohne jede Zukunftsperspektive mehr, sondern sie sind ordentlich gekleidete, selbstbewusste Schulkinder, deren Schule der groesste Gebaeude der Stadt ist (3-stoeckig, also Erdgeschoss, 1. und 2. Stock) und wenn man sie nach ihren Traeumen fragt, bekommen sie strahlende Augen und liefern meist Antworten wie Doctor, Police-man oder Teacher. ("Die Polizei war nicht gerecht in meinem Dorf, darum moechte ich Polizist werden, um in meinem Dorf fuer Gerechtigkeit zu sorgen.", "Ich bin ein schreckliches Kind, aber wenn ich gross bin moechte ich mich als Lehrerin um 10 schreckliche Kinder kuemmern.")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Gottesdienst gibt es Fruehstueck, danach gehen die Kinder in die Schule, die ca. 500m entfernt ist, dort startet um 8.30 Uhr der Unterricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xHXBmSTI/AAAAAAAAACk/ENb0MZY9hSQ/s1600-h/100_3194.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xHXBmSTI/AAAAAAAAACk/ENb0MZY9hSQ/s320/100_3194.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169693793521649970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                             Loyola School, vom Hostel aus gesehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt die Klassen LKG (Kindergarten), UKG (Vorschule) und die Klassen 1 bis 8 mit jeweils zwischen 21 und 52 Schuelern.&lt;br /&gt;Um 9.30 Uhr gibt es eine "Assembly", alle Schueler stellen sich in Reih und Glied vor dem Schulgebaeude auf, singen und beten, lesen die Ueberschriften aus der Zeitung vor, singen die Nationalhymne, den Geburtstagkindern wird gratuliert, danach gehen alle wieder in ihre Klassen.&lt;br /&gt;Zwischen 12.30 und 13.20 Uhr ist Mittagspause, die Hostel-Kids laufen zum Hostel, die anderen setzen sich vor die Schule auf den Boden und essen ihren mitgebrachten Reis.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xGnBmSSI/AAAAAAAAACc/ZFvBkBTJs2k/s1600-h/100_3170.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xGnBmSSI/AAAAAAAAACc/ZFvBkBTJs2k/s320/100_3170.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169693780636748066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                               So wird hier gekocht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor 16 Uhr gibt es nochmal eine kurze Assembly mit Gebet und Gesang, dann ist die Schule aus. Fuer die Hostel-Kinder gibt es danach "Tindi" (Kekse oder irgendetwas anderes kleines zu essen), dann holen sie ihre Wassereimer fuer "watering", sie muessen ihre Pflanzen giessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xIXBmSWI/AAAAAAAAAC8/wxJjUczdXxg/s1600-h/100_3284.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xIXBmSWI/AAAAAAAAAC8/wxJjUczdXxg/s320/100_3284.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169693810701519202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun endlich haben sie eine Stunde freie Zeit zum Spielen, koennen aber auch fuer "Games" auf den Sportplatz gehen, wo die Betreuer mit ihnen spielen, Geschichten erzaehlen, singen und tanzen, bis es Zeit fuer "bath" ist, die Kinder waschen sich und auch ihre Kleider selbst.&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zHXBmSXI/AAAAAAAAADE/XkoaTXvTnws/s1600-h/100_3288.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zHXBmSXI/AAAAAAAAADE/XkoaTXvTnws/s320/100_3288.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169695992544905586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Danach muessen sie Hausaufgaben machen und lernen, mit einer Unterbrechung um 20 Uhr  fuers Abendessen, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xH3BmSVI/AAAAAAAAAC0/IiTtMRuBuJU/s1600-h/100_3250.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75xH3BmSVI/AAAAAAAAAC0/IiTtMRuBuJU/s320/100_3250.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169693802111584594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                                            Speisesaal im Hostel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und um 22 Uhr ist dann endlich Nachtruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ich hier so mache&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;werde ich demnaechst ausfuehrlicher erzaehlen. Ich wohne im Hostel in der Loyola School in Manvi (meine ersten 2 Wochen und die Weihnachtsferien verbrachte ich in Pannur). Grob gesagt sind meine zwei Hauptaufgaben die Kleider von den Kindern zu flicken und Malunterricht in der Schule zu geben, nebenher tue ich noch ab und zu dies und das und jenes,  z.B. verarzte ich kleine Wunden, ziehe Spreisel, spiele mit den Kids, erzaehle Geschichten, trockne Traenen, schlichte Streit, kuemmere mich um kranke Kinder, helfe beim Anziehen, teile Essen aus, helfe Wassereimer tragen und bei den Hausaufgaben, bin Ansprechpartner von den Kindern fuer alles moegliche...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zH3BmSYI/AAAAAAAAADM/v6fdMwm0n60/s1600-h/100_3379.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zH3BmSYI/AAAAAAAAADM/v6fdMwm0n60/s320/100_3379.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169696001134840194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;    Auf dem letzten Bild fuer heute seht ihr mich mit ein paar Kindern und William, dem Volunteer aus Frankreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen kommen meine Schwester und meine Oma mich besuchen, sie bleiben fuer 4 Wochen und wir werden ein bisschen rumreisen, darauf freue ich mich schon sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hiermit schicke euch die allerherzlichsten Gruesse und dicke Umarmungen aus dem heissen Indien, vergesst mich nicht, bis bald,&lt;br /&gt;eure fEjA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-7201019474877407354?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/7201019474877407354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/7201019474877407354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2008/01/namaskara.html' title='Namaskara'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/R75zIHBmSZI/AAAAAAAAADU/7CLVr90vB4s/s72-c/100_3071.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-5776414222377412194</id><published>2007-12-31T09:01:00.000+01:00</published><updated>2007-12-31T09:24:29.953+01:00</updated><title type='text'>Ihr Kinderlein kommet… zur Krippe herkommet in Pannurs Stall</title><content type='html'>Ich hoffe, ihr hattet alle ein schoenes, froehliches, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest und wuensche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe,euch geht es gut dort im fernen kalten Deutschland (oder wo auch immer ihr gerade seid). Mir gehts super und finde es immer noch unbeschreiblich schoen hier. Aber ich bin nicht der Typ, der wochenlang vor Freude die ganze Zeit nur im Dreieck huepfen kann und so hab ich auch schon ein paar kleine Kriesen erlebt… ist schon komisch, man mus sich aufgrund der ganz anderen Kultur wieder von Anfang an mit sich selbst auseinandersetzen und lernen, in dieser neuen Umgebung mit seinen Fehlern zurechtzukommen. Abe rim grossen und ganzen fuehle ich mich ziemlich wohl hier und habe es bisher noch nie bereut, nach Indien gegangen zu sein. Manchmal wuenschte ich mir sogar, ich koennte den ganzen Rest meines Lebens in Indien verbringen. Ob ich Heimweh habe? Meine Familie vermisse ich manchmal schon, immerhin hab ich 18einhalb Jahre fast jeden Tag mit ihnen verbracht. Aber bisher war es nur einmal ganz schlimm und zwar am Morgen des 24.12. Ich dachte, Weihnachten ohne meine Familie wuerde ganz ganz schrecklich werden…. und dann wurde es einfach unbeschreiblich schoen:&lt;br /&gt;“Um Mitternacht feiern wir einen Gottesdienst und ich lasse mich fallen in diese ungeahnt tiefe Freude, bescheidene Einfachheit und unverdorbenen Frieden der Aermsten der Armen. Ich koennte vor Freude weinen …nein, mir ist  eher danach, 26 Purzelbaeume zu schlagen und 53 Luftspruenge zu machen. Mir kommt es fast so vor, als waere ich selbst in Bethlehem vor 2007 Jahren. Jedenfalls bekomme ich (weg von Konsum und Materialismus in Europa) mehr denn je eine Ahnung davon, wie es sich damals zugetragen haben muss. (Dieses Erlebnis ist das schoenste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe. Und so gerne ich es mit euch teilen wuerde, ist es leider unmoeglich, dies in Worte zu fassen, man kann es nur tief in seinem Herzen spueren.) Nach dem mitternaechtlichen Gottesdienst, in dem die Haelfte der Kinder einschlaeft (gibt es etwas schoeneres als schlafende Kinder?) setzt sich die ganze Gemeinde in einem grossen Kreis vor die Krippe, die draussen aufgebaut ist, und jeder bekommt ein Stueck Kuchen und einen Schluck heissen Tee (ueber den man sich freut wie ein Schneekoenig,denn es ist ziemlich kalt). Danach ziehen ein paar Kinder los, um mit dem “Baby-Jesus” aus Ton jades Haus im Dorf zu besuchen  (sie sind fast die ganze restliche Nacht unterwegs) Ich habe das leider nicht mitbekommen,sonst waere ich liebend gerne mitgegangen.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen gibt es einen Gottesdienstim Freien (mit Taufe), da so viele Leute kommen, dass sie nicht alle in die Kapelle gepasst haetten. Ich mag die Gottesdienste hier, obwohl ich kein Wort verstehe, aber sie sind so lebendig und der Gesang ist so schoen… Den restlichen Vormittag verbringen William (ein 30-jaehriger Franzose) und ich damit, Obst zu schnippeln, ein leckerer Obstsalat soll unser Weihnachtsgeschenk fuer alle sein. Nach dem leckeren, reichlichen Mittagessen gehen alle Kinder, die Lehrerin, die englische und die italienische Familie, die zu Besuch sind, William und ich zum Fluss, die Kinder nehmen ihre Kleider zum Waschen mit. Die Erfrischung endet in einer ausgelassenen Wasserschlacht. Und auch sonst spielen und toben wir den ganzen Tag mit den Kindern…Es ist so schoen, dass sie noch richtige Kinder sind, die nicht viel brauchen zum Spielen und nicht von Computer, Fernsehen und Ueberfluss “verdorben”sind. Und wenn sie spielen, geht es ihnen wirklich nur um den Spass und nicht ums gewinnen, ich glaube, sie wissen gar nicht,was gewinnen ist. Was diesen Weihnachtstag zu einem so besonderen Tag macht, ist nicht das gute Essen, kein Flittern und Glimmer, keine Ueberheblichkeit, kein Konsum und keine Geschenke, sondern die einfache Freude und das lustige Miteinander.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-5776414222377412194?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/5776414222377412194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=5776414222377412194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5776414222377412194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/5776414222377412194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2007/12/ihr-kinderlein-kommet-zur-krippe.html' title='Ihr Kinderlein kommet… zur Krippe herkommet in Pannurs Stall'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-3701827543806835866</id><published>2007-12-11T07:26:00.000+01:00</published><updated>2007-12-11T08:43:37.450+01:00</updated><title type='text'>Klopapier gibt es nicht und der Mond hat kein Gesicht mehr...</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;... wirklich, wenn ich es nicht besser wuesste, haette ich statt einem Gesicht nur den Hasen darin gesehen. Und auch sonst ist alles ganz, ganz anders in Indien. Die ersten paar Tage war ich ganz erschlagen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;25.11.2007 Ankunft in Bangalore&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;*Ich muss eine halbe Ewigkeit auf meinen Koffer warten. Viele Leute sprechen mich an, einfach so. Aber ich bin einfach nur hundemuede und wie in Trance stolpere ich aus dem Flughafen. Draussen erwartet mich eine ungewohnte Waerme, obwohl es schon dunkel ist. Mir bleibt nichts anderes uebrig als hineinzutauchen in Bangalores buntes, lautes, wuselndes Chaos. Allein meine erste Fahrt in einer Autorikscha ist ein einziges Abenteuer. Zwei Tage, bevor ich Deutschland verliess, habe ich meine Fuehrerscheinpruefung bestanden (Hallelujah!) und dann in Indiens Verkehrschaos zu landen, ist schon ein kleiner Schock. *&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;An dem einen Tag, den ich in Bangalore verbrachte, bakam ich nicht viel von der Stadt zu sehen und von daher war der Verkehr das fuer mich wohl beeindruckenste. Verkehrsreiche Strassen sind ein einziges Hupkonzert. Wirklich, es vergehen keine 2 Sekunden, in denen nicht gehupt wird. Vor allem die Mofas, und davon gibt es sehr, sehr viele. Jeder faehrt wie er will, aber es passiert nichts, das ist das Krasse.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hier auf dem Land sind statt der vielen Mofas und Autos Kuehe, Ziegen, Huehner, Hunde, Voegel und Menschen auf den Strassen unterwegs. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;27.11.2007 Fahrt nach Pannur&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;*Ich werde heftigst durchgeschuettelt aufgrund der bucklig-huppligen Staubpiste, die sich Starsse nennt. Aber darauf achte ich nicht, denn ich bin mit etwas anderem beschaeftigt... schauen und staunen. Kleine Felsenberge in bizarren Formationen. Eine Frau in buntem Sari kommt uns entgegen, sie traegt eine Wasserkaraffe auf dem Kopf. Reis-, Sonnenblumen-, Baumwoll- und Kornfelder. Wir ueberholen ein paar Kuehe mit bunt angemalten Hoernern. Eine Ansammlung kleiner, strohbedeckter Lehmhuetten, vor denen Huehner scharren und Kinder spielen, die aufgeregt winken, als wir vorbeifahren. Auf der Strasse laeuft ein Mann, statt Hosen traegt er ein Tuch um die Hueften geschlungen, man sieht kaum sein Gesicht, da er ein riesiges Buendel Stroh auf dem Kopf transportiert. Ein Fluss, in dem Frauen Waesche waschen, wunderlicherweise kommt unser Jeep heil ueber die schmale Bruecke. Wieder ein paar Huetten, vor denen rote Chillischoten getrocknet werden, ein Pfau stolziert auf und ab, bunte Saris flattern im Wind. Wir ueberholen einen Trecker, der laute Musik anhat und viele Menschen auf dem Anhaenger transportiert. In Kornfeld sitzen Frauen, die das Korn von Hand ernten. In der Ferne wiegen sich Palmen im Wind. Langsam versinkt die Sonne als glutroter Feuerball am Horizont.*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Indiens Schoenheit live zu sehen ist unbeschreiblich wunderbar. Ich kann kaum glauben, dass ich das alles erleben darf. Hoffentlich werde ich mich nie daran gewoehnen und immer mit staunenden Augen schauen, die diese Schoenheit zu wuerdigen wissen.  Oft sitze ich auf dem Dach des Internats in Pannur, besonders zur Zeit des Sonnenuntergans und geniesse die Aussicht, beobachte das Dorf, die Bruecke ueber den Fluss und die Menschen, die vorbeiziehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Neben der Schoenheit Indiens bin ich vor allem auch von den Menschen, ganz besonders den Kindern, sehr beeindruckt. Sie sind ja so goldig! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;27.11.2007 Ankunft in Pannur&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;*Eine Kinderschar rennt auf mich zu und umringt mich. Sie rufen Aunty und Miss, finden alles Moegliche an mir faszinierendund sagen stolz Englische Brocken auf. Genau wie es mir von dem Maedchen beschrieben wurde, die letztes Jahr hier war. Wunderschoen, dieser herzliche Empfang.*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Kinder wachsen mir mit jedem Tag mehr ans Herz. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Doch so schoen und idyllisch sich das bis jetzt anhoert, hat alles doch seine zwei Seiten. Weiss und Schwarz, schoen und schrecklich, Hoehen und Tiefen, die dem Leben seine ganze Fuelle schenken. Immer wieder merke ich, trotz dass die Schoenheit mich blendet, wie unendlich arm die Menschen hier sind. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich sah einen Mann, der ein Kind mit einem Stock geschlagen hat, ich sah Frauen, die Steine schleppen muessen, ich sah Maedchen in Tabeas Alter, die auf ihre kleinen Geschwister aufpassen muessen und ich lernte einen Jungen kennen, der nicht in die Schule gehen darf, weil er Kuehe hueten muss. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;3.12.2007 Ausflug nach Manvi&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;*Ich laufe mit einer Wasserflasche in der Hand durch die kleine Stadt Manvi. Ein Mann kommt auf mich zu und redet auf mich ein. Ich verstehe kein Wort, aber scheinbar will er irgendetwas mit meiner Wasserflasche, daher gebe ich sie ihm. Er trinkt. (Wenn Inder aus Flaschen trinken, schuetten sie sich das Wasser so in den Mund, dass sie die Flasche nicht beruehren... hab sie danach trotzdem nicht mehr benutzt...). Nach einer Weile findet mich dieser Mann wieder und bringt mir ein paar Trauben, die er offensichtlich irgendwie fuer mich aufgetrieben hat. Er kommt ein zweites Mal und bringt mir eine Handvoll Knabberzeug. (Keine Sorge, ich habs nicht gegessen) Da ich ausserstande bin herauszufinden, ob er dies aus Dankbarkeit fuer den sSchluck Wasser, den ich ihm gab, getan hat oder weil er mich aus sonstigen Gruenden (eine Weisse) faszinierdend fand, wird es fuer immer sein Geheimnis bleiben. Als ich daraufhin mit dem Bus zurueck nach Pannur fahre, unterhalten sich neben mir zwei Maenner lautstark. Sie werden immer lauter, bin ich bemerke, dass sie sich heftig streiten. Andere mischen sich ein, eine Frau versucht zu schlichten. Ich weiss nicht, worum es in diesem Streit geht, aber in dem Gesicht des einen Mannes kann ich so viel Leid und Verzweiflung sehen, dass ich beinahe weinen muss.*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Menschen hier sprechen Kannada und die Kinder und viele viele andere koennen kein Englisch, das ist wirklich sehr sehr schade. Anuradha (Anu) brachte mir ein paar Worte Kannada bei, aber weit werde ich wohl nicht kommen, da sie auch eine ganz andere Schrift haben....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;7.12.2007 Abschied von Anu und Lorea&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist Nachmittag. Anu und ich sitzen auf dem Betonklotz vor der Kueche mit Blick auf den Hof, essen Kekse, die wir in unseren Tee tunken, wie wir es in letzter Zeit so oft getan haben. Anu ist ein indisches Maedchen aus Bangalore, sie kam um ein paar Hintergrundinformationen fuer ihr Studium zu sammeln und in den letzen 10 Tagen verbrachten wir beinahe jede Minute zusammen. Sie ist sehr nett und der einzige Mensch hier, dessen Englich ich recht gut verstehen kann. Heute abend wird sie nach Hause fahren (aber sie moechte im Maerz wiederkommen). Auch Lorea aus Spanien, die einen Monat hier verbrachte, wird uns heute verlassen. Wir waren zu dritt in einem Zimmer untergebracht, bei dem die Fenster keine Scheiben haben und die Klospuelung nicht funktioniert. Von nun an werden nur noch die Lehrerin, die Koechin, die Granny und Father Maxim (wenn er nicht gerade unterwegs ist) hier wohnen. Ich frage mich, wie es wohl ohne Anu und Lorea sein wird...*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;9.12.2007 Stromausfall&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich sitze mit den Kindern draussen auf der Treppe. Wie so oft ist der Strom ausgefallen, daher ist es bis auf die Kerze, die wir angezuendet haben, stockdunkel. Ein paar Maedchen kuscheln sich an mich. Keiner sonst schenkt ihnen koerperliche Waerme und Zuneigung, von daher sitzen sie so gern auf meinem Schoss. Die kleine Santoshi weint. Ich versuche sie zu troesten, doch still schluchzend kullern ihr die Traenen uebers Gesicht. Ich singe ihr etwas vor, druecke sie an mich, streichel ihr uebers Haar. Ich weiss nicht, warum sie so weint und kann sie auch nicht fragen. Wie sehr wuensche ich mir doch in diesem moment, ihre Sprache zu beherrschen. Unschuldige Kindertraenen koennen so herzzerreissend sein...*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ihr sehr, es geht mir gut. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hier in Manvi gibt es nur 2 Computer mit Internet und ich bekomme ein schlechtes Gewissen, dass ich den einen so lange blockiere.... von daher hoer ich mal auf, obwohl ich noch so viel mehr schreiben koennte. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Szenenausschnittenmein Leben hier ein wenig naeher bringen. Ich bitte euch, wer Zeit und Geld hat, der komme mich besuchen. Indien ist auf jeden Fall eine Reise wert!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-3701827543806835866?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/3701827543806835866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=3701827543806835866' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/3701827543806835866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/3701827543806835866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2007/12/klopapier-gibt-es-nicht-und-der-mond.html' title='Klopapier gibt es nicht und der Mond hat kein Gesicht mehr...'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-1185598832493816795</id><published>2007-12-03T09:10:00.000+01:00</published><updated>2007-12-03T09:30:28.870+01:00</updated><title type='text'>Endlich in Indien</title><content type='html'>Ich bin gut angekommen!!! Flug usw. verlief alles gut, Lucy, ein Maedchen aus Nicaragua holte mich in Bangalore ab und dann blieben wir noch einen Tag dort, bevor wir mit demNachtbus 9 Stunden nach Manvi gefahren sind. Die Entfernungen hier hab ich ehrlich gesagt unterschaetzt, aber das macht nichts, denn man hat Zeit hier.... Die letzte Woche verbrachte ich dann in Pannur, dort ist es sehr friedlich und ruhig, aber bald werde ich vermutlich nach Manvi umziehen. Ich hab leider momentan keine Zeit, viel zu schreiben, ich wollte nur sagen, dass es mir gut geht. Wieder gut geht, denn ich war schon krank, einen Tag lag ich mit Fieber im  Bett, aber es war nur eine normale Erkaeltung, keine Sorge. Anfangs hatte ich auch einen ziemlichen Kulturschock und  heftig mit dem Jetlag zu keampfen... aber ich gewoehne mich ganz gut ein hier...&lt;br /&gt;Indien ist der Wahnsinn sag ich euch. Ich bin total begeistert. Diese unglaubliche Schoenheit... da kann man nur staunen. Ich kann immer noch kaum glauben, dass ich nun wirklich hier bin. Und gleichzeitig bin ich so dankbar, dass ich das alles erleben darf.&lt;br /&gt;So, ich bemuehe mich, bald wieder (und ausfuehrlicher) von mir hoeren zu lassen.&lt;br /&gt;Machts gut dort im kalten Deutschland, eine schoene Adventszeit wuensch ich euch, bis demnaechst, eure fEjA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-1185598832493816795?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/1185598832493816795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=1185598832493816795' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/1185598832493816795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/1185598832493816795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2007/12/endlich-in-indien.html' title='Endlich in Indien'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3873148516884023775.post-3682198612453286969</id><published>2007-06-19T22:58:00.001+02:00</published><updated>2007-07-30T02:33:01.525+02:00</updated><title type='text'>Pfingstferien 2007: Südfrankreich</title><content type='html'>Meine letzten offiziellen Schulferien... tja, wo verbrachte ich die? Die erste Woche natürlich in Taizé, wonach ich mich schon lange gesehnt und sehr darauf gefreut hatte. Taizé war (wie ich jedes Mal feststelle) anders als sonst, aber toll wie immer. Ein wirklich wundersamer Ort, an dem man Stille und Heil, Zufriedenheit und Frieden, Geborgenheit und Gott, Spaß und Freundschaft, Vertrauen und Glauben finden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollten wir (mein Bruder, mein Freund und ich) in Taize jemanden finden, der uns mit ans Meer nehmen würde, aber wir haben niemanden gefunden. Sonntagmorgens kristallisierte sich langsam die Idee heraus, mit dem Zug zu fahren. Die Sehnsucht nach dem Meer war größer als die Ebbe im Geldbeutel. Der Schmerz über den Abschied von Taize wurde von der Vorfreude auf das Meer überstrahlt. Von meiner Schwester wurden wir noch an den Bahnhof gefahren und dann machten wir uns auf den Weg ins Ungewisse. Egal wo hin, Hauptsache ans Meer, die billigste Zugverbindung bitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092768588125448242" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0mDFp8KDI/AAAAAAAAABc/Izc5GPz3aHw/s400/101_1935.jpg" border="0" /&gt;Obwohl wir kein Französisch können, fanden wir uns abends nach fünfstündiger Zugfahrt in Marseille wieder. Da standen wir nun ohne Orientierung am Bahnhof und hatten keine Ahnung, wohin wir gehen sollten. Unser Geld wollten wir nicht für ein luxoriöses weiches Bett im Trockenen ausgeben, also beschlossen wir, die Nacht am Strand zu verbringen. Als wir den Weg zu einem Stadtplan gefunden hatten, standen wir ratlos davor und bekamen von einem heruntergekommenen, nicht gerade vertrauenswürdig aussehenden alten Mann Hilfe angeboten. Mit Händen und Füßen machten wir ihm klar, dass wir zum Strand wollten und er empfahl uns, die Metro und den Bus zu nehmen. Als der Typ uns folgte, war er mir irgendwie unheimlich, aber irgendwann verschwand er wieder. Die Rolltreppe zur Metro hinunter war die längste, die ich je gesehen habe. Nach vielen Verständigungsschwierigkeiten mit dem Herrn am Schalter der Metro, nach dem Klären der Frage, in welche Richtung wir fahren müssen, dem Zählen der Stationen, damit wir unsere ja nicht verpassen, schleppten wir uns endlich an der richtigen Station aus der Metro hinaus in die dunkle Nacht von Marseille. Da uns jemand sagte, die Busse zum Strand würden so spät abends nur noch sehr selten fahren, beschlossen wir zu laufen. Da wir aber schon sehr k.o. waren, mussten wir uns erst einmal am nächsten Imbissstand stärken. Eine der ersten Fragen des Verkäufers war, ob wir Haschisch rauchen würden. Aber er war wirklich sehr nett. Das Nachtleben hat so ein ganz anderes, geheimnisvolleres aber auch offeneres Gesicht als das Tagleben, das so verschlossen und gestresst wirkt. Auf dem Weg zum Strand erzählten uns die verriegelten, mit Stacheldraht abgesicherten Häuser, wie kriminell diese Stadt ist. Dies konnten wir auch am traurigen Blick des Fahrrads, an dem alles bis auf den angeketteten Rahmen geklaut war, erkennen. Prostituierte kreuzten unseren Weg. Der Strand schien endlos weit entfernt, wir waren hundemüde, die Füße taten weh, das Laufen war anstrengend, die Rucksäcke tonnenschwer. Umso größer war die Freude, als wir dann endlich ankamen. Typischer Stadtstrand, kein Touristenstrand. Vor einem Häuschen luden wir unsere Rucksäcke ab und gingen erst einmal dem Meer Hallo sagen. Unserem kritischen Blick, wie sicher dieser Schlafplatz sein könnte, entgingen die zwei dunklen Gestalten nicht, die so aussahen, als ob sie sich vor einem anderen Häuschen niederlassen wollten. Um eine Antwort auf die Frage zu bekommen, ob wir mit diesen Nachbarn beruhigt schlafen können, gingen wir vorsichtig zu ihnen hin. Es waren zwei Mexikaner, die gerade eine Radtour von Barcelona nach Rom machen und dann noch nach Indien radeln wollen. Auf unsere Frage hin, ob man hier am Strand schlafen kann, warnten sie uns, sehr vorsichtig zu sein und mit dem Kopf auf unserem Gepäck zu schlafen, erzählten aber auch, dass sie ihre Fahrräder Sicherheitsleuten anvertraut haben, die hinter diesen Häuschen die ganze Nacht patroullierten. Die Mexikaner luden uns ein, neben ihnen unser Nachtlager aufzuschlagen, denn sie waren unter einem Dach. Nach dem Beschluss (und Bennis Frage, ob sie "nett" wären), dass wir ihnen vertrauen können holten wir unser Gepäck und und machten es uns gemütlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Schwätzchen am Morgen fuhren unsere netten Mexikaner auch schon relativ früh weiter. Wir kauften erst einmal im nächsten Supermarkt ein und aßen dann ein superleckeres Frühstück mit Baguette, Camenbert, Tomaten,... Danach gingen wir - juche, das erste mal in diesem Jahr - im Meer schwimmen. Am Strand stand eine Dusche, die wir säuberlich mit Shampoo und Duschgel und zum Zähneputzen nutzten. Nun sahen wir auch, weshalb der Mann uns vorher so unbedingt von unserem Schlafplatz verjagen wollte: Es war eine Strandbar; dort, wo wir geschlafen haben, standen nun Tische und Stühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083416662245917970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/RovshW54RRI/AAAAAAAAAAM/QpHOShxMAcg/s200/101_1940.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir an diesem Ort nicht bleiben wollten, war klar, und nachdem wir etwa 300m von unserem Schlafplatz entfernt einen riesigen Blutfleck entdeckten, beschlossen wir, auf jeden Fall aus dieser (wirklich sehr kriminellen, wie uns später gesagt wurde) Stadt zu verschwinden. Doch wohin sollten wir gehen? Da kam uns wieder ein Schutzengel zu Hilfe: Luana, die uns gerade in diesem Moment eine SMS schickte. Wir lernten sie in Taize kennen und sie erzählte uns von einem tollen Ort in der Nähe von Marseille, mit schönen Buchten, ideal zum am Strand schlafen. Sie hatte jedoch den Namen von diesem tollen Ort vergessen. In der SMS schrieb sie, ihr wäre der Name wieder eingefallen: Cassis. Und so beschlossen wir, nach Cassis zu gehen. Die nächstbesten Leute, die wir ansprachen, konnten wunderbar Englisch. Kein Wunder, denn wie sich später herausstellte, waren sie Au-Pair-Mädels aus ganz Europa. Auf unsere Frage hin, wie weit Cassis entfernt wäre, meinten sie gleich: zwei Tage Fußmarsch. Wir sahen wohl so aus, als ob wir wandern wollten. Sie erzählten uns aber auch von einem Bus, der dorthin fährt. Wir wollten es mit Trampen ausprobieren (trotz striktem Verbot unserer Mütter) und sie empfahlen uns eine Straße, an die wir uns am besten stellen sollten. Dass es sich mit dem Trampen schwierig gestalten würde, war uns klar, da wir ja 3 Leute mit jeweils einem großen Rucksack und einer Gitarre waren. Egal, ein Versuch war es wert. Nachdem wir etwa 10 Minuten an der Straße standen und kein Auto gehalten hatte, kam ein Bus mit der Aufschrift "Cassis" vorbei und hielt 5m vor uns. Da es gar nicht so teuer war, fuhren wir doch mit dem Bus.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092773248164964498" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0qSVp8KJI/AAAAAAAAACM/UjjTzlSohGw/s320/101_1993.jpg" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/RovzeG54RTI/AAAAAAAAAAc/kEsE7NCnyFA/s1600-h/101_1942.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Cassis chillten wir uns erst einmal an den Strand. Benni kundschaftete die Gegend nach einem geeignetem Schlafplatz aus, Fabian malte und ich machte Ohrringe. Wir wollten Schmuck und Bilder verkaufen, um wenigstens ein &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/RovzeG54RTI/AAAAAAAAAAc/kEsE7NCnyFA/s1600-h/101_1942.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083424302992737586" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="194" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/RovzeG54RTI/AAAAAAAAAAc/kEsE7NCnyFA/s200/101_1942.jpg" width="147" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bisschen Geld für die teure Zugfahrt wieder zu bekommen. Da ich während dieser Zeit Tabletten schluckte, bei denen aufgrund der Nebenwirkungen das Sonnenbaden vermieden werden soll, konstruierte ich mir mit Regenschirm und Gitarre einen Sonnenschirm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einiger Zeit war ein Gewitter im Anmarsch und wir machten uns auf zu dem "idealen" Schlafplatz, den Benni gefunden hatte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092773230985095282" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0qRVp8KHI/AAAAAAAAAB8/LOD7Z5T-XwU/s320/101_1985.jpg" border="0" /&gt;Und der Platz war wirklich toll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083429834910614850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rov4gG54RUI/AAAAAAAAAAk/1lMfowoor7U/s320/101_1957.jpg" border="0" /&gt;Wir malten noch ein wenig, richteten uns ein, machten ein Lagerfeuer und kochten uns Spaghetti. Da der Topf zu klein war, mussten wir zwei mal kochen, aber für die zweite Fuhre reichte unser Wasser nicht mehr aus. Zum Einkaufen war es zu spät. Also nahmen wir Meerwasser. Das werden wir nie wieder tun, denn die Spaghetti wurden durch das Meerwasser total versalzen. Zum Glück war der Hunger nach der ersten Portion nicht mehr so arg groß. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092768601010350146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0mD1p8KEI/AAAAAAAAABk/LcbOTS5o69M/s400/101_1949.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den restlichen Abend verbrachten wir mit Gitarrenspiel und Sternegucken.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092773226690127970" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0qRFp8KGI/AAAAAAAAAB0/FNxepZjTKgQ/s320/101_1968.jpg" border="0" /&gt;Die Gemütlichkeit des Meeresrauschen machte die Ungemütlichkeit, zu dritt auf zwei Isomatten auf hartem Steinboden zu schlafen, wieder wett. Mitten in der Nacht wachte ich einmal auf und der runde Mond blinzelte mir lieb und freundlich zu. Es ist wirklich herrlich, draußen zu schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen brachte der Frühaufsteher unter uns das Frühstück, das er schon eingekauft hatte, ans Bett. Danach wurden in einer großen Säuberungsaktion mit Buschzweigen die vielen Glasscherben, die überall herumlagen, weggefegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083432626639357266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rov7Cm54RVI/AAAAAAAAAAs/iL9Itchx63s/s320/101_1979.jpg" border="0" /&gt;Unser ganzen Gepäck wollten wir nicht immer mit uns herumschleppen, also versteckten wir einen Rucksack in einer Nische in der Wand und mauerten sie mit losen Steinen wieder zu, damit man ihn nicht sieht, die Isomatten und Schlafsäcke ließen wir einfach liegen und auf die Wäscheleine hängten wir stinkende Socken, zur Abschreckung ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann machten wir uns auf den Weg über die Felsen nach Cassis, um dort Bilder und Schmuck zu verkaufen. Meinem Bruder wurde auch gleich am Anfang ein Bild abgekauft und zwar das, welches ihm am wenigsten gefiel. Aber mit dem Wetter hatten wir weniger Glück, denn es fing zu nieseln an. Nun gut, dann wollten wir einen Stadtbummel machen, setzten uns aber an der nächsten Ecke gleich wieder hin, um ein tolles altes Haus abzumalen. Nach dem Mittagssnack wurden wir auf unserem Streifzug durch den Ort von Leuten angesprochen, die in einem Café saßen. Sie fragten, ob wir ihnen etwas mit der Gitarre, die wir dabei hatten, vorspielen können. Das tat Benni auch und erntete Beifall. Ich verkaufte den Leuten (die übrigens aus Kanada und Griechenland kamen) noch Ohrringe und wurde mit kanadischen Dollars bezahlt. Das Wetter war wirklich nicht das beste, denn als wir uns niedergelassen hatten, um den Leuchtturm zu malen (und ich natürlich Ohrringe zu machen) fing es schon wieder an zu regnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083440787077219682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" height="203" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/RowCdm54RWI/AAAAAAAAAA0/CC9kKgqtEZM/s320/101_1983.jpg" width="289" border="0" /&gt;Dann gingen wir eben einkaufen. Am Abend ging es mir nicht so gut, also legte ich mich hin und überließ das Kochen den Jungs. Dementsprechend katastrophal war das Essen ;-) Die Krebse und Muscheln, die sie kochten, wollte ich gar nicht erst probieren (aber nur, weil ich Meeresfrüchte überhaupt gar nicht mag, denn ihnen schmeckte es), der Couscous erinnerte von seiner Konsistenz her eher an Brei und schmeckte gar nicht nach Couscous (aber gar nicht soo schlecht) und die mit Käse gefüllten Teigtaschen.... nein, die waren lecker. Und so katastrophal war das Essen gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Vormittag lief der Verkauf sehr schlecht. Keiner kaufte etwas und niemand interessierte sich auch nur ein kleines bisschen für uns. Nicht einmal Benni, der es mit Gitarrenspielen versuchte, und Fabian, der jonglierete, konnten die Aufmerksamkeit der Touristen auf uns ziehen. Dementsprechend niedergeschlagen waren wir. Und da kam Alfredo! Alfredo, der französische Italiener und Kunstliebhaber. Zuerst suchte er sich nur stillschweigend ein paar Bilder aus, dann fragte er uns, ob wir sein Restaurant malen können, er würde es uns gleich zeigen. Also gingen Benni und Fabian mit und ich passte auf unsere Sachen auf. Ich wartete und wartete.... mir schien es, als blieben sie eine Ewigkeit weg. Aber ihre Fröhlichkeit und Begeisterung, als sie zurückkamen, machten die Warterei wieder wett. Sie erzählten von Alfredo, der so begeistert von Kunst ist, und den Kunstwerken in seinem Restaurant, von Alfredos Freunden, die später alle berühmt wurden, von Schinken und der Schinkenschneidemaschine, mit der man so umgehen muss wie mit einer Frau, und dass sie zusammen eine Flasche von dem besten Wein, den sie je getunken hätten, geleert hätten. Jaja. ;-) Sie sollten heute abend wiederkommen und sein Restaurant malen, es geht aber um die Kunst und nicht ums Geld, sie sollen sich von seinem Restaurant inspirieren lassen, Geld spielt keine Rolle. Und außerdem waren wir ja zum Urlaubmachen hier und nicht zum Geldmachen, also chillten wir uns erst einmal gediegen an den Strand. Oh yeah, wir genossen diesen Nachmittag am Strand sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092773243869997186" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0qSFp8KII/AAAAAAAAACE/q8nxU0tzPjE/s320/101_1991.jpg" border="0" /&gt;Und abends gingen wir dann zu Alfredos Restaurant, setzten uns davor, ließen uns inspirieren und unter unseren Händen kleine Kunstwerke entstehen, von denen Alfredo sehr begeistert war. Benni malte sein Restaurant mit Aquarell, Fabian mit Tusche. Und ich, tja, was sollte ich tun? Malen kann ich nicht. Also machte ich ihm ein Kunstwerk aus Silberdraht und Steinen. Hände, aus einem Stein hervorkommend, erheben sich wie zum Gebet und über ihnen schwebt in einem Herz ein roter Stein. Oh ja, Alfredo sah in uns die wahren Künstler. Die Bilder wollte er natürlich in seinem Restaurant aufhängen, und eines sollte auf die Speisekarte vorne drauf, mein kleines Kunstwerk wollte er in eine Vitrine stellen. Und dann machten wir aus, Kunst gegen Kunst zu tauschen; denn seine Kunst war es, Pasta zu kochen. Und wir bekamen kostenlos ein leckeres Abendessen und eine anständige Bezahlung, die wir mit unserer Bescheidenheit kaum anzunehmen imstande waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag wanderten wir zu den Fjorden, von denen uns Leute erzählt hatten, die wir "durchs Loch geschickt" hatten. Denn in unserer Höhle endete ein Wanderweg und viele Leute, die nach Cassis wollten, kamen nicht weiter. Man konnte zwar klettern, aber das war nicht ungefährlich. Und so schickten wir die Leute durch das Loch zwischen einem verrosteten Eisentor und der Mauer, das viel kleiner aussah als es wirklich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5090498019304679410" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/RqUU-lp8J_I/AAAAAAAAAA8/VZqmqslFja0/s320/101_1999.jpg" border="0" /&gt;Fast alle (bis auf einen wirklich dicken Mann und einer schwangeren Frau) kamen hindurch. Manche wollten natürlich nicht und sind lieber umgekehrt. Solche Leute erzählten uns eben auch von den Fjorden, die ganz in der Nähe waren. Die Wanderung dorthin hat sich wirklich gelohnt. Über die Schönheit der Natur kann ich immer wieder nur staunen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092749827708299266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0U_Fp8KAI/AAAAAAAAABE/lew3_zHEDuw/s320/000_0396.jpg" border="0" /&gt;Wir kletterten einen Berg hinauf, was nicht ungefährlich war, zudem hatten wir mit Dornen und teilweise mit Höhenangst zu kämpfen. Doch als wir es geschafft hatten, waren wir froh, diese Kletterpartie auf uns genommen zu haben, denn dort oben hatten wir das Gefühl, mitten in der Wildnis zu sein. Wir machten ein Feuer, grillten Würstchen und Paprika und genossen diese natürlich mit typisch französischem Baguette und Camenbert und zum Nachtisch gab es Marshmellows. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092768618190219346" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0mE1p8KFI/AAAAAAAAABs/9vTPvbxvZU8/s400/000_0392.jpg" border="0" /&gt;Nach diesem reichlichen und super-leckeren Mittagessen ging die Wanderung weiter zu einer wunderschönen Bucht. Dort schwammen wir, obwohl es gar nicht mehr so warm war, eine Runde und chillten auf den Felsen. &lt;/p&gt;Als wir wieder am Strand in Cassis angekommen waren, stellten wir fest, dass wir kein Wasser mehr und die Läden auch schon wieder zu hatten. Tja, was tun? Meerwasser hatte sich ja zum Kochen als ziemlich ungeeignet herausgestellt. Wir waren vom vielen Wandern sehr durstig und hungrig, hatten aber nur noch Kartoffelbrei zum Anrühren und ein paar Spagetthi. Wir benötigten also dringend Wasser. So beschlossen wir, unseren Freund Alfredo zu fragen und dieser half uns natürlich sehr gerne weiter und füllte unsere Wasserflaschen mit frischem, kühlen Wasser. Gäste in seinem Restaurant, die unsere Kunstwerke vom vorherigen Tag gesehen hatten, wollten sich von meinem Bruder malen lassen. Währenddessen telefonierte mein Freund und organisierte unsere Rückreise, die wir am nächsten Tag auch schon wieder antraten. Doch in der letzten Nacht wurde ich von Stimmen vor unserer Höhle geweckt. Ich traute mich nicht, mich zu rühren, aber obwohl die Männer deswegen nicht sehen konnte und eigentlich kein Französisch verstehe, merkte ich doch, dass einer mit der Polizei telefonierte und es dabei um uns ging. Sofort war ich hellwach und geriet total in Panik. Wir waren uns nie sicher, ob wildzelten und am Strand zu übernachten in Frankreich erlaubt ist oder nicht. Meine Phantasie malte mir die schlimmsten Szenen aus und ich konnte mich immer noch nicht rühren, hörte immer noch die Schritte vor der Höhle. Und dann hörte ich, wie ein Boot in unsere Richtung fuhr und glaubte wirklich, die Polizei würde nun kommen. Mein Bruder lachte mich hinterher über diesen Gedanken aus, da er meinte, die Polizei würde sich deswegen nicht so viel Mühe machen und außerdem hätte sie hier eh nicht mit einem Boot halten können. Etwas erleichtert stellte ich fest, dass das Boot vorbeifuhr. Dann traute ich mich auch endlich, die anderen zu wecken. Zuerst überlegten wir, einfach schnell alles zusammenzupacken, abzuhauen und mit dem ersten Zug wieder in Richtung Heimat zu fahren. Aber mein Freund schaute nach, ob die Männer noch da wären: Sie waren nicht mehr da. Ich begann mich zu fragen, ob ich das alles nur geträumt hätte. Ein Angler saß in der Nähe, den fragte mein Freund dann, ob es erlaubt wäre hier zu übernachten und der meinte gleich, die Polizei hätte gesagt, es wäre ok. Puh, da fiel mir aber ein Stein vom Herzen und beruhigt schliefen wir wieder ein. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von unserer Höhle und dem Meer, machten uns auf den Weg zum Bahnhof, kauften nach vielem hin und her mit unserem letzten Geld Fahrkarten, die wir gerade noch bezahlen konnten, warteten Kischenessend auf unseren Zug und während dieser uns dann Richtung Heimat beförderte, warfen wir letzte wehmütige Blicke auf den Ort und dachten mit wehmütigen Gedanken an die Zeit, die wir dort verbringen durften, waren aber auch glücklich und dankbar, dass es so schön war und dass uns nicht passiert ist und uns nichts geklaut wurde.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5092773256754899106" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0qS1p8KKI/AAAAAAAAACU/T_mkkOMJzd4/s320/101_2001.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Machts gut, bis zur nächsten Reise. Alles liebe wünscht - fEjA&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3873148516884023775-3682198612453286969?l=fejasreisen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fejasreisen.blogspot.com/feeds/3682198612453286969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3873148516884023775&amp;postID=3682198612453286969' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/3682198612453286969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3873148516884023775/posts/default/3682198612453286969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fejasreisen.blogspot.com/2007/06/pfingstferien-2007.html' title='Pfingstferien 2007: Südfrankreich'/><author><name>fEjA</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17522933157055967727</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/SJyO3K_lo3I/AAAAAAAAAGw/VHX1Ww0PNcI/s1600-R/Indien%2B-%2BFotos%2B1047.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_8RJysvO_fLA/Rq0mDFp8KDI/AAAAAAAAABc/Izc5GPz3aHw/s72-c/101_1935.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
